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By KimLovee

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Kapitel 339
Kapitel 340
Kapitel 341
Kapitel 342
EPILOG

Kapitel 119

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By KimLovee

Amélies Sicht:

Mit zitternden Knien gingen wir in unser Haus rein. Wir schauten uns überall um, aber alles sah aus wie immer. Mein Vater stürmte sofort ins Wohnzimmer und durchsuchte die Schubladen.

„Komisch es wurde nichts geklaut.. selbst die 200€ die ich in der Schublade habe sind noch da." murmelte mein Vater verwirrt.

Wir schauten auch noch in der Küche nach, aber nirgends wurde irgendwas geklaut. Meine Eltern gingen in ihr Schlafzimmer und Justin und ich gingen hoch in mein Zimmer.

Das erste, was mir auffiel war, dass mein Schreibtischstuhl an einer anderen Stelle stand.

„Justin... der Einbrecher war in meinem Zimmer." flüsterte ich ängstlich.

Justin nahm meine Hand in seine und drückte sie ein bisschen, sodass ich mich sicherer fühlte.

Ich schaute mich im Zimmer um, aber sonst war nichts verändert. Nur dieser Stuhl stand vor meinem Schrank, wo er eigentlich nicht hingehörte.

Doch dann ging mein Blick nach oben. Auf dem Schrank lag ein Kuscheltier. Ich löste mich von Justins Hand und stellte mich auf den Stuhl.

Was ich dort sah, traf mich wie ein Blitz. In das Stofftier hatte irgendjemand eine Kamera reingestopft. Vor Schreck fiel ich fast vom Stuhl, aber Justin fing mich auf und hielt mich in seinen Armen.

Ich zitterte am ganzen Körper und ich hatte Angst.

Wer war in meinem Zimmer gewesen?

Wer hatte diese Kamera installiert?

Wieso hatte dieser jemand eine Kamera in meinem Zimmer versteckt?

„Was ist los?" fragte Justin verwirrt.

„Auf dem Schrank... ist... der Einbrecher hat eine Kamera installiert." stotterte ich aufgebracht. Ich stand total unter Schock, was Justin wohl merkte, denn er nahm mich erstmal in den Arm und strich beruhigend über meinen Rücken.

Als ich mich ein bisschen beruhigt hatte, kletterte Justin auf den Stuhl und sah sich die Kamera an.

„Sie zeigt auf das Bett.." flüsterte Justin leise.

Er kam vom Stuhl runter und hielt die Kamera in die Hand. Die schmiss er auf den Boden, bevor er darauf rum trampelte, bis sie kaputt war.


Danach setzte er sich verzweifelt auf das Bett. Sein Gesicht vergrub er in seinen Händen.

„Es wurde nichts gestohlen oder?" fragte Justin sofort. Ich schüttelte den Kopf und setzte mich neben ihn. Trotzdem zitterte ich noch, denn ich fühlte mich unsicher in diesem Zimmer. Ich fühlte mich beobachtet und das machte mich fertig.

„Ich glaub es war ein Paparazzo. Er hat nichts gestohlen, er war anscheinend nicht mal wirklich in den anderen Zimmern drin. Er hat nur in deinem Zimmer eine Kamera installiert, die genau auf das Bett gezeigt hat. Er wollte Bilder, wie wir rummachen." sagte Justin ganz direkt.

Mir wurde ganz schlecht, als er mir von seiner Vermutung erzählte. Waren die Paparazzo schon so verrückt, dass sie Kameras in Zimmern installierten, nur um an 'Nacktbilder' von Justin und seiner Freundin zu kommen?

„Aber... wieso?" fragte ich ängstlich.

Justin raufte sich beinahe die Haare raus. Er sah so wütend aus, aber dazu hatte er allen Grund.

„Wieso wohl? Er will Geld! Sobald er Sexfotos oder ähnliches von uns gehabt hätte, wäre er vermutlich reich geworden! Derjenige ist einfach besessen danach, mich zu stalken. Die Kamera wurde wahrscheinlich so installiert, dass er die Live Übertragung auf seinem Laptop sehen kann. Und sobald wir angefangen hätten rumzumachen, hätte er alles auf seinem Computer gehabt und er hätte die Bilder nur noch verkaufen müssen." erklärte Justin mir wutendbrand.

Ich strich mit meiner Hand über seinen Rücken und versuchte ihn zu beruhigen.

„Ich glaub es nicht, dass die Paparazzi schon bei meiner zweiten Familie einbrechen, nur um intime Fotos von mir zu bekommen!" sagte er verzweifelt.


Er begann plötzlich zu weinen und ich nahm ihn automatisch in den Arm. Justin weinte wie ein kleines Kind an meiner Brust und versuchte gar nicht erst die Tränen zu unterdrücken.

„Es ist meine Schuld.. wegen mir wurde hier eingebrochen. Meine Liebe zu dir bringt deine Familie in Gefahr." schluchzte Justin verzweifelt.

Ich schüttelte den Kopf und drückte ihn leicht von mir weg, um ihm in die Augen zu gucken.

