Kapitel 1

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[Marthas Sicht]
Zwei Jahre ist es nun her das ich meinen Abschluss auf dem Einstein gemacht habe. Nachdem ich meinen Abschluss bekommen hatte, bin ich ohne jemanden etwas zusagen einfach nach Hamburg gezogen. Erst als ich in Hamburg in meine Wohnung eingezogen war habe ich mich bei meinen damaligen Mitschülern gemeldet. Alle haben sich gewundert wieso ich einfach gegangen war ohne auch nur ein einziges Wort zusagen. Niemandem habe ich den Grund erzählt, außer meiner besten Freundin Nele. Ich musste weg aus Erfurt. Ich musste weg von meinen damaligen Mitschülern. Ich musste weg von einer bestimmten Person. Ich musste weg von Till. Meine Angst war zu groß ihm in Erfurt ständig über den Weg zulaufen. Wenn er in meiner Nähe war konnte ich keinen klaren Gedanken fassen. Ich war überfordert mit der Situation. Ich war sehr in ihn verliebt sowas hatte ich noch nie. Und jetzt wohne ich schon fast 2 Jahre in Hamburg und studiere Fotografie. Und seit seit etwa 3 Monaten bin ich in einer Beziehung. Mein Freund heißt Lars und ich habe ihn in meinem Studium kennengelernt er geht in meine Klasse. Grade sind wir zusammen Essen. Aufeinmal vibriert es in meiner Hosentasche ich nehme mein Handy heraus und sehe eine Nachricht von einer unbekannten Nummer ich öffne die Nachricht und lese laut vor: „Hallo Martha, hier ist Sibel. Da unser Abschluss nun zwei Jahre in der Vergangenheit liegt organisiere ich ein Treffen also ich habe mir gedacht das wir alle zusammen in einer Jugendherberge wohnen mit unserem Jahrgang und dem unteren Jahrgang die dieses Jahr ihren Abschluss gemacht haben. Dazu wollte ich dich herzlich Einladen. Es findet vom 25.07-30.08. in Erfurt statt. Ich weiß das ist sehr lang aber man könnte so gut in alte Erinnerungen zurück kehren. Melde dich doch bitte bei mir ob du kommst oder nicht." Ein Hauch von Freude erfüllt mich in diesem Moment, es wäre so schön alle alten Freunde wiederzusehen. Ich schaue trotzdem nachdenklich auf mein Smartphone. Lars muss das wohl gemerkt haben, denn er schaut mich an und nickt nur. Ich weiß sofort was er meint aber da überfährt es mich aufeinmal und es platzt aus mir heraus: „Ich fahre hin aber nur wenn du mitkommst ich denke nicht das das für die anderen ein Problem wäre." Lars grinst und nickt mir zu. Also schreibe ich Sibel eine Nachricht: „Hallo Sibel, es ist schön mal wieder was von dir zuhören. Ich komme gerne aber könnte ich vielleicht meinen Freunde mitbringen? Dann könnten wir zwischen durch auch für unser Studium lernen." ich lese sie mir nochmal durch und schicke sie dann ab. Als Lars und ich fertig mit essen waren, haben wir uns verabschiedet und sind beide nachhause gefahren. Als ich meine Wohnungstür betrete vibriert mein Handy. Eine Nachricht von Sibel: „ Schön das du kommen magst und klar kannst du deinen Freund mitbringen würde mich freuen ihn kenn zulernen." Mein Mund verzieht sich zu einem Lächeln. Ich freue mich schon alle wiederzusehen leider habe ich zu niemandem von meinen alten Freunden und Mitbewohnern noch Kontakt außer Nele. Sie ist immer noch meine Beste Freundin. Als ich mich fertig gemacht habe lege ich mich in mein Bett und rufe meinen Freud an und erzähle ihm das er mitkommen darf. Wir telefonieren noch eine Ewigkeit. Bis ich dann tot müde auflege und nur wenige Sekunden später einschlafe.

Das Wiedersehen Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt