Enchanted by you

By sarah_junge

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Fictional Boyfriends can be real ... Ein Bücherwurm in Harvard entdeckt eine Welt voller Magie, als der Prota... More

WIDMUNG
KAPITEL 1
KAPITEL 2
KAPITEL 3
KAPITEL 4
KAPITEL 5
KAPITEL 6
KAPITEL 7
KAPITEL 8
KAPITEL 9
KAPITEL 10
KAPITEL 11
KAPITEL 12
KAPITEL 13
KAPITEL 14
KAPITEL 15
KAPITEL 16
CHAPTER 17
KAPITEL 18
KAPITEL 19
KAPITEL 20
KAPITEL 21
KAPITEL 22
KAPITEL 23
KAPITEL 24
KAPITEL 25
KAPITEL 26
KAPITEL 27
KAPITEL 28
KAPITEL 30
KAPITEL 31
KAPITEL 32
KAPITEL 33
KAPITEL 34
KAPITEL 35
KAPITEL 36
KAPITEL 37
KAPITEL 38
KAPITEL 39
KAPITEL 40
KAPITEL 41
KAPITEL43
KAPITEL 44
KAPITEL 45
KAPITEL 46
KAPITEL 47
KAPITEL 48
KAPITEL 49
KAPITEL 50
KAPITEL 51
KAPITEL 52
KAPITEL 53
KAPITEL 54
KAPITEL 55
KAPITEL 56
KAPITEL 57
KAPITEL 58
KAPITEL 59
KAPITEL 60
KAPITEL 61
KAPITEL 62
KAPITEL 63
KAPITEL 64
KAPITEL 65
KAPITEL 66
KAPITEL 67
KAPITEL 68
KAPITEL 69
KAPITEL 70
KAPITEL 71
KAPITEL 72
KAPITEL 73
KAPITEL 74
KAPITEL 75
KAPITEL 76
KAPITEL 77
KAPITEL 78
KAPITEL 79
KAPITEL 80
KAPITEL 81
KAPITEL 82

KAPITEL 29

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By sarah_junge

Erschöpft öffne ich die Tür zu unserem Zimmer und lasse meinen Koffer achtlos stehen. Mein Körper fühlt sich schwer an, meine Beine brennen von der langen Reise. Mit einem tiefen Seufzen werfe ich mich aufs Bett, ohne mich darum zu kümmern, dass meine Kleidung zerknittert wird oder meine Schuhe die Bettdecke schmutzig machen.

„Endlich im Bett", murmle ich in mein Kissen.

Ich bin so erschöpft, dass ich vermutlich einen ganzen Tag durchschlafen könnte – selbst eine Sirene würde mich jetzt nicht mehr wecken. Die Rückreise war anstrengender als erwartet. Die Verabschiedung allein hat mich emotional ausgelaugt. Meine Mutter wollte uns kaum gehen lassen – besonders Aiden nicht. Sie hat ihn in ihr Herz geschlossen, und obwohl sie uns beim Küssen erwischt hat, hat sie sich kein einziges Mal negativ dazu geäußert.

Doch genau dieser Kuss steht immer noch zwischen uns. Wir haben nie darüber gesprochen, haben uns verhalten, als wäre er nie passiert. Und obwohl ich seit meinem College-Beginn selbstbewusster geworden bin, fällt es mir immer noch schwer, meine Gefühle auszudrücken – vor allem, wenn es um Aiden geht.

Ich weiß, dass ich das Thema ansprechen muss. Sonst werde ich noch wahnsinnig. Aber wann ist der richtige Moment?

Aiden schließt vorsichtig die Tür und stellt seine Tasche neben sein Bett. Mit der selben Eleganz, die ihn bei jeder seiner Bewegungen begleitet, lässt er sich auf die Matratze sinken. Wieder einmal bin ich fasziniert davon, wie mühelos und anmutig er sich bewegt. Im Gegensatz zu mir.

„Ich könnte sofort einschlafen", murmele ich, während ich an die Decke starre.

„Wirklich? Es ist erst früher Nachmittag", erwidert Aiden belustigt.

„Wie kann es sein, dass ich hundemüde bin und du putzmunter?" frage ich und drehe den Kopf zu ihm.

„Für mich war es eine aufregende Reise. Du bist schon oft gereist, für dich ist es zur Routine geworden – ob mit dem Bus oder dem Flugzeug. Aber ich habe so etwas noch nie erlebt. Alles war neu, alles war faszinierend. Und das war anstrengend, aber auf eine andere Art", erklärt er, während er tief durchatmet.

Ich brumme zustimmend, lasse mich tiefer in meine Kissen sinken.

Dann kehrt Stille ein.

Eine angenehme, fast vertraute Stille. Das einzige Geräusch ist das leise Rascheln der Bettlaken, wenn sich einer von uns bewegt. Meine Augenlider werden schwer, und ich bin kurz davor, ins Reich der Träume zu gleiten, als Aidens Stimme mich wieder ins Hier und Jetzt zurückholt.

„Willst du auf ein Abenteuer gehen?"

Schlagartig reiße ich die Augen auf und richte mich auf.

