Von Allem Ein Bisschen

By Mrs_Lalelu

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Emma wohnt mit ihrem Freund in einer wunderschönen Altbauwohnung in der Dresdner Neustadt. Nach außen scheint... More

Der Nachbar
Kalter Rauch
Der Schlüssel
Römer 8,38
Theo
Kürbissuppe
Das Geheimnis
Mandarinen
Blumenau
An der Elbe
Pillnitz
Kontrollverlust
Das Schloss
Met
Clocks
Jork
Gefühle
Sanduhr
Tonstudio
Eis
Schlaflos
Der Zettel
Morgen
Männergespräche
Here to stay
Geheimnisse
Nacht
Reisepläne
Die Umarmung
Eingeständnisse
Sommerabend
Offene Fragen
Vergangenheit
Promo
Die gute Stube
Unterwegs

Abtauchen

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By Mrs_Lalelu

Emma öffnet die Augen. Draußen ist es bereits dunkel. Die Straßenlaternen erleuchten dezent Paddys Wohnzimmer. Der CD Player ist noch eingeschaltet, spielt jedoch keine Musik mehr.
Sie richtet sich leicht auf und schaltet das Lämpchen neben dem Sofa ein.
Sie sind tatsächlich eingeschlafen.
Paddys Atmung geht ganz flach und leise. Emma beugt sich leicht über ihn und streicht ihm sanft durch sein Haar. Schon oft behauptete er, dass sie immer dünner werden. Sie kann das jedoch nicht bestätigen. Weiche dichte Haarsträhnen gleiten zwischen ihren Fingern hindurch. Alles fühlt sich immer noch so vertraut an.

"Na, hast du ein graues Haar entdeckt?"
Emma erschrickt, als er das sagt.
Normalerweise könnte ein Hubschrauber neben ihm landen, wenn er schläft. Doch heute scheint sein Schlaf leichter als gewöhnlich zu sein.
Paddy grinst sie breit an.

"Ähm sorrry....", sie fühlt sich wie der letzte Trottel und zieht hastig ihre Hand aus Paddys Haarpracht.
Er richtet sich auf und fixiert sie mit seinem Blick. In der dürftigen Beleuchtung wirken seine Augen fast schwarz. Er streicht sich mit Daumem und Zeigefinger über die Nasenspitze. Eine Angewohnheit die Emma äußerst lieb gewonnen hat.

"Wie spät ist es?" , möchte er schließlich wissen.
Emma zuckt mit den Schultern
"Ich vermute mitten in der Nacht. Ich glaube, ich sollte langsam gehen."
Gerade als sie aufstehen will, spürt sie, wie sich eine Hand um ihr Handgelenk schließt.
"Bitte bleib", wispert er leise.

Emma verharrt in ihrer Position und schaut ihn unsicher an.
"Was ist mit uns, Paddy?"

Vorsichtig löst er seine Finger von ihrem Handgelenk und fängt an sanft ihren Handrücken zu streicheln.
"Wie meinst du das?" Er schaut sie nicht an, als er das fragt und verschränkt stattdessen seine Finger mit ihren.

Emma spürt, wie sich ihr Herzschlag beschleunigt und sie in ihrem Kopf nach den passenden Worten kramt.
"Mit dir und mir... ich meine, sind wir wieder zusammen?"
Ihr Herz droht aus ihrer Brust zu springen, als er seinen Blick hebt und ihr tief in die Augen schaut.
"Ich dachte unser Kuss hat alles gesagt. Waren wir überhaupt jemals getrennt?"
Er schlingt seinen Arm um ihre Hüften und zieht sie zu sich.
Vorsichtig lehnt er seine Stirn an ihre und gibt ihr einen zarten Kuss auf die Nasenspitze. Diese kleine Geste lässt Emma kurz seufzen.

"Tee?" fragt Paddy und zieht sie sanft vom Sofa, während er bereits aufsteht, ohne ihre Antwort abzuwarten.


Emma sitzt auf dem großen alten Sofa in Paddys Küche und umklammert eine Tasse mit heißem Kräutertee, während Paddy in den Schubladen nach ein paar Streichhölzern kramt, mit denen er die Kerzen auf dem Esstisch anzünden kann.

"Seit wann bist du eigentlich aus dem Kloster zurück?" , möchte Emma wissen.

"Ich war gar nicht im Kloster.", bringt Paddy knapp hervor.

Emma schluckt hastig den heißen Tee in ihrem Mund  herunter und schaut ihn völlig perplex an.

"Nicht?", ist alles was sie dazu sagen kann.
Paddy dreht sich zu ihr um und fährt sich mit seiner Hand unsicher durchs Gesicht.
"Ich hätte das nicht geschafft. Die Stille...  Ich musste mich ablenken. Ablenken von meinen Gedanken die sich nur um dich gedreht haben, Emma."

Sie spürt, wie das schlechte Gewissen in ihr empor steigt. Ihre Erfahrungen mit Dave haben sie überreagieren lassen. Sie hätte Paddy die Chance geben müssen, sich zu erklären. Stattdessen ist sie geflohen..., geflohen aus Angst vor einer erneuten Enttäuschung.

"Ich war bei meinem Bruder Joey.", reißt er sie schließlich aus ihren Gedanken.
"Er wohnt mit seiner Familie auf einem großen Hof mitten in der Pampa zwischen Köln und Bonn. Bei Joey kann man zu jeder Zeit unangekündigt vor der Tür stehen, ohne dass man mit Fragen gelöchert wird. Er bereitet sich aktuell auf einen Ironman vor und ich habe ihn täglich bei seinen Trainingseinheiten begleiten dürfen. Das war genau das Richtige. Ich hatte täglich Zeit für mich, doch wenn mich die Stille doch  zu sehr eingeengt hat, gab es auf dem Hof immer irgendwo die nötige Ablenkung. Das hätte im Kloster nicht so gut geklappt. Dort wäre ich zu oft mit meinen Gedanken allein gewesen."

