Die Flamme des Himmels [Narut...

By cupcakemaus

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Das Schicksal meint es nicht gut mit ihr. Serena Uzumaki verliert noch als kleines Kind ihre geliebte Familie... More

Prolog - Tränen der Vergangenheit
1 - eine 'reizende', neue Familie
2 - Was zu viel ist, ist zu viel!
3 - ein neues Leben
4 - der erste Schultag
5 - neue Bekanntschaft
6 - Fangirls.. -.-
7 - Albträume
8 - Irukas Nervenzusammenbruch
9 - normaler Alltag in Konoha
10 - Auseinandersetzungen
11 - Kuscheln mit 'nem Uchiha..
12 - das Versteckspiel
13 - Wenn der Albtraum zur Realität wird..
14 - die unerwartete Wendung
WICHTIG!
15 - ein Neuanfang
16 - ...Und plötzlich sind wir Freunde
17 - zwei Schwachköpfe am frühen Morgen
18 - Team 7
19 - Training unter Blättern
20 - Kakashis Geheimnis
21 - Alleine mit Entenhintern
22 - Barbie, Sensenmann und ein tanzender Lolli
23 - Mission ins Reich der Wellen
24 - Zabuza Momochi
25 - Unvorgesehenes Wiedersehen
Ein fettes Dankeschön an euch alle!♡
26 - erste Training unter Blättern
27 - Der nächtliche Besuch
28 - It's hard to be the only one
29 - der letzte Kampf
30 - Peinliche Zwickmühle
31 - Die Ninjas aus Sunagakure
32 - Das fängt ja schon mal gut an... -.-
33 - Schlimme Vorahnung
35 - Die Schlange beißt zu
36 - ...Wenn die Vergangenheit einen einholt
37 - Das Fluchmal
38 - Verlockende Macht
39 - Diskussion mit Enten- Großmaul- Dickschädel- Baka
40 - Wie der Uchiha sein Ego fallen lässt
41 - Ein Gefallen
42 - Ausscheidungskämpfe
43 - Kampf gegen Riesenbirne
44 - Bin ich tot?
45 - Eine Sanduhr?
46 - Sorge um Sasuke
47 - Kampf um Serena
48 - Alte Wunden

