Ich stehe an einer wahrlosen Wand eines Hotels, in einem Land, in dem ich noch nie war. Niemand kennt mich und ich kenne niemanden. Diese Einsamkeit bin ich aber gewohnt.
Einsam sehe ich in die Sterne. Das Sternzeichen Stier zeigt sich mir mit einer schmerzhaften Pracht.
17. Eine eher unscheinbare Zahl.
Aber für mich bedeutet sie vieles. Verlust, Glücklichkeit, Freunde, Familie,......... Seelenverwandte.
Heute ist ihr Geburtstag.
Sie.....ist meine Seelenverwandte.
Nicht wie die meisten es denken. Es gibt auch beste Freunde die Seelenverwandte sind. So wie wir.....es waren.
Was passiert ist?
Gute Frage.
"Du hast Versprochen zu bleiben. Du wusstest mehr über mich als ich über mich selbst. Du konntest mich nur durch einen Blick verstehen. Wir haben so viel durchgemacht. Du hast......nie gesagt das du gehen würdest. Verdammt Mädchen du hast nie gesagt das du gehen würdest! Ich habe mein Leben auf dich angepasst. Ich habe gefragt wo du hin möchtest. Wo du Studieren möchtest. Wo du Arbeiten möchtest. Damit ich immer in deiner Nähe sein kann! Aber.........jetzt weiß ich nicht mehr wo noch hin mit mir. Ich will nur noch bei dir sein."
5 Meter trennen mich und die Klippe runter ins Meer.
5 Meter trennen mich und sie.
4 Meter. Den Blick geradeaus.
3 Meter. Ohne Emotion.
2 Meter. Keine Tränen mehr.
Unbekannt Sicht:
Ich beobachte diese Frau jetzt schon länger. Wie sie an der Wand steht. Und einfach nur in den Himmel starrt.
Ihr Mund bewegte sich aufeinmal leicht wie als würden ihre Lippen schweben, aber auch als würde es ihr wehtun Wörtern vorzubringen. Gänsehaut macht sich auf meinem Körper breit als ich höre was sie sagt.
Ihre Augen sind blau untermalen. So tief blau wie das Meer auf das sie zuläuft. Ihre Klamotten sind nicht Interessant für die meisten. Aber ich finde sie passen an ihren Körper wie nichts anderes besser auf dieser Welt. Sie ist Dünn. Trotzt ihrer weiten Klamotten kann ich es sehen. Alles ist Schwarz an ihr. Kein Schmuck. Keine Schminke. Nichts was Zeit bräuchte. Sie scheint ein Mensch zu sein der es eilig hat. Was hat sie so eilliges zu tun?
Ihr wie ein Gemälde gleiches Ebenbild bewegt sich nach vorne. Es sah nicht so aus als würde sie auf das Meer hoffnungsvoll zulaufen. Sie geht nicht ans Meer. Sie geht ins Meer. Immer weiter. Den Blick starr nach oben. Was ist so interessant an Sternen?
2 Meter trennen sie von dem Meer. Sie trat in das Mond-Licht und ich konnte nun ihre Porzelan-weiße Haut sehen. Eine Leiche mit wunderschöner Haut. Ihre Wangen sind nass. Sie weinte. Ihre letzten Tränen, wie es scheint. Alles an ihr sagt aus als würde sie schon lange eine Leiche sein. Als wäre sie schon lange innerlich tot.
1 Meter. Noch ein Schritt und sie würde vor meinen Augen sterben.
1 Meter und ich würde sie verlieren....
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Kleine Geschichten trauriger Gedanken
PoetryWas mir alles durch den Kopf geht möchte ich teilen. Vielleicht gefällt dir ja das eine oder andere. Ich schreibe über verschiedene Themen immer das auf woran ich denke. Eine kleine Geschichte kann auch mehrere Kapitel in Anspruch nehmen. Es kommt d...
