Severus sah noch kurz auf die Stelle, auf der die Gruppe bis gerade stand.
"Severus, wir sollten zurück zu Lady Parnin gehen."
"Nicht nötig. Sie schläft. Wir können die Zeit für uns nutzen."
Severus und Narzissa wollten gerade die Eingangshalle verlassen, als ein Ehepaar auf sie zu kam. Normalerweise waren die Eltern der Schüler nur in der Bibliothek und beim Essen zu sehen und das hatte Severus schon gewundert. Keiner störte sie hier, obwohl so viele hier waren. Vor ihnen blieb das Ehepaar Parkinson stehen.
"Severus Narzissa, haben wir Lord Teratiha verpasst?"
"Er ist gerade gegangen. Können wir Ihnen helfen?"
"Nun, es ist nicht wirklich wichtig, aber wir haben auf bitten von Miss Granger eine Liste angefertigt. Die junge Dame wollte wissen, was für Wesen hier sind, was sie brauchen und welchen Beruf sie ausübten. Sie kam auf die Idee, als sich gestern ein Schüler beim duellieren verletzt hatte und Zinariya schon dafür eingeplant war, mit den Longbottoms zurück zu kehren. Einige der Eltern und älteren Geschwister würden gerne unterrichten."
Mrs. Parkinson übergab die Liste. Severus studierte die Liste. Sie war erstaunlich detailliert. Narzissa unterhielt sich solange mit der Frau, die mit ihr jahrelang bei den Todessern war.
"Fiola, sind dein Mann und du eure Male schon los geworden?"
"Lady Parnin war so freundlich sie zu blockieren. Sie hat auch die Male von Ava Davis und den Kirkwoods. Mehr Todesser waren keine magischen Wesen, die Schüler in Hogwarts hatten. Der Rest sind Abtrünnige."
Narzissa nickte bedächtig und fragte sich, warum sich magische Wesen überhaupt dem Lord angeschlossen hatten. Es stimmte zwar, dass er ein charismatischer Mann war, aber er hatte ihnen nie etwas versprochen. Lediglich erlaubt zu töten. Sie wagte sich jedoch auch nicht die Parkinsons und die Kirkwoods zu fragen. Ava Davis hatte keine Wahl gehabt, sie musste durch ihren Mann dem Lord folgen. Die Tochter wurde als Druckmittel eingesetzt.
Severus sah von der Liste auf.
"Hier stehen auch Schüler drauf. Zum Beispiel Miss Lovegood. Ich weiß, dass sie eine Foroais Elfe ist und den Wald braucht, aber leider ist hier keiner."
"Ja, manche Schüler, deren Eltern nicht hier sind, habe ich auch darauf geschrieben. Miss Lovegood braucht nicht bloß einen Wald. In der Nähe wäre einer, das wäre nicht das Problem. Der Wald muss magisch sein. Solch einer ist nicht in unmittelbarer Nähe. Der Schwarzwald in Deutschland ist der nächste. Auf der anderen Seite habe ich nach Genehmigungen gebeten. Ich wollte, dass Lord Teratiha diese bestätigt, bevor er geht."
Severus wandte das Blatt um. Es waren alles Genehmigungen für Dinge sind, die magische Wesen brauchten.
"Das Schloss gehört uns nicht, aber ich erlaube es. Harry würde einem magischen Wesen niemals etwas verwehren. Könntet ihr euch zusammen mit anderen Eltern darum kümmern? Wir haben noch etwas vor."
"Natürlich."
--------
Harry stand gerade vor dem Eingang nach Teratiha und zog einen Spiegel aus der Schatulle und gab ihm Hermine.
"Hermine, Neville und Thourin gehen schon mal durch. Ich möchte die Spiegel testen. Wenn ihr nichts hört geht es nicht. Wir kommen dann gleich nach."
Thourin öffnete den Durchgang und ließ die beiden ehemalige Schüler durch, bevor er den Durchgang von der anderen Seite schloss.
"Nun dann schauen wir mal, ob das funktioniert."
