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By KimLovee

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Kapitel 341
Kapitel 342
EPILOG

Kapitel 118

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By KimLovee

Amélies Sicht:


Meine Eltern hatten zuhause schon Karten ausgedruckt, weshalb wir uns nur noch anstellen mussten. Die Frau an der Kasse schaute Justin und mich verwirrt an.

„Du bist doch Justin Bieber, oder?" fragte sie mit leiser Stimme. Justin nickte lächelnd und die Frau hielt sich die Hände vor den Mund. Sie tickte gleich die Frau neben sich an und zeigte auf meinen Freund.

„Justin Bieber ist hier!" sagte sie aufgeregt.

„Ich bin nur ein normaler Junge, kein Grund auszuflippen!" murmelte Justin grinsend.

Ich schaute meine Eltern an, die einfach nur lachen mussten.

„Ja klar, aber es ist eine Ehre für uns, dass ein Weltstar bei uns ist!" erklärte die Frau uns.

Justin verdrehte die Augen und machte mit beiden Frauen ein Foto, bevor wir endlich reingehen durften.

Er nahm meine Hand in seine und verschränkte unsere Finger miteinander.

„Wieso muss immer jeder ausflippen wenn er mich sieht?" fragte er genervt. Ich konnte mir vorstellen, dass es ihn nervte immer und überall erkannt zu werden. Manchmal wollte er eben doch nur der normale Junge aus Stratford sein, den keiner kannte.

„Heute kannst du normal sein, Schatz. Vergiss einfach dein ganzes Starleben und sei du selbst." flüsterte ich lächelnd.

Justin legte eine Hand an meine Wange und schaute mir lächelnd in die Augen.

„In deiner Nähe bin ich immer ich selbst." murmelte er.

Wir küssten uns zärtlich, aber lösten uns relativ schnell wieder voneinander, damit mein Vater nicht wieder kurz vorm Ausflippen war.

Im ersten Raum vom Madame Tussauds standen Politiker und Leute aus der Geschichte. Justin kannte die deutschen Politiker alle nicht, aber ehrlich gesagt interessierten die mich auch nicht wirklich.


Als wir vor Obama standen musste Justin lächeln.

„In echt sieht er älter aus." flüsterte Justin lachend. Ich schlug ihm leicht gegen den Arm und lachte.

„Die Wachsfigur wird nun mal nicht älter." sagte ich grinsend.

Justin stellte sich neben Obama und ich machte ein Foto von ihm. Danach stellten wir uns vor Prinz William und Prinzessin Kate. Die Beiden sahen verdammt echt aus.

Justin legte seinen Arm um mich und drückte mir einen Kuss auf die Schläfe.

„Du bist meine Prinzessin." hauchte er mir ins Ohr. Ich lächelte leicht und küsste ihn kurz.

„Und du mein Prinz." sagte ich glücklich.

Wir gingen durch die nächsten Räume, wo mich fast gar keiner interessierte.

Als wir in den Raum kamen, wo sie ein bisschen zeigten wie man die Wachsfiguren machten, wurde es schon interessanter. Zumindest für Justin, denn er löste seine Hand von mir und ging schnurstracks geradeaus.

Verwirrt gingen meine Eltern und ich ihm hinterher.

Er stand tatsächlich vor Beyoncé und starrte sie mit großen Augen an. Ich stellte mich neben ihn und schaute ihn mit hochgezogener Augenbraue an.

„Kann ich die mitnehmen?!" fragte Justin begeistert.

Ich schüttelte den Kopf und begann zu lachen.

„Was denn?" fragte Justin schmollend. Ich drückte ihm einen sanften Kuss auf die Lippen.

„Ich finde es so süß, wie du für Beyoncé schwärmst." flüsterte ich grinsend.

Justin stellte sich neben Beyoncé und ich machte ein Foto von den Beiden. Danach ließ Justin aber die Augen von ihr und widmete sich wieder ganz mir.


Justin machte mit fast jedem ein Foto.

Als Helene Fischer kam schrie meine Mum das ganze Wachsfigurenkabinett zusammen.

„Mums die Leute gucken schon!" sagte ich peinlich berührt.

Justin grinste total, weil er meine Mutter lustig fand. Ich hingegen fand es eher peinlich und unangebracht.

Bei Michael Jackson hingegen war Justin derjenige, der total abging. Er bestand gleich darauf, mehrere Bilder von den Beiden zu kriegen.

Ich machte zehn Fotos von Justin und Michael und ging dann mit Justin in den letzten Raum.

Meine Eltern kamen wenig später nach.

Ich ging als allererstes zu Johnny Depp, denn den liebte ich über alles. Wenn ich zwanzig Jahre älter wäre, würde ich den heiraten.

Justin machte ein Foto von uns. Anschließend schaute ich nach links, wo Justins Wachsfigur stand. Justin folgte meinem Blick und machte ganz große Augen.

„Da bin ich!" schrie er total laut.