„Wie meinst du das?" frage ich neugierig.

Er dreht sich zu mir um, ein leichtes Lächeln spielt auf seinen Lippen.

„Ich glaube, es ist an der Zeit, dass ich dir meine Welt zeige."

Mein Mund klappt auf, aber Worte bleiben aus. Habe ich richtig gehört? Meint er etwa...?

Er nickt.

„Du meinst wirklich... Andastra?" Mein Herz schlägt schneller.

Aiden steht auf, streckt sich und geht zu seinem Schreibtisch. Dort nimmt er das Buch in die Hand, mit dem alles begann, und reicht es mir.

„Ganz einfach. Wir wünschen es uns."

Ungläubig starre ich das Buch an. Vom Cover zu Aiden und wieder zurück.

„Das funktioniert doch nicht", murmele ich.

„Warum nicht? Es hat schon einmal funktioniert. Warum sollte es nicht wieder klappen?" Er setzt sich neben mich und blickt mich eindringlich an. „Du musst es nur stark genug wollen und daran glauben."

Ich streiche mit den Fingern über die erhabenen goldenen Verzierungen des Covers. Es klingt absurd. Surreal. Ich versuche ernsthaft, bei klarem Verstand in ein Buch zu reisen – in eine Welt, die nur aus Wörtern und Vorstellungskraft besteht.

Doch Aiden ist der lebende Beweis dafür, dass nicht alles auf Logik basiert. Dass Magie vielleicht doch existiert.

Die Pevensie-Geschwister sind durch einen Kleiderschrank nach Narnia gelangt. Vielleicht funktioniert es hier ähnlich.

Vielleicht muss ich mich einfach darauf einlassen.

„Aber...", fange ich an, „wir können doch nicht einfach verschwinden. Die Semesterferien sind bald zu Ende, und dann gehen die Vorlesungen wieder los."

„Die Zeit in Andastra vergeht anders als hier. Niemand wird bemerken, dass wir fort sind", erklärt er ruhig.

Ich überlege. „Wie lange bleiben wir?"

„So lange du möchtest", erwidert er sanft. „Wenn du alles gesehen hast und bereit bist, zurückzukehren, bringe ich dich nach Hause."

Das Angebot ist verlockend. Eine Welt voller Wunder, voller Abenteuer.

Doch eine Frage brennt mir auf der Seele. Eine Frage, die mir den Magen zusammenzieht.

„Werde ich dich danach wiedersehen?"

Meine Stimme ist leise, unsicher. Ich traue mich nicht, ihm dabei in die Augen zu sehen.

Er schweigt. Für einen Moment herrscht nur Stille zwischen uns. Als er schließlich spricht, klingt seine Stimme rau.

„Lass uns die Zeit genießen, die wir haben", sagt er. „Was danach passiert... wer weiß das schon? Das Schicksal wird entscheiden, wann und ob wir uns wiedersehen."

Er blickt zur Seite, als wolle er mir nicht zeigen, wie sehr ihm diese Worte selbst wehtun.

Mein Herz zieht sich zusammen.

Ich habe Angst vor dem Danach. Angst, dass dieser Moment der Anfang vom Ende ist.

Aber dann atme ich tief durch.

„Dann lass uns ein Abenteuer erleben", sage ich entschlossen und stehe auf.

Aiden folgt meinem Beispiel. „Ich muss mich noch umziehen", bemerkt er und deutet auf seine moderne Kleidung.

Ich nicke und drehe mich um, blicke aus dem Fenster hinaus auf den Campus. Währenddessen höre ich hinter mir das Rascheln von Stoff, das sanfte Klirren einer Schnalle.

Nach einem Moment räuspert er sich.

Ich drehe mich um – und da steht er, wie damals.

In seinem königlichen Gewand.

Ein Anblick, den ich beinahe vergessen hatte. Das schimmernde, mit feinen Stickereien verzierte Wams, der lange Umhang, der über seine Schultern fällt. Der goldene Gürtel, der seine Taille umschließt.

Er sieht aus wie aus einer anderen Zeit.

Wie aus einem Märchen.

„Es ist ungewohnt, dich so zu sehen", gebe ich mit einem Schmunzeln zu.

Er hebt herausfordernd das Kinn. „Diese Robe ist eines Prinzen würdig", sagt er in einem übertrieben ernsten Ton und stellt sich mit verschränkten Armen vor mir auf.

Ich kann nicht anders – ein Lachen bricht aus mir heraus.

„Oh, wirklich?" Ich verschränke ebenfalls die Arme und hebe eine Augenbraue.

Aiden versucht, ernst zu bleiben, doch dann lacht auch er. Ein echtes, herzhaftes Lachen, das seine Schultern beben lässt.

Es dauert eine Weile, bis wir uns wieder beruhigt haben.

Dann nimmt er das Buch und legt es vorsichtig zwischen uns auf den Boden.

Er sieht mich an.

„Bist du bereit?" fragt er leise und streckt mir seine Hand entgegen.

Ich schlucke.

Dann lege ich meine Hand in seine.

„Ja."











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