Irgendwann kommt die Zeit, in der man sich seinen schlimmsten Ängsten stellen muss. Das war auch bei mir so...
Es war die Nacht von Sonntag auf Montag und ich lag in meinem Bett und schlummerte so vor mich hin. Doch was ich da träumte war nicht gerade Das, was man sich zu träumen erhofft. Keine kitschigen Einhörner oder Cupcakes mit süßen Augen, nein. Ich träumte etwas, dass ich noch nie zuvor geträumt hatte: Es war dunkel und sehr kalt. Ich hatte eine Laterne in der Hand und leuchtete in die schwarze Dunkelheit. Mich starrten mehrere große rote Augen an. Sie waren zwar etwas weiter weg, aber ich hatte sie dennoch genau vor mir. Dieses etwas war riesig. Als ich näher kam erkannte ich große, schiefe, gelbe Zähne, einen fast unendlich großen schlangenartigen Körper mit Schuppen und Hörnern und ungefähr fünf rote Augen auf jeder Seite mit Schlitzen als Pupillen, welche mich anstarrten. Mein Herz fing schnell an zu klopfen. Es fühlte sich alles so unendlich realistisch an, als ob dieses riesige Wesen direkt vor mir wäre. Mit langsamen Schritten, ich weiß nicht wieso, aber ich näherte mich dem Teil. Es starrte mich an mit seinen zehn Augen. Direkt auf mich. Ich hatte solche Angst, dass ich nicht mehr klar sehen konnte, alles verschwamm und schweißgebadet lag ich in meinem Bett. Mein Kater, Tiago hatte wohl bemerkt dass ich große Angst hatte, denn er kuschelt sich neben mich. Er war schwarz und hatte wunderschön leuchtende grüne Augen. Einschlafen konnte ich danach nicht mehr, also stand ich auf ging aus dem Zimmer raus in den großen Flur, der sich zu derzeit unendlich lang anfühlte, ging die Treppe runter und in die Küche. Mein treuer Kater Tiago verfolgte mich und ich fand es gut, da ich mich nicht so allein fühlte. Ich nahm mir ein kleines Glas aus dem Schrank und füllte es mit Leitungswasser. Ich nahm einen großen kräftigen Schluck und dann ging es mir etwas besser. Immer wieder sagte ich mir, dass es nur ein Traum gewesen war! Es war Verdammt noch mal nur ein Traum! Nachdem ich mich wenigstens etwas beruhigt hatte nahm ich Tiago und trottete wieder hoch in mein Zimmer.
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Nightmare
FantasyLeni (14) hatte immer wieder diesen einen, gruseligen Traum von einem Monster. Es schleicht sich Nachts in die Träume der Kinder und manipuliert sie. Eines Tages kommt Leni mit ihrem Kater Tiago und dem besten Freund Markus vom Schulweg ab und sie k...