Er rannte schnurstracks zu der Figur und betrachtete sie.

„Ich stehe mir selber gegenüber, das ist ziemlich lustig." sagte er wie ein Kleinkind. Ich konnte mich gar nicht mehr einkriegen vor lachen, weil Justin so unglaublich süß aussah.

Ich machte ein Foto von den Beiden.

„Willst du auch ein Foto mit mir?" fragte Justin lachend. Ich schüttelte den Kopf.

„Nein ich brauche kein Foto mit Justin als Wachsfigur. Ich habe den originalen Justin an meiner Seite." flüsterte ich glücklich. Justin kam auf mich zu und drückte mir einen Kuss auf die Lippen. Ich schlang meine Arme um seinen Hals und ließ unsere Zungen zärtlich miteinander spielen.

Plötzlich löste Justin sich von mir.

Er schaute nach unten, wo ein kleines Mädchen an seinem Hosenbein zog.


Sie wechselte ihren Blick von Justin zu der Wachsfigur und dann wieder zurück zu meinem Freund.

Ihr Mund klappte auf und ihre Augen wurden riesengroß.

„Bist du Justin Bieber?" fragte sie schüchtern. Justin hockte sich zu ihr runter und sah mich fragend an. Sie redete natürlich deutsch, was er nicht verstand. Ich übersetzte ihm, was sie gesagt hatte und dann nickte er.

Offensichtlich machte es ihm bei dem kleinen Mädchen nichts aus, dass sie ihn ansprach. Ihn hatten schon viele angesprochen, aber er hatte sie immer mit netten Worten weggeschickt, weil er für einen Tag normal sein wollte. Doch bei dem Mädchen machte er das nicht, er wollte sie schließlich nicht zum Weinen bringen.

„Darf ich ein Foto mit dir machen? Ich war eben schon bei der Wachsfigur und da hab ich auch schon ein Foto gemacht." flüsterte sie leise.

Ich übersetzte Justin wieder und er strahlte über das ganze Gesicht. Er nahm die Kleine auf den Arm und ich machte ein Foto von den Beiden.

Die Mutter von dem Mädchen hatte mir nämlich die Kamera gegeben.

„Danke." sagte das kleine Mädchen glücklich.

„Bitte." antwortete Justin auf deutsch. Ich schaute ihn grinsend an und küsste ihn anschließend.

„Dein Deutsch klingt so süß." sagte ich grinsend.

Justin lächelte mich an und strich mir zärtlich über die Wange.

„Ich liebe dich." sagte er auf deutsch. Sein Akzent war so unglaublich süß. Ich könnte vor Glück gerade heulen.

„Ich liebe dich auch." antwortete ich ebenfalls auf deutsch. Justin lächelte und drückte seine Lippen erneut auf meine.

Wir verschmolzen mal wieder in einen zärtlichen Kuss, aus dem mein Vater uns ausnahmsweise nicht löste.

Justin legte seine Hände zärtlich an meine Wangen und hielt mein Gesicht fest. Meine Hände lagen in seinem Nacken, wo ich ihn wie immer kraulte. Unsere Zungen spielten miteinander, als würden sie zusammen im Takt tanzen. Mein ganzer Bauch kribbelte und mein Herz schlug extrem schnell. Es war unglaublich, wie sehr ich Justin liebte.

Ein Leben ohne ihn war für mich unvorstellbar. Ohne ihn hatte ich keine Luft zum Atmen, ohne ihn sah ich keinen Sinn im Leben.


Als wir uns nach circa fünf Minuten voneinander lösten, wurden wir von allen Leuten in diesem Raum angeguckt. Justin und ich wurden beide gleichzeitig rot, als alle gleichzeitig „Awww" sagten.

Meine Eltern lächelten uns glücklich an.

„Wollen wir gehen?" fragten sie grinsend. Ich nickte sofort und schnappte Justins Hand. Peinlich berührt verließen wir das Madame Tussauds.

Im Souvenirshop bummelten wir noch ein bisschen, aber trotzdem kauften wir nichts. Justin meine zwar er würde mir sofort kaufen, was mir gefiel, aber ich wollte nichts haben. Er sollte sich wie ein normaler Junge fühlen und dazu gehörte auch, dass er mal sein ganzes Geld vergessen sollte.

„Wollt ihr jetzt noch irgendwas machen?" fragte meine Mutter lächelnd.

Ich schaute Justin fragend an und genau in dem Moment knurrte sein Magen.

„Ich denke wir gehen etwas essen!" sagte ich lächelnd.

Meine Eltern nickten zufrieden und somit gingen wir ein bisschen durch Berlin. In der Nähe vom Alexanderplatz war schließlich ein KFC, den wir sofort ansteuerten.

Justin und ich setzten uns schon mal an einen Tisch, nachdem wir gesagt hatten, was wir haben wollten.

Meine Eltern stellten sich währenddessen bei der Schlange an.