Harry nahm sich den anderen Spiegel und rief nach Hermine. Und tatsächlich spiegelte sich nicht mehr sein Gesicht, sondern das von Hermine darin.
"Es hat funktioniert!"
"Ja. Wir kommen gleich. Ich hänge den Spiegel noch schnell hier an die Wand."
"Alles klar."
Hedwig hielt den Spiegel an die Wand und Harry sprach einen Klebezauber.
"Ich weiß nicht, wie lange das hält. Gandri, kennst du noch einen Zauber?"
Der Schattenelb schüttelte den Kopf. Harry zuckte mit den Schultern und wollte später in Teratiha jemand darum bitten. Gandri öffnete den Durchgang und diesmal gingen alle durch.
Harry kramte in seiner Tasche. Da keiner wusste, dass sie heute noch kamen hatte er für jeden einen Besen dabei. Seine Hedwig flog natürlich selbst.
"Hermine, willst du selbst fliegen oder mit mir?"
"Mit dir."
Harry packte ihren Besen wieder ein. Gemeinsam flog die Gruppe zum Schloss. Sie landeten im Innenhof. Sofort gingen die großen Flügeltüren auf und die Hohepriesterin Pove kam heraus.
"Lord Teratiha, wir haben Ihre Ankunft erwartet, nur der Zeitpunkt war ungenau. Hätten wir gewusst wann sie kommen, hätte jemand sie empfangen."
"Hohepriesterin Pove, wir wussten nicht genau, wie lange alles dauert. Lange werden wir auch nicht bleiben. Ich habe für mich drei Tage geplant. Diese Tage werden voll sein. Der Krieg beginnt langsam richtig und gibt plötzlich immer mehr Rätsel auf."
"Natürlich. Kommen Sie. Ihre Begleiter werden in Ihrer Nähe eine Unterkunft finden. Das Abendessen hat schon stattgefunden, aber natürlich wird für Sie und Ihre Begleitung etwas aufgetischt."
Die Hohepriesterin führte Harry in seine Gemächer und brachte Hermine und Neville zu ihren Zimmer. Als alle sich eingerichtet hatten, führte Harry seine Freunde in den kleinen Saal, in dem er im Sommer mit seinem Vater gegessen hatte.
"Von welchen Rätseln hast du vorhin gesprochen Harry?"
Natürlich war Hermine diejenige, die diese kleine Bemerkung nicht vergaß.
"Nun, wir wissen, dass Tom Riddle mich nicht Angriff. Wir wissen auch, dass Gellert Grindelwald in Hogwarts ist. Ron hat mich zu Dumbledore gebracht und dieser brachte mich hier her, zu seinem alten Feind. Das bedeutet, die beiden arbeiten zusammen. Nun die Frage ist, an was arbeiten sie? Laut Graphook hat Dumbledore einst zugegeben, dass er Parsel verstand. Wieso hatte er im zweiten Jahr nichts gesagt. Wieso ist Grindelwald plötzlich Lehrer? Wieso haben sie es auf mich abgesehen? Wieso hatte Grindelwald Tom Riddle in seinem Kerker und wieso nahm er seine Identität an? Wieso wurde Bellatrix entführt? Woher kennt Grindelwald Teratiha?"
"Das sind Fragen, die wir uns alle stellen. Aber du hast Recht Dumbledore und Grindelwald arbeiten zusammen für ein unbekanntes Zeil. Leider weiß ich nicht wie wir das rausfinden können. Der Tagesprophet schreibt, dass immer mehr Leute vermisst werden. Darunter auch die Familien, die mit uns kamen. Die rufe wurden lauter, dass du alle retten sollst."
Hermine biss sich auf die Lippen und dachte scharf nach. Auch die anderen drei versuchten auf die Lösungen zu kommen.
"Ich denke, diese Fragen sollten wir klären, wenn wir zurück sind. Morgen früh nach dem Frühstück reisen wir los. Ich muss noch schauen, wie wir reisen. Im Sommer half uns Lady Parnin mit einem magischen Tor. Es würde definitiv Zeit sparen."
