Mino ist inzwischen 17 Jahre alt und macht seine eigenen Erfahrungen, was die Liebe angeht. Welche Rolle sein bester Freund und seine Familie dabei wohl spielen?
Fortsetzung von "our little Baby"
„Essen ist fertig!", höre ich die Stimme von Eomma und quäle mich aus meinem gemütlichen Bett. Leicht genervt gehe ich in das Zimmer von meinen kleinen Geschwistern und gucke nach, ob sie schon nach unten gegangen sind. „Kibum, Areum Eomma hat Essen gemacht. Ihr könnt später noch weiterspielen", lächle ich meine kleinen Geschwister an und folge ihnen nach unten in die Küche.
Gemeinsam sitzen wir am Tisch und essen unser Mittagessen. Eomma kann so gut kochen. „Kommt Jonghyun nachher noch vorbei?", reißt mich Eomma aus meinen Gedanken. „Ne, ich fahre zu ihm und komme morgen wieder?", antworte ich fragend. „Morgen ist Samstag, dann ist das ok, aber komm bitte vor dem Mittagessen wieder, danach bist du dran mit Holly raus zu gehen", lächelt er mir zu. Zum Glück hat er ‚ja' gesagt!
Nachdem ich zugesichert habe, am nächsten Tag pünktlich nach Hause zu kommen, essen wir noch zu Ende und ich helfe Eomma schnell die Küche aufzuräumen. Anschließend gehe ich wieder die Treppe hoch in mein Zimmer und schreibe Jonghyun, dass ich mich gleich auf den Weg zu ihm mache. Schnell werfe ich noch ein paar Sachen von mir für morgen in einen Rucksack und mache mich danach auf den Weg zu meinem besten Freund.
Kurz nachdem ich geklingelt habe wird auch schon die Türe geöffnet und Jonghyun grinst mich an. „Willst du mich hier vor der Tür stehen lassen?", frage ich ihn lachend, woraufhin er mich rein lässt. In seinem Zimmer schmeiße ich mich sofort auf sein Bett und gucke Jonghyun abwartend an. Lächelnd legt sich mein bester Freund neben mich und wir reden miteinander, bis wir uns entscheiden einen Film zu gucken.
Ausgeschlafen wache ich am nächsten Morgen auf und will mich strecken, als ich merke, dass Jonghyun auf mir liegt. Er sieht echt süß aus, wenn er schläft. Vorsichtig fahre ich mit meinen Fingern durch seine Haare und beobachte ihn lächelnd. „Guten Morgen", flüstere ich, als mein bester Freund langsam die Augen öffnet. Verschlafen guckt er mich an, bis er realisiert, dass er auf mir geschlafen hat. Mit roten Wangen legt er sich neben mich und beißt sich nervös auf seine Unterlippe und weicht meinem Blick aus.
Lachend drehe ich sein Gesicht zu mir und bringe ihn somit dazu mir in die Augen zu gucken. „Es muss dir überhaupt nicht peinlich sein." „Aber wir sind beste Freunde und beste Freunde machen sowas nicht", murmelt Jonghyun verlegen und drückt sein Gesicht ins Kissen. „Aber ich darf doch mit meinem besten Freund kuscheln", antworte ich grinsend, was ihn noch mehr in Verlegenheit bringt.
Lachend stehe ich auf und ziehe Jonghyun mit mir, sodass wir gemeinsam in die Küche gehen, wo wir eine Kleinigkeit essen. Als wir anschließend beide mit unseren Handys in der Hand auf seinem Bett liegen, sehe ich, dass Taeyong ein neues Bild hochgeladen hat.
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Er sieht immer so gut aus auf den Bildern, die er hochlädt.
„Was guckst du dir an?", fragt Jonghyun vorsichtig, woraufhin ich ihm mein Handy hinhalte. „Ist das nicht Taeyong aus unserer Parallelklasse?", fragt mein bester Freund weiter. „Ja ist er und er sieht auf den Bildern immer so süß aus", schwärme ich Jonghyun vor. „Naja", antwortet mein bester Freund und guckt wieder auf sein Handy. Was war das denn für eine Reaktion? Findet er Jonghyun nicht süß oder gutaussehend?
Als ich mir das Bild wieder angucke fällt mein Blick auf die Uhrzeit auf meinem Display. Etwas erschrocken springe ich auf und ziehe mir meine Kleidung an. „Ich habe Eomma versprochen, dass ich zum Mittagessen wieder zu Hause bin, wir schreiben, ja?", gucke ich Jonghyun fragend an, welcher kurz mit dem Kopf nickt und ein leise „Mhm..." von sich gibt.
Etwas hektisch mache ich mich anschließend auf den Weg nach Hause.