„Justin es ist nicht deine Schuld! Du kannst nichts dafür, dass es so verrückte Paparazzi gibt! Deine Liebe zu mir bringt niemanden in Gefahr!" sagte ich mit ernster Stimme.

Justin hörte gar nicht mehr auf zu weinen. Ich wischte ihm die Tränen unter seinen Augen weg, aber keine Minute später liefen wieder welche über die Wange.

„Doch! Ich bringe deine Eltern in Gefahr... ich bringe dich in Gefahr. Du kriegst wegen mir Morddrohungen und jetzt wurde bei euch eingebrochen... wegen mir! Ich bin Schuld an allem, Amélie! Ich!" sagte Justin wütend.

Ich strich ihm über die Wange und schüttelte den Kopf.

„Justin bitte mach dir keine Vorwürfe.. bitte! Was passiert ist können wir nicht ändern, aber bitte gebe dir nicht die Schuld dafür!" flüsterte ich hoffnungsvoll.

Ich wollte nicht, dass Justin an seinen Vorwürfen zerbrach. Er sollte nicht denken, dass er an allem Schuld war.


Auf einmal kam mein Vater in mein Zimmer.

„Es wurde wirklich nichts geklaut." sagte er lächelnd. Dann fiel sein Blick auf die kaputte Kamera.

Ich erklärte ihm die ganze Geschichte und ich erzählte ihm von Justins Verdacht, dass es ein Paparazzo gewesen sein muss.

Außerdem erzählte ich ihm davon, dass Justin sich Vorwürfe machte.

Mein Vater kniff die Augen zusammen und hockte sich vor Justin.

„Du bist nicht Schuld daran! Mach dir keine Vorwürfe, Justin." sagte mein Vater lächelnd. Justin liefen wieder Tränen über die Wange. Konnte er nicht endlich aufhören zu weinen? Es brach mir mein Herz, wenn er weinte und das wusste er...

„Doch ich bin Schuld! Wenn Amélie nicht mit mir zusammen wäre, dann hätte sie die ganzen Probleme nicht. Ohne mich würde es ihr viel besser gehen! Es tut mir leid, dass ich euch alle in Gefahr bringe." murmelte Justin verzweifelt.

Er stand auf und wollte gehen, aber ich hielt ihn zurück. Ich drückte ihn gegen die Wand und schlang meine Arme um seinen Hals.

„Was redest du für einen Scheiß? Ohne dich würde es mir ganz sicher nicht besser gehen! Ohne dich könnte ich nicht mehr leben, Justin! Das eine Beziehung mit dir nicht einfach ist, war uns doch von vorne rein klar! Das ich Morddrohungen kriege, war mir schon bei unserem ersten Kuss bewusst, aber es macht mir nichts aus Justin! Von mir aus kann die ganze Welt versuchen mich umzubringen, ich würde immer an deiner Seite bleiben. Hör jetzt auf zu sagen, dass du Schuld bist... denn das bist du nicht! Ich liebe dich, Babe und ich kann es nicht ertragen, wenn du weinst." flüsterte ich leise.


Justin hatte aufgehört zu weinen. Er sah mich ausdruckslos an.

„Dir ist aber klar, dass es immer Probleme geben wird, wegen unserer Liebe, oder?" fragte Justin plötzlich. Er hatte seine Hände an meine Hüfte gelegt und lächelte ein ganz kleines bisschen.

„Ich weiß, aber ich weiß auch, dass wir jedes Problem meistern werden." hauchte ich gegen seine Lippen. Justin strahlte jetzt über das ganze Gesicht.

Er beugte sich zu mir runter und legte seine weichen Lippen auf meine. Irgendwie war mir unwohl dabei, in meinem Zimmer zu knutschen. Ich hatte immer noch dieses Gefühl, dass wir beobachtet wurden, aber eigentlich war das Schwachsinn, immerhin hatte Justin die Kamera zerstört.

Als wir uns voneinander lösten, lächelte ich Justin glücklich an.

„Ich liebe dich." flüsterte Justin glücklich.

„Ich liebe dich auch" antwortete ich strahlend. Endlich sah ich wieder dieses Funkeln in seinen Augen, wenn er mich ansah. Ein Lächeln stand ihm eben doch viel besser, als Tränen.

Mein Vater kam zu uns und legte Justin seine Hand auf den Rücken.

„Gib dir nicht die Schuld daran. Du bist ein toller Junge und du bringst weder uns, noch Amélie in Gefahr." murmelte mein Vater lächelnd.

Dann ging er wieder runter zu meiner Mutter.

Justin schloss die Tür hinter sich und warf mich kurz danach auf das Bett.

Er lag über mich und schaute mir in die Augen.

„Knutschen ist erlaubt, oder?" fragte er verwirrt. Ich grinste ihn an und nickte. „Wenn du dich kontrollieren kannst, ja." flüsterte ich lachend.

Justin antwortete mir nicht mehr, sondern drückte seine Lippen auf meine. Wir verschmolzen in einen leidenschaftlichen Kuss und rollten uns im Bett hin und her. Mal lag Justin oben, mal lag ich oben.

Leider mussten wir uns irgendwann voneinander lösen, weil wir kaum noch Luft bekamen.

