Wie ein Tattoo

By longislandicetea

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Hand aufs Herz - wer von uns hat noch nie jemanden belogen oder ihm die Wahrheit verschwiegen, um unberechenb... More

Vorwort
01 | Hektik am Morgen...
02 | Keine neuen Freunde
03 | Schreckensminute
04 | Abgehoben
05 | Bilder der Vergangenheit
06 | Hotelbar
07 | Einladung
08 | Hotel Room
09 | Morgen danach
10 | Zufall?
11 | Annäherung
12 | Noemi
13 | Gefunden
14 | Wiedersehen
15 | Wandlungen
16 | Offensive
17 | Adrenalin
18 | Prinzipien
19 | Wahrheit
20 | Wut
21 | Ratschläge
22 | Vaters Sohn
23 | Gewissensbisse
24 | Nächste Schritte
25 | Kontrollverlust
26 | Entscheidungen
27 | Bullshit
28 | Barbie Life, PLL Edition
29 | Was es ist
30 | Cringe Moments mit Happy End
31 | Anzügliche Nachrichten
32 | Gewissheit
33 | Abschied
34 | Nur eine Illusion
35 | Geburtstag einer Prinzessin
36 | Hoffnung
37 | Veränderungen
38 | EIn Schritt zu weit
39 | Überraschungen
40 | Zwischen Reue und Wut
41 | Kurswechsel
42 | Eingeständnisse
43 | Innerer Kampf
44 | Neue Pläne
45 | Gemeinsame Zukunft
46 | Herz gegen Verstand
47 | Reiner Tisch
48 | Fortschritte
49 | Lieblings-Schwiegersohn
50 | Rotwein
51 | Fortschritte?
52 | Familienleben
53 | Normalität
54 | Neue Bekanntschaften
55 | Anders als geplant
56 | Wahrheit
57 | Angst
58 | Stunde der Wahrheit
59 | Harmonie
60 | Gewissensbisse
61 | Tag der Entscheidung
62 | Väterlicher Ratschlag
63 | Unangenehme Überraschungen
64 | Spannungen
65 | Meinungsverschiedenheiten
66 | Gegen die Zeit
67 | Ein Traum?
68 | Solang es nötig ist
69 | Nachsicht
70 | Lieblingsschwiegersohn?
71 | Geheimnisse
72 | Überraschungen

Sneak Peek

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By longislandicetea

Meine Lieben, hier ein kleiner Sneak Peak von meiner neuen, unabhängigen Geschichte - für alle, die keine Fanfiction lesen möchten. Gebt mir gern ein Feedback, wie es euch gefällt.

„Guten Flug, Letty. Wir telefonieren heute Abend noch mal."

Letty.

Einerseits mochte sie es nicht, wenn sie so genannt wurde. Aber andererseits erinnerte es sie immer daran, wie ihre Mutter ihr dabei liebevoll durch die Haare gestrichen hatte, als sie noch ein kleines Mädchen gewesen war. Also lächelte sie.

„Bis später."

Als sie aufgelegt hatte, verstaute sie ihre Tasche und den kleinen Trolley im oberen Gepäckfach, bevor sie sich entspannt in ihren Sitz in der ersten Reihe fallen ließ.

Wenn ihre Eltern noch ein wenig länger in Barcelona blieben, hatte sie seit langem endlich mal wieder ein stressfreies Wochenende vor sich. Sie lächelte bei der Vorstellung daran, wie restlos sie das für sich ausnutzen würde. Sie würde ausschlafen, abends mit Shirin irgendwo essen gehen, etwas trinken und endlich mal wieder Zeit für sich selbst finden. Leticia liebte ihr Leben, genau so, wie es war, doch ein Wochenende ganz für sich allein wusste sie definitiv zu genießen.

Erst, als sie ihr Smartphone in den Flugmodus schaltete, bemerkte sie, dass ihre Kopfhörer noch in ihrer Handtasche waren. Über ihre eigene Vergesslichkeit den Kopf schüttelnd stand sie noch einmal auf, um sie sich schnell zu angeln. Da das Boarding noch nicht abgeschlossen war, war das Handgepäckfach noch geöffnet. Sie fischte ihre Tasche heraus, legte sie auf dem Sitz am Gang ab und suchte nach den kleinen, weißen Ohrstöpseln.

Ein leises Räuspern ließ sie herumfahren. Als sie den athletischen Typ vor sich stehen sah, stockte ihr für einen Augenblick der Atem. Das dunkle Haar stand wüst von seinem Kopf ab und seine braunen Augen funkelten aufmerksam, als er ihr ins Gesicht schaute. Jede Muskelfaser seines trainierten Körpers schien angespannt, seine kräftige Brust drückte sich deutlich durch den Stoff des grauen Hoodies, unter dem an Hals und Händen bunte Tattoos hervorschauten. Als sich ihre Blicke trafen und sie ihn erkannte, erstarrte sie in ihrer Bewegung.

Ihre Kehle wurde trocken und schnürte sich zu, nahm ihr beinah die Luft, und das Herz schlug so heftig in ihrer Brust, dass sie sicher war, alle anderen müssten es ebenfalls hören. Erst jetzt, als ihre zitternden Finger verzweifelt Halt in ihren Hosentaschen suchten bemerkte sie, dass sie aufgehört hatte zu atmen. Es war als wäre die Zeit kurz stehengeblieben.

Er sah noch viel besser aus als damals; sein Körper war nach wie vor muskulös, seine Schultern breit, doch er trug jetzt einen kurzen, gepflegten Bart und rasierte sich die Haare nur noch an den Seiten. Er hatte eine so heiße Ausstrahlung, dass sie sich auf die Zunge beißen musste.

Bruchstückhaft kehrten die Erinnerungen zu ihr zurück und ihr Gedächtnis spielte den Kurzfilm im Schnelldurchlauf ab, während er sie kühl und undurchdringlich anschaute.

Seit dieser einen Nacht hatte sie ihn nicht mehr gesehen und auch nichts mehr von ihm gehört. Ihn jetzt hier wiederzusehen, nach all den Jahren, völlig unverhofft, in einem winzig kleinen Flugzeug, warf sie komplett aus der Bahn. Sie wusste nicht, was sie sagen oder denken sollte. Die Situation war einfach viel zu unwirklich. Eigentlich hatte sie gedacht, dass sie ihm wütend an den Hals springen würde, sollte sie ihm eines Tages wieder begegnen. Stattdessen konnte sie dieses Gefühl nicht greifen.

Würdet ihr mir glauben, wenn ich sage, ich bessere mich, was diese offenen Enden angeht? Wahrscheinlich nicht, oder? Wie hat euch denn der kleine Ausschnitt gefallen? :D

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