One Shots

By EmfinaSchoellynh

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Lass ihn gehen!
Abschiedsbrief

Pyjamaparty

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By EmfinaSchoellynh

Hi. Ich wünsch euch viel Spaß beim lesen. :D

"Wahrheit oder Pflicht?", fragte Harry Zayn, nachdem er an der Flasche drehte.

"Ich nehm Pflicht.", antwortete Zayn.

Es war mal wieder einer unserer unzähligen Übernachtungen, bei denen wir nur Spiele spielten, gruselige Filme sahen und anschließend wilde Kissenschlachten veranstalteten. Apropos mit wir meine ich: Zayn, Harry und mich. Harry und ich sind seit der 1. Klasse die allerbesten Freunde und Zayn kam 3 Jahre später dazu. Wir versuchten auch noch nach ungefähr 10 Jahren unsere Traditionen zu erhalten. Eine davon waren die Pyjamapartys.

"Scheiße, schmeckt das ekelhaft!", fluchte Zayn, während Harry sich vor lachen auf dem Boden wälzte.

"Ehm Harry.. Was trinkt Zayn da gerade?", fragte ich angewidert, nachdem sich Harry einigermaßen beruhigte.

"Weiß auch nicht. Ich hab irgendwelche Sachen aus dem Kühlschrank in den Mixer geschmissen und das trinkt Zayn gerade."

Die Flüssigkeit, die Zayn schon bis zur Hälfte aufgetrunken hatte, erinnerte mich an pinke Kotze.

"Auftrinken!", befahl Harry grinsend und mit einem Schluck würgte Zayn die ganze Pampe runter.

Er knallte das Glas stolz auf den Tisch und brüllte unverständliches Zeugs, das so klang wie: "Ha! Gegeben, Harry!" oder "Ich glaub ich muss mal reihern!" und verschwand dann im Bad.

"Ehm Harry?"

"Ja?"

"Also...Es ist zwar jetzt gerade unpassend, aber...Es gibt da ja Jemanden..., denn ich irgendwie mag...", teilte ich ihm mit.

"Echt? Wen denn?", erkundigte Harry sich.

"Ehm...Er ist echt nett, du kennst ihn, er sieht nicht schlecht aus und wir verbringen viel Zeit miteinander.", schwärmte ich von ihm.

"Und du erzählst mir das gerade jetzt, weil...?"

"Weil ich..."

"Ja?", hakte Harry gespannt nach.

"Weil ich... will..., dass... du... Zayn fragst, ob er... mich auch mag...",sprach ich etwas schüchtern aus.

"Ich soll Zayn fragen, ob er dich mag?", wunderte sich Harry und ich nickte.

Zayn...Ich schwärmte schon seit einem halben Jahr für ihn. Ich weiß nicht wie das kam. Immerhin sind wir schon Jahrelang Beste Freunde. Aber aufeinmal mochte ich ihn. Mehr als einen Freund und ich wollte wissen, wie er für mich empfindet. Ich hoffe er mag mich genauso wie ich ihn. Vielleicht würden wir ein Paar werden...

"Nagut.", sagte Harry. Hörte ich da eben Enttäuschung in seiner Stimme?

"Was ist los, Hazza?" Er starrte den Boden an. "Nichts.", "Das glaub ich dir nicht. Ich weiß doch, dass du was hast. Erzähl schon!", so langsam machte ich mir Sorgen.

"Zoey, wegen dem Kuss von vorhin...", stotterte Harry.

"Ist schon gut Harry. Ich weiß was du sagen willst."

"Ach ja?",wunderte er sich.

"Ja. Es ist doch nur ein Kuss gewesen und hat eigentlich hat nichts zu bedeuten. Es war ja nur wegen dem Spiel."

"Zoey, das meinte ich garnicht."

"Oh... Was denn sonst?",fragte ich.

"Ich wollte sagen, dass ich..."

"Leute! Mir gehts wieder besser. Wir können weiter spielen.", unterbrach Zayn ihn.

"Ich hab keine Lust mehr zu spielen.", jammerte Harry und das taten wir dann auch nicht mehr.

Wir schauten noch einen Film, bei dem nur ich alle zehn Minuten wie verrückt kreischte, weil er so gruselig war. Und anschließend kuschelten wir uns in unsere Schlafsäcke und schliefen ein.

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Mitten in der Nacht hörte ich Stimmen. Waren das Harry und Zayn? Ich blieb liegen und lauschte dem Gespräch.

"Sieht Zoey nicht süß aus, wenn sie schläft?", hört sich wie Harry an.

Eine Weile lang schwiegen sie. Wahrscheinlich starrten sie mich gerade an. Jetzt bloß nicht bewegen.