Als sie mit dem Essen fertig waren, begaben sie sich zurück in ihre Zimmer. Im Bett zog Harry Hedwig an sich ran und strich ihr sanft durch die Haare.
"Endlich Zeit für uns."
Er beugte sich vor und küsste sie.
-----
Am nächsten Morgen waren Harry und Hedwig überhaupt nicht ausgeschlafen. Doch es machte ihnen nichts aus. Hedwig zog sich an, während Harry im Bad war. Auf dem Nachttisch lag etwas, was ihr Aufmerksamkeit auf sie zog. Es war die Feder von ihrem Vater. Harry hatte das Geheimnis noch nicht heraus gefunden und sie wollte es ihm sagen, bevor sie zur Quelle von Lumi Siela gingen. Es bestand die Möglichkeit zu ihren Eltern zu gehen.
Harry kam angezogen aus dem Bad und sah Hedwig mit der Feder. Lange hatte er überlegt, wofür sie war, doch er kam einfach nicht darauf.
"Verratest du mir endlich das Geheimnis?"
"Hatte ich vor. Meine Eltern würden sich freuen, wenn du das Geheimnis gelöst hast."
Hedwig hielt Harry die Feder hin.
"Diese Feder ermöglicht es dir, eine Eule zu werden. Du musst sie auf eine Stelle deines Körpers legen und daran denken, wie du eine Eule wirst. Die Feder wird zu einem Tattoo. Ihr Menschen habt einen Begriff dafür euch in Tiere zu verwandeln."
"Animagus?"
"Ja! Du wirst ein Animagus. Die Eule wird dein Tier sein. Mein menschlicher Körper kann keine Kinder bekommen, nur meine wahre Gestalt kann es."
Harry blinzelte überrascht, dass hatte Hedwig ihm noch nicht erzählt. Sie sah ihn traurig an. Vorsichtig legte er die Feder weg und nahm sie in den Arm. Er liebte sie und das würde sich nicht ändern. Niemals! Und wenn es seiner Frau nicht möglich war, in der menschlichen Gestalt Kinder zu bekommen, dann sollte er die Feder vielleicht nutzen. Wenn er genau darüber nach dachte, war es logisch. Hedwig konnte unmöglich mehr als neun Monate in menschlicher Gestalt sein. Harry gab seiner Frau einen Kuss und nahm dann die Feder wieder.
"Also wird das Tattoo so groß wie die Feder sein?"
"Nein nur etwa halb so groß."
"Gut, wir haben ja noch etwas Zeit."
Harry stand vor dem großen Spiegel und sah die Feder an. Zuerst dachte er daran, die Feder auf seinem Unterschenkel zu platzieren, doch dann entschied er sich anders. Er zog sein Oberteil aus und legte sich ins Bett. Die Feder platzierte er über seinem Herzen und konzentrierte sich auf sie und die Eulengestalt. Es dauerte eine Weile, da bemerkte er, wie sich an seinen Armen etwas veränderte. Langsam aber stetig veränderte er sich. Er bemerkte nicht mal das klopfen und auch nicht, dass Hermine und Neville das Zimmer betraten. Hedwig deutete ihnen an, leise zu sein. Hermine und Neville beobachteten leise, wie Federn auf ihrem Freund wuchsen. Sein Körper wurde immer kleiner und die Federn länger. Nach kurzer Zeit saß eine schwarze Schneeeule auf den Bett. Hedwig lief lächelnd auf ihren Mann zu und hob ihn hoch.
*Du hast es geschafft*
*Mit der Feder deines Vaters war es auch nicht schwer. Wie ist das mit dem Fliegen?*
*Das üben wir. Konzentriere dich auf deine menschliche Gestalt. Wir müssen los.*
Hedwig setzte ihn zurück auf das Bett.
Harry tat, was seine Frau verlangte und saß kurz darauf wieder normal vor seinen Freunden.
"Ist das ein Tattoo?"
Harry wandte sich zum Spiegel. Über seinem Herzen war die Feder. Sie war weiß mit schwarzen Flecken. Während Harry sein Oberteil anzog erklärte er Neville und Hermine was gerade passiert war.
"Ich erzählte euch von der Feder, die mir Hedwigs Vater schenkte. Meine Liebe Frau hat mir endlich gesagt wofür sie ist. Sie half mir mit der Verwandlung und die Feder ist ein Tattoo auf meinem Körper geworden."
Zusammen ginge es sie zum Frühstück. Harry rief schnell eine Hauselfe und fragte nach der Hohepriesterin. Kurz nach dem Essen erschien die Frau.
"Lord Teratiha ihr habt nach mir gefragt?"
"Gibt es eine Möglichkeit, schnell zur Quelle von Lumi Siela zu kommen? Lady Parnin brachte uns damals hin."
"Natürlich gibt es diese Möglichkeiten. Die Kobolde haben ganz Teratiha untertunnelt. Wir haben auch fliegende Kutschen mit Greifen. Es gibt auch die Möglichkeit mit einem Phönix zu teleportieren. Aber es befindet sich momentan kein Phönix hier. Er hat die Eltern des jungen Mannes transportiert."
Harry sah, dass Neville grün wurde, als die Tunnel der Kobolde erwähnt wurden. Blieb also noch eine Möglichkeit übrig.
"Können Sie eine Kutsche für uns bereit machen? Achja und hier haben ich noch einen Zweiwegspiegel, er funktioniert nach draußen. Gebe Sie ihn Zora, dann muss er nicht mehr fliegen."
"Natürlich."
Die Hohepriesterin nahm den Spiegel und eilte aus dem Raum, um alles vorzubereiten.
"Harry, ich habe gestern Abend noch in mein Familienbuch gelesen. Meine Großmutter musste den Familiennamen weiter führen. Sie heiratete einen Mann, jener, der kleine Bruder von einer Frau war, die ausgerissen ist und aus ihrer Familie verbannt wurde. Er sollte den Namen seiner Familie weiter führen, doch machte sich nicht viel daraus. Seine Eltern starben im ersten Weltkrieg. Er konnte sie heiraten und sie den Namen weiterführen. Mein Großvater wurde getötet, als der erste Krieg begann. Sein Name vor der Heirat war Locan Prince. Der Onkel deines Vaters. Dein Vater und meiner sind Cousins."
Harry blinzelte mehrmals. Er und Neville waren demnach Großcousins.
"Die Familien sind wirklich alle irgendwie miteinander verwandt, aber das wusste mein Vater sicherlich nicht. Das sagen wir ihm, wenn wir zurück sind. Aber genial, dass wir verwandt sind."
Harry und Neville umarmten sich brüderlich. Als Neville daran dachte, dass Severus sein Großonkel war lief es ihm erst kalt über den Rücken, aber als er an den Mann dachte, den er seit diesem Jahr kannte, entspannte er sich.
"Gehen wir. Die Kutsche wartet sicherlich."
Die vier erhoben sich. Vor der Tür warteten Gandri und Thourin. Hermine sah sie seltsam an.
"Müsst ihr nicht schlafen und essen?"
Gandri sah zuerst du Harry und antwortete erst, als Harry nickte.
"Miss Granger, Thourin und ich ruhten als auch ihr schlieft. Unsere Mahlzeit nahmen wir vor Ihnen ein."
-------
Die Greife scharrten mit den Pfoten auf dem Boden, dennoch wirkten sie geduldig, damit sich das nicht änderte, stiegen alle schnell ein. Die Kutsche war von innen riesig. Mitten in der Kutsche war eine stilvolle Feuerstelle, die gesichert war, wie Hermine mit einem Zauber festgestellte. Um das Lagerfeuer standen bequeme Sessel und eine zweier Couch. Die war wohl für Harry und Hedwig, da die Eulenfrau ihren Mann sofort zu der Sitzgelegenheit zog. Der Rest verteilte sich. Gandri und Thourin setzten sich erst, als Harry sie aufforderte. Hermine sprang wieder auf, als sie das kleine Bücherregal erblickte. Harry ließ das Lächeln, dann wandte er seinen Blick zu seinen Wachen.