Er lehnte sich gegen die Rückenlehne vom Bett und ich kuschelte mich an ihn.


Zwischen uns herrschte absolute Stille, die Justin aber irgendwann unterbrach.

„Ich will das nicht mehr.." flüsterte er leise. Ich schaute ihn verwirrt an.

„Was willst du nicht mehr?" wollte ich neugierig wissen. Ich bekam schon ein bisschen Angst, dass er nicht mehr mit mir zusammen sein wollte, aber ein Glück war das nicht der Fall.

„Das Berühmtsein... ich will das nicht mehr... Ich will gerade einfach alles aufgeben und ein normales Leben mit dir führen." murmelte Justin traurig.

Ich sah ihn mit ernster Mimik an und drückte ihm einen kurzen Kuss auf die Lippen.

„Du wirst nie wieder ein normales Leben führen können, selbst wenn du alles aufgibst." sagte ich leise. Es klang hart, aber es war nun einmal die Wahrheit.

Selbst wenn er jetzt mit der Musik aufhörte, wenn er seinen Job aufgab, er könnte nie wieder unbemerkt auf die Straßen gehen. Irgendwelche Menschen würden ihn immer erkennen. Ob als Superstar oder nicht.

Er konnte die Zeit nicht zurückdrehen. Er konnte nicht einfach sagen 'Jetzt bin ich wieder normal'. Er hatte vor langer Zeit eine Entscheidung getroffen. Die Entscheidung, dass er Musik machen wollte und damit wusste er, dass er sich für immer von seiner Privatsphäre verabschieden müsste.

„Ich weiß.. eigentlich will ich ja gar nichts aufgeben. Ich liebe meinen Job, ich liebe es Musik zu machen und ich liebe es vor meinen Fans zu spielen, mich mit meiner Musik weiterzuentwickeln... aber manchmal wünschte ich, dass das alles ohne Stress geht. Ich will keine Paparazzi, die mich täglich verfolgen. Ich will in meiner Freizeit in Ruhe gelassen werden." flüsterte Justin bedrückt.


Es belastete ihn wirklich, dass er keine Privatsphäre mehr hatte. Ich musste die Paparazzi ja auch schon spüren, aber bei Justin war es natürlich hundert Mal heftiger.

„Leider lassen die Paparazzi dich nicht in Ruhe. Sie verstehen nicht, dass auch ein Star seine Freizeit braucht. Die haben nur das Geld vor Augen. Aber lass dich davon nicht unterkriegen. Heute hattest du zum Beispiel einen Tag ohne Paparazzi. Na ja... bis auf den Einbruch. Und außerdem hast du mich. Wenn wir bei uns zuhause sind, oder auch jetzt.. hier in Berlin, dann hast du keine Kameras um dich herum. Mit mir kannst du immer reden, ohne das es gleich jemand in der Zeitung veröffentlicht." sagte ich lächelnd.

Justin strich mir durch die Haare und strahlte mich an.

„Ich weiß. Du bist die Einzige, der ich überhaupt noch irgendwas anvertraue... Na ja Chaz und Caitlin auch und Ryan eventuell wieder.. ein bisschen.. aber trotzdem hab ich bei allen drei Angst, dass sie sich verplappern. Bei dir hab ich diese Angst nicht. Ich vertraue dir blind." hauchte Justin glücklich.

Ich legte meine Hände in seinen Nacken und kraulte ihn dort.

„Ich vertraue dir auch blind.." flüsterte ich lächelnd.

Justin küsste mich zärtlich und ließ mal wieder unsere Zungen miteinander spielen.

„Wir sollten nochmal mit Chio Gassi gehen, bevor wir nach Kanada fliegen." sagte Justin plötzlich mitten im Kuss. Ich stöhnte genervt und sprang abrupt von dem Bett auf.


„Chio! Wo ist Chio?! Normalerweise steht er vor der Tür, sobald er die Schlüssel hört!" sagte ich panisch.

Ich rannte wie von der Tarantel gestochen runter ins Wohnzimmer. Doch da war Chio nicht.

Im Körbchen lag er auch nicht.

Mein Weg ging zur Küche, wo meine Eltern gemütlich einen Kaffee tranken.

„Die Tür wird nachher ausgewechselt und wir bekommen ein Sicherheitsschloss." sagte mein Vater lächelnd, als ich die Küche betrat. Nur ich interessierte mich gerade überhaupt nicht für sein Sicherheitsschloss.

„Wo ist Chio?!" schrie ich aufgebracht.

Oh Gott, wenn der Entführer ihn mitgenommen hatte...

„Stimmt, ich hab ihn noch gar nicht gesehen." murmelte meine Mutter schockiert.

Sie sprang ebenfalls auf und half mir beim Suchen. Justin kam auch runter und schaute in allen möglichen Räumen.

Als letztes blieb der Abstellraum über. Aber da konnte er eigentlich nicht drin sein, denn der war zu gewesen, als wir losgefahren waren.

Ich öffnete den Raum und was ich dort sah ließ mir den Atem gefrieren.

Chio lag auf dem Boden.

Blutend...

Er war tot.

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