"Du magst sie Stimmts?",fragte Zayn leise.

"Klar mag ich sie", Ich lächelte innerlich.

"Harry, du weißt, wie ich das meine."

Wieder war es still.

"Ja, vielleicht einbisschen.", flüsterte Harry.

"Nur einbisschen?!? Ich seh doch, wie du sie immer ansiehst."

"Vielleicht auch mehr als nur einbisschen." Harry mag mich? Auf diese Weise...?

"Hey, Glückwunsch, Mann! Und wann willst du ihr das sagen?" Und Zayn ist darüber glücklich?

"Garnicht...Sie steht nicht auf mich, sondern auf dich..."

"Was?"

"Ja, und sie will, dass ich dich frage, ob du sie auch magst.", Harry klingt echt niedergeschlagen.

"Ich mag Zoey echt sehr, aber ich bin nicht verliebt."

Zayn...fühlt nicht das gleiche? Und noch schlimmer ist, dass ich garnicht frustriert bin, dass er mich nicht auf diese Weise mag. Was ist mit mir los? Ich dachte ich sei unsterblich in Zayn verliebt.

"Und das soll ich ihr morgen sagen? Niemals. Sie wird am Boden zerstört sein."

"Ich sag es ihr."

"Nein. Ist schon gut. Ich sags ihr."

Ich mochte es, wenn Harry immer wieder versuchte den Helden zu spielen.

"Ich bin voll Müde. Ich geh jetzt schlafen.", gähnte Zayn.

"Ja, ich auch. Gute Nacht."

"Gute Nacht."

Gute Nacht, Zayn. Gute Nacht, Harry., dachte ich und schlummerte wieder ein.

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"Wach auf, Zoey!", schrie Zayn mit einer Munterkeit, die mann am liebsten verprügeln und in eine Tonne werfen würde, "Wir haben Frühstück gemacht"

"Was?!?!.",schlagartig war ich wach und schlüpfte aus meinem Schlafsack. "Ihr und frühstück? Oh mein Gott! Nein!"

Während der gesamten Zeit, in der ich mit Harry und Zayn befreundet war hab ich zwei wichtige Regeln gelernt:

1.Lass Harry und Zayn nie alleine in deine Küche.

2.Tu alle deine persönlichen Dinge wie zum Beispiel Tagebuch oder alles andere, was niemand -außer du- sehen darf, in einem Safe, dessen Code nur du kennst.

Trotz meiner extremen Müdigkeit rannte ich hastig in die Küche, gefolgt von Zayn und was ich dort sah, konnte ich kaum glauben. Da stand Harry und machte gerade Pfannkuchen. Die Küche war vollkommen sauber und aufgeräumt.

"Guten Morgen, Schlafmütze!", begrüßte mich Harry, "Setz dich schonmal. Das Frühstück ist sofort fertig."

Ich setzte mich gegenüber von Zayn und Harry kam mit den Pfannkuchen. Wir frühstückten alle zusammen und redeten über verschiedene Themen. Den ganzen Vormittag verbrachten wir noch gemeinsam im Haus. Doch langsam war es Zeit zu gehen.

"Ciao, Süße. Wir sehen und morgen in der Schule.", verabschiedete sich Zayn. Wir drückten uns noch kurz und er schwang seine Tasche über seine Schulter. Er schlenderte zu seinem Auto und fuhr davon.

"Zoey?" ich wendete mich Harry zu.

"Hast du Zayn gefragt?"

"Ja, hab ich."

"Und?"

"Er..Ehm...sagt er mag dich auch." Versuchte er Augenkontakt zu vermeiden?

"Das ist alles?"

Harry nickte.

Warum lügte er? Ich wusste, dass ich das gestern Nacht nicht geträumt hatte.

"Harry?"

"Hmm?"

"Warum lügst du?"

"Ich...ich.."

Dann brach ich in Gelächter aus.

"Was?!?!", fragte er iritiert.

"Ich mach doch nur Spaß.", sagte ich kichernd.

Ich machte einen Schritt auf ihn zu, sodass wir nur einige Zentimeter voneinander wegstanden. Ich hörte, wie sein Herz schlug. Mindestens genauso schnell wie meins. Ich griff mit meiner rechten Hand nach seinem Nacken und zog ihn zu mir runter. Ich fühlte seinen warmen Atem auf meiner Haut. Ich sah ihm tief in seine wunderschönen Augen und unsere Lippen trafen sich. Wir küssten uns leidenschaftlich und ich spürte wie sich sein Mund zu einem Lächeln formte.

Allmählich lösten wir uns voneinander.

"Ich liebe dich.", flüsterte Harry.

"Ich liebe dich auch."

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