Stell dir vor du bist in einer Traumwelt. Deiner Traumwelt. Du hast die Leute um dich die du haben möchtest und du führst ein "perfektes" Leben. Du kannst dich an dein Leben in diesem Traum erinnern, aber auch an das Reale. Du hast deinen Traumjob und bekommst genügend Geld um dir alles besorgen zu können.
Das hatte ich geträumt. Öfters, und es ist immer etwas anderes passiert, was schönes. Aber in einer Nacht lief ich durch die Stadt dieser Traumwelt. Ich war auf dem Weg nach Hause und fuhr mit einer Art Zug zurück. Als ich einstieg sah ich eine Zeitschrift, sie kam mir bekannt vor und ich setzte mich neben diese. Ich starrte diese Zeitschrift, ich wusste nicht woher ich sie kannte oder warum ich sie anstarrte. In dem Moment als sich dieser Zug in Bewegung setzte hörte ich eine Bombe explodieren. In dem Zug. Aus Reflex drückte ich meine Augen zu bis ich eine warme Flüssigkeit über meine Haut laufen spürte, mir war klar dass das Blut sein musste und ich öffnete zögerlich meine Augen. Ich sah mich um, überall war Blut, aber es schien "nur" ein Menschen getötet zu haben. Ich wollte aufstehen und diesen Ort verlassen, als ich merkte das der Kopf dieser Person auf meinem Schoß lag. Ich legte ihn weg, stand auf und ging aus dem Zug. Es war ein grausamer Anblick doch ich spürte keine Emotionen, ich fand es nicht mal eklig oder verstörend. Als ich aus dem Zug trat murmelte ich sowas wie: "Es muss in ihm explodiert sein" oder so. Ich lief nach Hause so als ob nichts passiert wäre und wusch mir das Blut vom Körper. Sobald ich mich ins Bett legte versuchte ich mich daran zu erinnern woher ich diese Zeitschrift kannte, vergeblich.
Als ich das nächste mal in dieser Traumwelt aufwachte, stand ein Mann in meinem Zimmer. Er starrte mich an und ich könnte die Panik in seinen Augen sehen. Er fing an zu murmeln. "Er war es. Er war es. Er war es." Immer und immer wieder. Ich versuchte aus ihm heraus zu kriegen wen er meint und was er getan hat, doch er wollte es mir nicht sagen. Er zitterte am ganzen Körper, ich versuchte ihm zu versichern das er hier sicher sei und niemand ihm was tun könne. Das beruhigte ihn ein wenig, ich wusste zwar nicht wer er war und was er von mir wollte, aber mein Gefühl sagte mir das ich ihm helfen sollte. Ich machte mich fertig um arbeiten zu gehen und aß gerade mein Frühstück, als der Unbekannte einen Schrei von sich gab. Ich rannte in das Zimmer und sah ihn in der Ecke sitzen wärend er auf meinen Schrank starrte und wieder und wieder: "Da ist er. Da ist er.", sagte. Als ich zum Schrank sah stand dort ein menschenähnliches Wesen. Es hatte einen dreieckigen Kopf mit zwei tiefschwarzen und leeren Augen die durch tiefe Augenringe betont wurden. Seine Haut war greulich und sehr dünn. Ich könnte sein Herz pumpen sehen. Es bestand Wort wörtlich nur aus Haut und Knochen, die den eines Menschen ähnelten. Er war circa zwei Meter groß und sah uns mit einem ekelhaften Grinsen an. Seine Hände sowie Füße waren sichtlich von seinem Körper abgetrennt worden und trotzdem hingen sie irgendwie an ihm. Es war vollkomme Stille im Raum und man konnte nur das schwere Atmen des Wesen hören. Es fing an sich auf uns zu zubewegen. Es war nicht sonderlich schnell und seine Bewegungen auch nicht sonderlich elegant, aber ich sowie der Unbekannte konnten uns nicht bewegen. Es griff nach dem Unbekannten, warf ihn förmlich weg und hielt mir eine dieser Zeitschriften hin. Ich sah es verwirrt an und hörte wie es ein leises und kratziges "Deins" hauchte. "M-Meins...?" Es nickte und schlug nach mehreren versuchen die letzte Seite auf, es tippte auf einen Text der dort stand wärend es wiederholt "Deins" hauchte. Ich nahm ihm die Zeitschrift ab und las den Text. Es war genau dokumentiert wie der Mann in diesem Zug explodierte, warum, wie und wieso stand ebenfalls da. Ich las noch ein paar andere Texte und langsam erinnerte ich mich woher mir die Zeitschrift bekannt war. Ich hatte jede einzelne Straftat genau in dieser Zeitschrift dokumentiert, ich hab sie kopiert und den Polizisten an den Tatorten hingelegt. Ich sah das Wesen an, es grinste immernoch. Plötzlich hörte ich es an der Tür klingeln. Es waren Polizisten die mich verhaften wollten doch ich griff zur nächstbesten Waffen und schlug auf sie ein wärend ich weinend "Es ist unsere Schuld" rief.
Seitdem bin ich nicht mehr aufgewacht. Das Wesen was ich Hatcher getauft hatte lässt mich nicht mehr allein. Ich höre ihn manchmal flüstern und am nächsten Tag ist ein neuer Eintrag in der Zeitschrift. Ich weiss nicht wie lange ich das noch durchhalte. Ich brauche Hilfe. Bitte...
Ich hoffe das die Geschichte ein paar Leuten gefällt ^^. Wenn man Ideen hat, konstruktive Kritik oder Fehler findet kann man mich ruhig darauf hinweisen, ich beiss nich
Schönen Tag noch UwU
~Fee/Toby
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Random Ideen
De TodoIch glaube der Titel sagt schon das meiste. Hier werde ich meine Gedanken, random Geschichten oder anderes niederschreiben. Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen UwU ~Fee/Toby