"Ich möchte eure Meinung zum Krieg hören. Was meint ihr, was hinter allem steckt. Ihr beide verfolgt mich auf Schritt und Tritt, also wisst ihr so ziemlich über alles bescheid."
Gandri sah Thourin an, der dann nickte.
"Nun Lord Teratiha, es scheint, dass der Krieg nur dafür ist das Land zu spalten. In einem Krieg gibt es nie einen Gewinner. In diesem speziellen Krieg glaube ich persönlich, dass es egal ist, wer ihn gewinnt. Dumbledore oder Grindelwald, beide gewinnen. Egal wer am Ende an der Spitze ist, der andere ist auch dort. Das denke ich zumindest. Meiner Meinung streiten sie nur über die Richtung die das Land gehen wird. Wobei Grindelwald Lehrer ist, möglicherweise haben sie sich geeinigt. Vielleicht suchen sie auch etwas und haben es gefunden?"
Thourin nickte nur das, das waren auch seine Gedanken. Er und Gandri hatte viel darüber gesprochen, einfach weil ihr Lord in diesem Krieg eine Rolle spielte und er und Gandri an seiner Seite sein würden.
"Das ist beunruhigend, wenn sie sich geeinigt haben. Sie könnten ihre Macht zusammen tun und geballt angreifen. Wenn sie gefunden haben, was sie suchten, dann müssen wir herausfinden, was sie gesucht haben. Wir wissen, dass Grindelwald der früheren Lord Teratiha tötete, nur warum? Wusste er, wer Philipp war oder jagte er einfach Tom Riddle hinterher?"
"Es sind viel zu viele Fragen, Harry, wir sollten das mit allen klären, wenn wir zurück sind. Vielleicht können Remus und Severus uns helfen. Sie haben im ersten Krieg gekämpft."
Harry horchte auf. Er war seit drei Tagen wach und hatte noch nichts von dem Werwolf gehört. Leicht schuldbewusst fühlte er sich, als er bemerkte, dass er noch nicht mal nach ihm gefragt hatte. Hermine sah ihn seine Gedanken an.
"Harry, Remus geht es gut. Es war Vollmond und dann hatte er sich auf die Schüler konzentriert. Er unterrichtet Zauberkunst und gibt in fast allen Fächern Nachhilfe. Er wird dir nicht böse sein, wenn du zu ihm gehst wenn wir zurück kehren."
"Wenn wir zurück kehren habe ich scheinbar so viel zu tun, dass 24 Stunden nicht mehr reichen."
Harry spürte ein leichtes Gewicht auf seiner Schulter. Hedwig war eingeschlafen und lehnte sich an ihn. Er lächelte und schloss auch die Augen. Der Flug dürfte noch nicht dauern. Da konnte er sich ausruhen. Nach ein paar Minuten war auch er eingeschlafen.
Als Hermine nach etwa einer halben Stunde aufsah lächelte sie bei dem Anblick.
"Jetzt bräuchte man eine Kamera."
Leise lachte Neville, der hinter ihr am Fenster stand und den Ausblick genoss. Wandte sich aber bei Hermines Bemerkung um.
"Ich habe tatsächlich eine Kamera dabei. Falls meine Eltern wieder gesund sind, wollte ich ein Foto zur Erinnerung machen."
Hermine nickte verstehend, aber auch traurig. Neville machte sich wirklich zu viel Hoffnung. Bei ihr hatte die Quelle geholfen, doch bei Nevilles Eltern ist der Schaden schon sehr lange her. Sie nahm die Kamera von ihm entgegen und Schoss ein Foto von Harry und Hedwig. Die beiden sahen so süß aus.
"Miss Granger, Mr. Longbottom, es dürfte nicht mehr lange dauern. Es schneit schon."
Hermine gab Neville die Kamera zurück und wandte sich zum Fenster um. Neville trat neben sie. Es sah aus wie ein Winterwunderland.
-------
LG krasawaza