Einsamkeit ist Teil meiner Existenz.
Sie umgibt mich. Erfüllt mein Herz und meine Seele. Lässt mich Trauern. Allein, unter Menschen, Zuhaus. Mit meinem Gott der meine Trauer kennt und der bestimmt mit mir trauert sitz ich hier und warte und denke nach.
Über mich. Ein besseres Morgen, ein Leben voll von Liebe, Freude und ohne Einsamkeit. Voller Wärme und Gefühle und voller Stärke und Ehre, hier in dieser Welt.
Der Tod ist ein ständiger Begleiter. Überall sind tote Menschen mit ihren weltlichen Größten und Fröhnen einer Existenz die nur darauf aus ist das eigene Leid zu unterdrücken, andere zu unterdrücken und den hungrigen Götzen zu füttern. Nur der Wahrheit nicht ins Auge sehen sondern "leben".
Leben aber Tod sein. Leben ohne richtig zu leben. Leben für den Tod. Für eine Ende in Leid. Aber mein Ende?
Aber auch hier fern von der Liebe meines Lebens die ich nicht einmal kenne bin ich ein Gefangener meiner Seele, meines Herzens, obwohl ich frei bin.
Der Kerkermeister und Richter bin ich selber. Du bist schuldig. Hast es nicht verdient? Du bist schlecht. Du musst Angst haben. Du hast Fehler gemacht. Wenn du Fehler machst bist du schwach. Du bist nicht wie er .
Aber vielleicht wie er. Der der deine Verachtung erntet. Der wie der du nie sein wolltest. Der der dein Vater ist. Und du bist du.
Aus 2018
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Einsamkeit der Seele
PoetryEin Text über eine verzweifelte Seele die nach dem Schönen im Leben lechzt
