Braver Junge

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Wie jeden Abend saß ich mit meiner Freundin auf dem Sofa und schaute einen Film. Mal wieder hatte sie auf ihrem Schoß eine Tüte mit...tja...lebenden Käfern. Seitdem sie in unserem letzten Urlaub in Indien mal einen lebenden Käfer probiert hat, ist sie ganz vernarrt in diese Viecher. Sie meint, es wäre so ein wunderbares Gefühl, wenn die Käfer in ihrem Mund herumkrabbeln. Und nun hat sie, während andere Popcorn oder Chips essen, wenn sie einen Film sehen, immer eine Tüte mit lebenden Käfern parat.

Meine Freundin griff sich einen Käfer aus der Tüte. Zwischen ihrem Daumen und ihrem Zeigefinger zappelte der Käfer um sein Leben. Sie führte ihn zu ihrem Mund und klemmte ihn zwischen ihre dicken Lippen. Dann schlürfte sie ihn in ihren Mund. Sie grinste und ich konnte sehen, wie sie in ihrem Mund ihre Zunge hin und her schob. Sie zerkaute den Käfer und schluckte ihn runter.

Ich konzentrierte mich wieder auf den Film. Nachdem sie noch ein paar Käfer gegessen hat, hörte ich sie auf einmal "Mist" rufen.

Ich schaute zu ihr hin und fragte: "Was ist los?"

"Es ist gerade eins dieser scheiß Viecher aus der Tüte gefallen.", antwortete sie.

Sie beugte sich nach vorne und schaute auf den Boden. Tatsächlich war dort ein Käfer, der anscheinend erst noch ganz benommen vom Fall war und sich nicht bewegte und sich dann doch schnell unter dem Sofa verkriechen wollte. Meine Freundin war jedoch schneller und zertrat den Käfer.

"Das hat sich gut angefühlt.", sagte sie, nahm einen weiteren Käfer aus ihrer Tüte und warf ihn auf den Boden. Dieser landete auf dem Rücken und zappelte vor sich hin. Meine Freundin nahm diesmal ihren anderen Fuß hielt ihn erst eine Weile über den Käfer und zerquetsche diesen dann ganz langsam.

"Geiles Geräusch, dieses Knacken, oder?", fragte sie mich.

Ich antwortete nicht, sondern schaute nur etwas irritiert.

Sie hob ihre Füße hoch und schaute ihre Sohlen an. "Na toll, jetzt kleben die Viecher an meinen Füßen...", sagte sie. Sie überlegte kurz und rief dann: "Rex!"

Unser Hund, der im Körbchen lag spitzte die Ohren und kam dann zu seinem Frauchen angerannt. Meine Freundin zeigte dem Hund die platten Käfer an ihren Füßen. Der Hund schaute zunächst skeptisch, streckte dann aber doch seine Zunge raus und schleckte die Käfer von ihren Füßen. Meine Freundin lachte.

"Haha, das kitzelt!", rief sie.

Als der Hund fertig war, legte er sich vor dem Sofa hin.

"Brav, mein süßer.", sagte meine Freundin und fuhr mit ihren Füßen über das Fell des Hundes. "Oh, du bist aber schön weich und warm.", sagte sie.

Sie streichelte und knetete den Hund noch eine ganze Weile mit ihren Füßen, während sie
weiter ihre Käfer verspeiste und ab und zu zufrieden stöhnte. Irgendwann drehte sich der Hund auf den Rücken. Das nutzte meine Freundin, um ihm mit ihren Füßen kräftig seinen Bauch zu schrubben. Dem Hund gefiel das anscheinend und leckte ihre Knöchel ab. Irgendwann, nachdem der Hund lange dort regungslos lag und meine Freundin die ganze Zeit ihre beiden Füße auf ihm abgestützt hatte, stand der Hund auf einmal auf.

"Nein, sei schön brav!", befahl sie und drückte ihn mit ihren Füßen wieder zu Boden.
Auch wenn der Hund nachgab, ließ meine Freundin nicht locker und fixierte ihn mit einem festen Druck auf dem Boden, sodass ich zwischenzeitlich Angst hatte, dass der Hund keine Luft mehr bekommen würde. Dann gelang es dem Hund doch, sich von ihren Füßen zu lösen. Er ging ein paar Meter weiter und legte sich wieder hin. Meine Freundin streckte ihr rechtes Bein nach dem Hund aus und machte es so lang, dass es schon surreal aussah, bis sie mit ihren Zehenspitzen das Fell des Hundes berühren konnte. Sie streichelte ein paar Mal, dann stand der Hund wieder auf und ging in sein Körbchen.

"Och, Reksch.", nuschelte sie, während sie an einem Käfer rumlutschte. Sie wirkte ziemlich enttäuscht. Nach einer kurzen Zeit schaute sie dann mich an und meinte: "Komm Schatz,
leg du dich dann stattdessen vor das Sofa."

Ich war etwas verwirrt und hielt es erst für einen Scherz.

"Na, du weißt doch, dass ich immer so kalte Füße habe."

Ich überlegte kurz und entschied mich dann, ihr den Gefallen zu tun. Ich legte mich also vor das Sofa und meine Freundin fuhr mit ihren Füßen sanft über meinen Körper.

"Wow, du bist ja noch weicher und wärmer als Rex!", sagte sie.

Für den Rest des Filmes lag ich unter ihren Füßen, während diese mich streichelten und durchkneteten, so wie sie es zuvor bei Rex taten. Ab und zu verlangte sie von mir, dass ich ihre Füße ableckte. Mir gefiel das zwar nicht, aber als ich zu ihr hinaufschaute und sah, wie zufrieden sie lächelte, während sie den Film sah und ihre Käfer aß, wurde mir klar, wie gut ihr das tat. Und als ihr Freund, habe ich die Aufgabe, sie zufrieden zu machen und auf ihre Wünsche Rücksicht zu nehmen.

Deswegen haben wir es seitdem jeden Abend so gehandhabt: Ich lag vor dem Sofa, unter den Füßen meiner Freundin, während sie auf dem Sofa saß, den Film schaute und die Käfer snackte. Manchmal saß auch Rex mit ihr auf dem Sofa, da wo ich vorher immer saß, und ließ sich von meiner Freundin kraulen. Irgendwann war das Ganze für mich gar nicht mehr so schlimm. Ich konnte vom Boden aus problemlos den Film mitverfolgen und...ja...ich mochte auch tatsächlich das Gefühl, wenn sie mit ihren Füßen über meinen Körper fuhr. Es fühlte sich liebevoll an und so, als müsste ich mich um nichts mehr in der Welt Gedanken machen, da meine Freundin alles unter Kontrolle hatte.

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