Endlich ist er fündig geworden und zündet die zahlreichen Kerzen auf dem Küchentisch an.
Anschließend setzt er sich auf den Stuhl gegenüber von Emma und schaut sie einfach nur an.

"Was denkst du gerade?", möchte sie schließlich von ihm wissen.

Paddy huscht ein leichtes Grinsen übers Gesicht.
"Das möchtest du nicht wissen."

Emma stellt ihr Teetasse auf den Tisch und fixiert ihn mit ihrem Blick.
"Hätte ich sonst gefragt?"

Wortlos steht Paddy auf nimmt ihre Hand und zieht sie sanft nach oben, so dass sie dicht voreinander stehen.
Er platziert seine beiden Hände direkt unter ihre Pobacken und hebt sie leicht an, so dass ihr keine andere Wahl bleibt, als ihre Beine um seine Hüften zu schlingen.

Vorsichtig trägt er Emma ins Schlafzimmer, während sie ihn fest umklammert,  ihr Gesicht in seiner Halsbeuge vergräbt und leise "Du hast mir so gefehlt" nuschelt.

Fast ehrfürchtig lässt Paddy seine Hände über Emmas Körper gleiten.
Sie spürt, wie ihr das Herz bis zum Hals schlägt und ihr Körper beginnt unter seinen Berührungen zu beben.
Mit seinem Mund umschließt er schließlich ihre Brustwarzen und Emma entweicht ein lautes Stöhnen.
Als sie die Augen öffnet ist Paddy mit seinem Gesicht direkt über ihrem und schaut sie mit seinen ozeanblauen Augen an.
Er studiert ihren Blick, als würde er warten, dass sie etwas sagt.
Sanft streicht er ihre Haare aus dem Gesicht und platziert sie hinter ihrem Ohr, als er schließlich doch selbst das Wort ergreift.
"Emma, vielleicht hältst du mich für total bescheuert, wenn ich dir das jetzt sage, aber 》ich liebe dich《..."

Emma spürt,  wie sie der dicke Kloß, der sich in Windeseile in ihrem Hals gebildet hat, schweigen lässt.
Alles wozu sie imstande ist, ist ein zaghaftes Nicken, während kleine Tränen ihren Blick leicht verschleiern.
Paddy verschließt ihre Lippen mit einem zarten Kuss, bevor er ihren Körper weiter mit seinen Händen verwöhnt.

Emma fährt mit zittrigen Fingern unter den Gummibund von Paddys Shorts, während sie gar nicht genau sagen kann, wo seine Hände gerade überall sind.
Vorsichtig streift sie ihm diese von den Beinen. Währenddessen bedeckt er ihren Hals mit kleinen Küssen und drückt sein Becken sanft gegen ihres.

Er schaut ihr tief in die Augen, als beide ihre Lust nicht mehr zurückhalten können und er sanft in sie gleitet.
Emma empfindet die pure Erlösung, als sie spürt, wie er anfängt sich vorsichtig in ihr zu bewegen.
Sie weiß nicht, wann sie sich das letzte Mal einem Mann so hingeben konnte.

Paddys Kopf ruht auf Emmas Brust.
Sanft streicht sie über die Schweißperlen, die sich auf seinem Rücken gebildet haben. Sie kann deutlich spüren, dass sein Herz noch immer schnell schlägt.
Erst vor wenigen Augenblicken ist er erschöpft auf ihr zusammengesackt.

Mit seinen Hand streicht er schweigend über ihren anderen Arm.

》Ich liebe dich auch 《,  haucht Emma kaum hörbar in seine zerzausten Haare.

Kurz darauf schlafen beide ein, während draußen der Tag anbricht.

Nur in BH und Slip bekleidet geht Emma Richtung Küche.
Paddy muss unbemerkt aufgestanden sein.
Als sie den Raum betritt, ist Paddy gerade dabei wild in seinen Schränken zu wühlen.

Ohne sich zu ihr umzudrehen, fängt er an mit ihr zu sprechen.
"Sorry Emmchen, aber ich bin überhaupt nicht auf Besuch eingestellt. Ich habe nicht mal Milch für unseren schwarzen Tee da. Das einzige was von den letzten Tagen übrig ist, ist das hier."

Paddy dreht sich um und hält ihr einen kleinen Korb mit einem Kanten Brot hin.
Emma nimmt diesen dankend an und reißt mit ihren Zähnen ein großes Stück ab.
Paddy reißt empört die Augen auf
"Und was soll ich jetzt essen?"

Emma macht einen Schritt auf ihn zu und schlingt ihre Arme um seine Hüften.
"Guten Morgen erstmal. Hast du gut geschlafen?"

Paddy grinst sie an "Sehr gut sogar."
Er küsst sie sanft auf den Mund.

Emma löst sich schließlich aus seiner Umarmung.
"Weißt du was, ich gehe kurz zu mir rüber. Meine Küche gibt ein bisschen mehr für ein Frühstück her."

Emma ärgert sich, als sie ihre Wohnung betritt, sowohl in der Küche, als auch im Schlafzimmer ist die Tür weit aufgerissen und das Licht brennt.
Sie muss gestern völlig kopflos gewesen sein, bevor sie rüber zu Paddy gegangen ist.

Als sie ihre Küche betritt wird sie allerdings stutzig.
Bevor sie ihre Gedanken jedoch sortieren kann, spürt sie, wie sie etwas dumpfes am Kopf trifft und ihr nur noch schwarz vor Augen wird.

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