„Jetzt sind wir einen Augenblick alleine." flüsterte Justin verführerisch. Ich legte meine Arme um seinen Nacken und grinste.

„Ich weiß." hauchte ich, bevor ich meine Lippen auf seine legte.

Wir lösten uns aber wieder voneinander, bevor meine Eltern mit dem Essen zurück kamen.

Als sie sich an den Tisch setzten holte Justin sein Portemonee aus der Hose und nahm ein paar Scheine heraus. Er legte sie meinem Vater auf den Tisch und der sah ihn nur verwirrt an.

„Was soll ich damit?" fragte mein Vater neugierig.

„Ich gebe euch das Geld fürs Madame Tussauds und für das Essen zurück, ich bezahle alles." sagte mein Freund lächelnd.

Mein Vater lachte und schüttelte den Kopf. Er schob Justin das Geld zurück und begann seinen Burger zu essen.

„Ist schon okay, Justin. Wir haben dich eingeladen. Jetzt pack dein Geld weg und iss." verlangte meine Mutter lachend.

Justin nahm das Geld und steckte es zurück.

„Danke." sagte er schüchtern.

Er sah mich lächelnd an und begann ebenfalls seinen Burger zu essen.


Ich fand es total süß von Justin, dass er mal wieder alles bezahlen wollte, aber es war mir von vorne rein klar, dass meine Eltern alles bezahlen würden.

Das Essen schien Justin zu schmecken, denn er aß sogar meinen halben Burger noch auf.

„Bei Scooter kriege ich kaum Fast Food!" sagte Justin lachend. Ich verdrehte die Augen und küsste ihn kurz.

Dann standen meine Eltern auf, um die Tabletts in die Geschirrrückgabe zu packen. Justin nahm meine Hand und stand ebenfalls auf.

Wir gingen aus dem KFC raus und ich seufzte genervt, denn es hatte angefangen zu regnen.

„Willkommen in Deutschland." murmelte ich leise. Ich hasste das Wetter in Deutschland. Erst war es warm und die Sonne schien und plötzlich fing es an zu regnen.

Meine Eltern hatten einen Schirm, den ich leider zuhause vergessen hatte.

Ich verschränkte die Arme vor der Brust, weil mir ganz schön kalt war. Ich hatte ein schulterfreies Top an und meine Jacke lag zuhause, immerhin konnte ich nicht wissen, dass es noch anfing zu regnen.

Justin zog plötzlich seine Jeansjacke aus und hielt sie mir hin.

„Zieh die an, Babe." flüsterte er mit sanfter Stimme. Meine Eltern grinsten mal wieder, als hätten sie noch nie ein glückliches Pärchen gesehen.

„Nein, sonst frierst du! Ich will nicht, dass du krank wirst." protestierte ich. Justin sah mich mit hochgezogener Augenbraue an und kam einen Schritt dichter.

„Zieh jetzt meine Jacke an. Ich friere nicht und selbst wenn... ich möchte nicht, dass ihr friert!" sagte Justin lächelnd.

„Ihr?" fragte ich verwirrt.

„Ja ihr... Du und unser Kind. Ich weiß, du bist erst im ersten Monat, aber man kann nie vorsichtig genug sein. Zieh jetzt meine Jacke an, Shawty." murmelte Justin verlangend.

Ich nahm widerwillig seine Jacke und zog sie mir an. Sofort stieg mir sein wahnsinns Duft in die Nase und mir war sofort wärmer.

„Danke, Babe." hauchte ich gegen seine Lippen. Justin küsste mich und nahm schließlich meine Hand.


„Ich denke wir fahren jetzt nach Hause!" sagte meine Mutter.

Wir nickten, denn im Regen durch Berlin laufen war wirklich nicht so angenehm.

Wir gingen zurück zum Auto und fuhren nach Hause. Ich behielt die ganze Zeit Justins Jacke an, aber irgendwie hatte ich auch ein schlechtes Gewissen, weil er ein bisschen zitterte.

„Du frierst." sagte ich im Auto.

Justin griff nach meiner Hand und streichelte meinen Handrücken.

„Ja, aber dir ist warm und das ist die Hauptsache!" flüsterte Justin glücklich. Ich lächelte und schaute die restliche Autofahrt aus dem Auto, denn kuscheln konnte ich nicht.

Als wir bei uns auf die Auffahrt fuhren, blieb mein Vater abrupt stehen. Er zog die Handbremse an und stieg aus dem Auto raus.

„Scheiße!" schrie er geschockt.

Meine Mutter, Justin und ich stiegen sofort aus und stellten uns neben meinen Vater.

Wir starrten alle zur Haustür, die aufgebrochen war.

„Ach du scheiße..." murmelte Justin.

Ich konnte gar nichts mehr sagen, weil ich viel zu geschockt war. Bei uns wurde eingebrochen...

Justin nahm mich in den Arm und hielt mich schützend fest.

Zu dem Zeitpunkt wusste ich aber noch nicht, was mich IM Haus erwartete.

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