Fear of falling

By __Jojo-k__

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Jolene wird zu einem Treffen ihrer besten Freundin mitgenommen. Durch Umstände lernt sie dann IHN kennen. Er... More

fear of falling
Prolog
1. Das Treffen
2. Noch ein Star?
3. Blöde Anmache
4. Der Morgen danach
5. Der Anruf
6. Das Picknick
7. Sind die Funken gesprungen?
8. Das Burgeressen
9.1 Es knistert...
9.2 Stimmungsschwankungen
10. Die Frage nach der Öffentlichkeit
11. Familientreffen
12. Die Schock-Nachricht
13. verletzt
14. Die Entscheidung
15. Wolke 7
16. Kitzelattacke
17. Der Stern
What should I say...?
18. Die Mehlschlacht
19. Schockstarre
20. Schuldgefühle
21. Im Krankenhaus
22. Wenn alles zu viel ist...
23. Schokoladen-Stimmung
25. Flucht
26. Photograph
27. Abschied
28. Ich gebe uns nicht auf!
29. Aussprache?
30. vereint
31. Angst überwinden?
32. We found love right where we are
Epilog
Danksagung!

24. Liebesaus

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By __Jojo-k__

Louis' Pov


Ihre Worte zerstörten den zuvor so schöne Abend, ihre Worte zerstörten meine Hoffnung, dass es mit Ihr bergauf ging, dass alles wieder gut werden würde.

Einfacher gesagt: Jolenes Worte zerstörten mich.

„Du willst das nicht mehr, oder? Du kannst mich nicht mehr so kaputt sehen. Streite dies jetzt nicht ab. Ich weiss, dass du dir seit dem Geschehenen immer den Kopf über mich zerbrichst. Ich weiss, dass ich gesagt habe ich werde jetzt kein Trübsal mehr blasen. Doch ich kann auch nicht garantieren, dass meine Krise jetzt einfach weg ist. Vielleicht ist sie vorbei, vielleicht aber auch nicht. Ich besitze keine Kontrolle mehr über meinen Körper und so sehr ich mir sage es wir jetzt alles gut, ich weiss es nicht. Ich kenne dich Louis und ich weiss, dass du das nicht nochmals mit mir durchmachst, so wie die vergangenen Tage. Du würdest nur selbst leiden. Und das lasse ich nicht zu. Also geh und lebe dein zuvor friedliches und unbeschwertes Leben ohne mich weiter. Lass dich von Millionen Mädchen ankreischen und mache sie glücklich. Doch das kannst du nur ohne mich tun, ich bin eine zu große Last. Es ist besser für dich, das weiß ich."

Selten kam es vor, dass mich Worte zum Weinen brachten. Doch bei ihr war es anders. Das darf sie nicht ernst meinen, sie machte hier doch gerade nur einen schlechten Witz und wollte meine Reaktion testen. Ein Blick zu ihr reichte jedoch um zu wissen, dass sie das hier ernst meint.

Die Bedeutung ihrer Sätze war klar. Sie wollte Schluss machen. Nur aus diesem einen Grund: weil sie Angst hatte, dass sie mich verletzte.

Die Tränen standen mir in den Augen. Erst war ich sprachlos und wusste nicht was ich erwidern sollte, stattdessen schüttelte ich nur meinen Kopf. Nach einer gefühlten Ewigkeit fand ich meine Sprache dann endlich wieder einigermaßen.

„Prinzessin! Sag das nicht. Ich bin für dich da und das werde ich auch weiterhin sein. Sicher werde ich dich nicht einfach gehen lassen. Ich liebe dich und ich bin in dieser Zeit für dich da, Hauptsache dir geht es bald wieder besser. Du musst das nicht alleine durchstehen und es gibt niemanden, den ich mehr liebe als dich."

Ich flüsterte es nur, meine Stimme zitterte und die Tränen liefen mir nun auch über die Wangen. Ich war eben auch nur ein normaler Mensch, welcher Gefühle hatte und nicht anders nur weil ich zu One direction gehörte. Und diese Situation hier brach gerade mein Herz.

„Doch, du wirst mich gehen lassen. Irgendwann wirst du mich sogar vergessen. Ich liebe dich auch Louis, aber ich will nicht, dass du das weiter mit mir durch machst. Sobald ich hier raus bin, werde ich meine Sachen bei euch holen. Ihr werdet dann alle sowieso weitergehen und in ein anderes Land reisen. Ohne mich wird es dir besser gehen und ich werde es auch schaffen. Ich denke es ist besser wenn du jetzt gehst", sagte sie bestimmt aber trotzdem liefen auch ihr die Tränen übers Gesicht.

Sie beugte sich noch ein letztes Mal zu mir und hauchte mir ein Kuss auf die Wange.

Nein, das konnte nicht wahr sein. Sie war meine große Liebe und ich konnte sie nicht gehen lassen. Erst recht nicht wenn ich sehe, wie es ihr in letzter Zeit ging. Ich muss für sie da sein und sie beschützen. Gerade eben habe ich noch gedacht, dass wir es bis in alle Ewigkeit gut haben würden. Und nun sollte das hier das Ende von Jolou sein?

Ich beugte mich mit tränenden Augen über sie und gab ihr einen letzten vorsichtigen, zärtlichen Kuss auf den Mund.

"Bitte verlass mich nicht meine Prinzessin. Tue mir das nicht an", hauchte ich ihr nochmals zu. Ich musste sie umstimmen können, sonst würde ich zerbrechen. Es war mir in dem Moment egal wie egoistisch ich dachte.

"Geh jetzt bitte einfach Louis. Es ist die richtige Entscheidung, ich weiß das. Aber mach sie mir trotzdem nicht noch schwerer. Lass mich in Ruhe und vergiss mich einfach", weinte und flehte sie fast gleichzeitig.

Von den Gefühlen überrumpelt war ich wie gelähmt. Ich würde wieder kommen und sie nicht heute und hier aufgeben. Dann verließ ich langsam und völlig benommen das Zimmer, mit einem letzten Blick auf ihr makelloses und wunderschöne Gesicht.

Draußen warteten Harry und Niall. Alle anderen waren schon gegangen. Als sie mich sahen, kamen sie sofort auf mich zugestürzt. Sie überhäuften mich mit Fragen.

Man sah mir also sofort an wie schlecht es mir ging. Gut, das war war ja eigentlich auch nicht verwunderlich bei dem was gerade passiert war. Ihre Fragen ließ ich unbeantwortet und machte mich mit ihnen auf den Weg zu unserer Unterkunft hier in Australien. Wenigstens wurden wir nicht von vielen Paparazzo belagert und die Wenigen ignorierte ich gekonnt.

Angekommen, setzte ich mich auf die weiche Couch.

Eine Couch. Es durchfuhr mich wie ein Blitz. Bei Jolene oder mir zuhause hatten wir immer auf der Couch gekuschelt und über jeden Scheiß geredet . Das konnte nun nicht vorbei sein. Es fühlte sich an, wie zehntausend Messerstiche in die Brust.

Schritt für Schritt begann ich doch noch allen zu erzählen, was zwischen Jolene und mir vorgefallen war. Ich klang monoton und gefühllos. Gefühllos war ich aber absolut nicht. Meine Gefühle überrannten mich geradezu und trotzdem war ich so gelähmt, dass keine Tränen mehr flossen, sondern ich nur noch stumm da sass.

Vermutlich hätte ich Sally anrufen sollen, welche ja ein eigenes Hotelzimmer zusammen mit Luke hatten, doch mir fehlte die Kraft dazu.

Alle waren einerseits geschockt, da es völlig unerwartet kam und anderseits sprachen sie mir gut zu. Von wegen, ich müsse nochmals mit Ihr reden, es würde alles wieder gut kommen.

Doch das glaubte ich nicht. Sie hatte es eindeutig gesagt. Schon einmal waren wir getrennt gewesen wegen mir und jetzt schon wieder. Nur dass es letztes Mal 'provisorisch' war und diesmal definitiv.

Was hatte ich falsch gemacht? Wieso konnte sie meine Hilfe nicht einfach annehmen? Logisch hatte ich mir Sorgen gemacht, doch dies hätte sie an meiner Stelle auch. Ich glaubte nicht, dass sie es auf sich alleine gestellt schaffen wird.

Klar, sie war stark und hatte auch noch Sally. Aber meine Zweifel blieben.

Mit den Worten „Ich gehe schlafen" verzog ich mich in unser, oder besser gesagt jetzt mein Zimmer.

Kein Auge brachte ich zu.

Wieso war ich überhaupt gegangen? Ich hätte weiter mit ihr reden können und sie von meiner Liebe überzeugen. Weshalb war ich so feige und hatte ohne ihr nochmals zu widersprechen einfach "ok" und "Amen" gesagt? Ich hätte sie überzeugen müssen von meiner Liebe zu ihr und nicht einfach gehen sollen!

Doch sie hatte mich mit ihrem Blick weich gekriegt und somit hatte ich das getan, was sie gesagt hatte, das wolle sie. Ich war gegangen.

Ich liebte sie über alles, sie war einfach mein Fels in der Brandung. Sie brachte mich zum lachen, sie sah mich nicht als Louis von "One direction", sie akzeptierte mich wie ich war. Sie war zu jeder Zeit für mich da, sie war einfach mein Engel, meine Prinzessin, mein Ein und Alles. Noch nie hatte ich so etwas für ein Mädchen gefühlt.

Wieso hatte ich ihr das nicht gerade eben gesagt? Wieso dachte sie von mir, dass ich das nicht mehr mitmachen würde? Hatte ich Ihr so selten gezeigt, dass sie alles für mich war? War ich so ein schlechter Freund?

Der Schock, die Enttäuschung auch über mich selbst, haben mich in diesem Moment so gelähmt, dass ich nichts mehr dagegen unternommen hatte. Unsere Beziehung konnte ich nicht einfach so aufgeben, sie war das wichtigste in meinem Leben.

Ich hatte gelernt wie es ist zu lieben. Ich hatte gelernt, wie es ist für eine Person alles zu tun. Ich hatte gelernt wie es ist abhängig zu sein von der Frau, die ich liebte und ich hatte gelernt sie zu beschützen mit allen in meiner Macht stehenden Mitteln. So vieles habe ich durch und mit Jolene gelernt. Nur eines wurde mir nicht gezeigt.

Wie es ist, die Frau die ich liebe gehen zu lassen und dabei zuzusehen, wie schlecht es ihr geht. Jolene hatte das nicht einfach so leicht beschlossen mich zu verlassen, sonst hätte sie selbst nicht geweint. Und trotzdem half es mir nicht zu verstehen, wie ich sie gehen lassen sollte.

Es vergingen Stunden in denen ich wach blieb und kein Auge schloss. Frage um Frage quälte meine Gedanken und ich konnte nicht aufhören mir Vorwürfe zu machen.

Bis mein Klingelton mich aus meinen Gedanken riss und ich somit noch wacher war als zuvor. Ab dem Moment, begann sich alles wieder zu drehen und ich wusste nicht mehr wo ich stand, wo ich war und ob das hier nicht doch einfach nur ein schlechter Albtraum war.

Eigentlich sollte es doch nicht noch schlimmer werden. Tja, da kann man sich wohl täuschen.

***



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