34 - ...Und schon wieder verlaufen

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By cupcakemaus

~~~ Zeitsprung ~~~

"Ich kann nicht mehr...", jammerte Sakura und stützte sich mit ihren Armen an den Knien ab. "Können wir nicht einmal eine Pause einlegen? Wir sind schon den ganzen Tag unterwegs!" Naruto ließ sich neben ihr plumb auf den Boden fallen. "Sakura hat recht. Meine Füße tun weh!" Sasuke wollte schon weitergehen, doch die zwei sprachen ihm flehend zu. "Serena, sag du doch mal was!", forderte Naruto und sah mich mit einem Hundeblick an. Ich seufzte aufgelöst und wendete mich zu Sasuke. 

"Sasuke, eine kleine Pause würde nicht schaden. Außerdem trage ich ganz bestimmt nicht einen von den zweien, wenn sie zusammenbrechen." Wow, das nenne ich mal nett. Und dann behauptet man immer, dass ich unhöflich und respektlos sei. Tz, alles reine Klischees. Widerwillig stimmte er mit einigen Einwendungen zu und setzte sich neben mir auf einen vermorschten Baumstamm hin. "Wir sollten hier gleich ein Zelt aufschlagen. Wer weiß, wann wir das nächste Mal ein Nachtlager aufstellen können.", wand Sakura nachdenklich ein.

"Nein, da geht zu viel Zeit verloren. Wir müssen weiter.", meckerte wieder der helle Uchiha. "Sei nicht so ungeduldig, du Esel. Also ich bin für die Idee, auch wenn sie von Sakura stammt.", erwiderte ich. Ich hätte nie im Leben gedacht, dass ich einmal für Sakura ein gutes Wort einlegen würde. Wunder geschehen also doch noch.

Sasuke öffnete seinen Mund, um dagegenzuwirken, doch ich trat ihn zuvor. "Von mir aus kannst du auch alleine weitergehen und dich alleine mit den anderen Teams herumschlagen. Ob du dann noch lebst, wird nicht wirklich schwer abzuwägen sein." Ich schenkte ihm ein unschuldiges, freches Lächeln. Entenarsch sand mir vernichtende Blicke zu, doch ich hielt sie ungerührt stand. Hach, nicht alles läuft so, wie es sich der sture Ochse einbildete. Irgendwie gefiel es mir, ihm somit eins auszuwischen. 

"Na schön...", gab er sich geschlagen, die Unzufriedenheit konnte man ihm deutlich anhören. "Huh, das du einmal nachgibst, hätte ich nicht gedacht.", nörgelte ich ihn weiterhin grinsend. "Dass du einmal nett bist, ist mir auch fremd." Ich lächelte leicht. "Auch wieder war."

Sasuke erhob sich neben mir und ich sah ihm nach. "Okay, ich geh dann mal zum Fluss und besorge Wasser. Sakura und Naruto, ihr könnt meinetwegen die Zelte aufstellen und du Serena holst Feuerholz.", bestimmte Sasuke befehlshaberisch. Ich warf ihm einen vernichtenden Blick zu. Wie kommt es, dass dieser eingebildete Frosch mir Befehle erteilte? Doch angesichts der Umstände und der Tatsache, dass Orochimaru noch immer auf freiem Fuße ist, ließ ich es sein und tat stumm was mir gehieß. Es wäre nicht wirklich wünschenswert hier in einer Diskussion zu verfallen, wo wir jeden Augenblick angegriffen werden könnte. 

'Sehr erwachsen von dir, Serena.', neckte mich Fudo grinsend. 'Ach sei doch still, du Echse.', warf ich barsch zurück. "Wartet noch.", hielt mich Sasuke auf. "Hier lauern überall Feinde um uns herum. Für den Fall, dass sich jemand für einen von uns ausgeben kann und uns dadurch in eine Falle locken könnte, sollten wir uns ein Codewort überlegen." Ich zog kritisch eine Augenbraue hoch. "Wenn dir das wirklich so wichtig ist, warum wendest du uns voneinander ab?", hakte ich schnippisch nach. Sasuke schmunzelte belustigt. "Sakura und Naruto bleiben beisammen und ich komme auch ganz gut alleine zurecht. Und du... Ich glaube nicht, dass dich irgendwer angreifen würde. Eher würden sie alle Geschütze hochfahren, anstatt dir zu begegnen." Ich erwiderte sein Schmunzeln. Wo er recht hat, hat er recht.

"Also, nun zum Code. Es bezeugt, dass wir der sind, für den wir uns ausgeben. Es ist absolut geheim, wir dürfen niemanden trauen, wer es nicht kennt." Ich seufzte genervt. "Komm endlich auf den Punkt, wir haben nicht für ewig Zeit." Sasuke sah mich kurz an und dichtete uns dann einen ganzen Roman vor sich hin. Bis zur ersten Zeile konnte ich noch ganz gut folgen, doch ab da war Funkstille. "Habt ihr's?" Ich schaute ihn mit einem undefinierbaren Blick an. "Und du glaubst wirklich, dass ich mir das merken kann? Du solltest mich mittlerweile besser kennen." Sakura schnaubte entnervt. "Serena, du könntest dich auch ausnahmsweise einmal konzentrieren und es ernst nehmen. Es ist wichtig, du nimmst alles wie ein Spiel." Ich brachte die Rosahaarige mit einem vernichtenden Blick zum Verstummen. 

"Naja, mir egal. Wir sehen uns.", ohne deren Antwort abzuwägen, hechtete ich los.

~~~ Zeitsprung ~~~

"Warum habe ich nur auf diesen Schwachkopf gehört?", patzte ich entnervt mit einem verzweifelten Unterton und kickte einen kleinen Kieselstein nach vorne. Orientierungslos schlenderte ich durch die Gegend. Ganz recht, ich hatte mich wieder verlaufen. Innerlich verfluchte ich wiedermal meinen mängelnden Orientierungssinn. Verdammt... warum war es mir nicht schon vorher in den Sinn gekommen? Und wieso fiel es dem sonst so hellen Uchiha nicht auf?

Mir war zum kotzen zumute. 

Fudo versuchte sein Lachen zu unterdrücken, was ihm kläglich misslang. Er prustete los und lachte sich die Seele vom Leib. 'Halt deine Schnauze, du Elefant! Soweit ich weiß steckst sowohl du als auch in in der selben Haut. Also kannst du dir dein scheußliches Lachen auch ersparen.', grummelte ich angesäuert, doch er kriegte sich noch immer nicht ein. Mir wurde es zu viel und ich beschwor eine Chakrawand zwischen uns, so dass sich seine Stimme völlig ausblendete. Als er dies realisierte, verstummte sein Lachen prompt. 'Warte, Serena! Jemand is-', kam es panisch von ihm, doch ich brach jegliche Bindung mit ihm ab.

Ich lächelte schadenfroh vor mich hin. Tja, selber Schuld.

Neugierig ließ ich meinen Blick über den Wald schweifen. Was sich hier wohl alles verbarg? Der Wind pfegte den Staub von den Boden und ließ die trüben Blätter erzittern. Die Vögel zwitscherten eine helle, klare Melodie und irgendwo raschelten etwas im Dickicht.

Einen riesigen Sack schleifte ich hinter mir her. In ihm hortete ich zahlreiche Schriftrollen, denen ich den vorbeikommenden Genins entwendete. Nicht, dass ich so gewissenlos war und ihnen das alles abkratzte, nein. Als ich all ihre Angriffe und Fallen abschaffte und sie dann hilflos zurückblieben, drückten sie es mir buchstäblich in die Hände und machten sich vom Acker.

Ich konnte mir nicht vorstellen, dass hier wirklich ernstzunehmende Gegner wüten. Bis jetzt stieß ich nur auf Schwächlinge, denen die Hosen weich wurden, wenn ich sie nur ansah. 

Ich hob fragend meinen Kopf. Drei recht schwache Chakraquellen wummerten nicht allzu entfernt in einem Gebüsch. Ich analysierte ihre Deckung unter einem Gezweige aus Blättern und Sträuchern. Vor mir breitete sich ein Seil aus, welches durch Laub, Stöcke und Moos getarnt man beinahe nicht von dem Boden unterscheiden konnte. Ich runzelte die Stirn. Sollte das wirklich als Falle für mich gedacht sein? Wie lächerlich. 

Ein teuflisches Lächeln zierte über meine Lippen. Es wäre nicht von Nachteil, ihnen einen kleinen Schreck einzujagen oder?

Ich ringte mir das Lächeln schnell ab und tummelte seelenruhig weiter. 

"Hehe! Ich habs euch gesagt, sie wird drauf reinfallen.", vernahm ich eine flüsternde, kaum hörbare Stimme. Im nächsten Moment tauchte ich in Windseile hinter ihnen auf und beugte mich mit einem fetten Grinsen über sie hinweg. Wie ich es doch liebe, andere zu täuschen und zu veräppeln. "Sei dir da nicht so sicher.", wisperte ich ihm außer Atem ins Ohr. Die Genins schreckten auf und stolperten einige Meter nach vorne, ihre Gesichter zeichneten sich kreidenbleich.

"Wie hast du...?" Ich beschwor eine Feuerball auf meiner Hand und ließ ihn schwerelos in der Luft flackern. Die Genins blickten mich mit großen, erstaunten sowie veränstigten Augen an, als ich die Flammen auf sie schleuderte. Daraufhin wichen sie nach hinten aus, sprangen direkt in ihre Falle. 

Und bäääm, gleich darauf taumelten drei Möchtegern- Ninjas von einem Baum herunter, eingekesselt in einem Gezweige von Fesseln. 

"Tut mir leid, Leute, aber das kommt davon wenn man mir eine Falle stellt." Ich schenkte ihnen ein unschuldiges Lächeln. Einer der beiden Jungen fuchelte wie verrückt im Netz herum. "Lass uns gefälligst runter! Wer glaubst du, wer du bist?! Ich schwöre dir bei-", keifte er mit seiner Schimpftrilade, doch ich kümmerte mich recht wenig um sie und machte mich an deren Rucksäcken zu schaffen. Im Hintergrund jaulte der Junge, sein Geschnatter ging von Drohungen zu einem Flehen über. 

Hmm... diese Typen hatten nichts wirklich Sehenswertes dabei, nur ein wenig Proviant, medizinische Versorgung, eine Karte samt Kompass und eine Erdschriftrolle. Ich ließ mir die Karte, den Kompass und die Schriftrolle in meine Taschen gleiten. War das jetzt die 11 oder doch schon 12? Ich hatte keinen blassen Schimmer, es kam mir so unendlich lang vor seit ich in diesem muffigen Wald herumgeisterte. 

"Wir sehen uns. Viel Glück noch, hier rauszukommen.", winkte ich ihnen zu und torkelte zufrieden weiter.

Ich hielt in meiner Bewegung inne, als ich plötzlich drei weitere Chakren hinter mir ausfindig machte. Verdutzt wandte ich mich ihnen zu. Es waren die Genins aus Suna, denen wir vor ein paar Tagen begegnet hatten. Der Sand raschelte hinter meinen Ohren und wirkte beinahe zu pulsieren. Auf Batmans Lippen zierte ein selbstgefälliges Grinsen, das Mädchen sah mich nur stumpf an. Ich fixierte den rothaarigen Jungen mit meinen blauen Augen. Er erwiderte meinen Blick und sah kurz stumm zu den eingenisteten Genins, die aussichtslos hin und herwippten, dann auf den Sack voller Schriftrollen und zuletzt auf mich mit einer gewissen Faszination. 

Ich kratzte mich verlegen am Hinterkopf.

"Eheeem, hi?"

~~~

Uuuuund cut! Das wars dann mal, im nächsten Kapitel geht es weiter! Ich hoffe es hat euch gefallen. ;) Was glaubt ihr, wie wird es weitergehen?

- Danke an alle Leser! :)

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