Hey Mia, was glaubst du, wer ist schneller auf dem Baum?, fragte ich meine Schwester spielerisch.
Ich natürlich!, entgegnete sie und rannte los.
He, dass ist unfair, du hast einen Vorsprung, rief ich.
So schnell ich konnte sprang ich ihr hinterher und versuchte sie einzuholen. Leider war ihr Vorsprung so groß, dass ich sie nicht mehr einholen konnte. Gewonnen, haha, Carag ist ne lahme Schnecke!
Hmpf, du hattest ja auch einen Vorsprung, ansonsten hätte ich sicher gewonnen!, erwiderte ich missmutig.
Mia, Carag, euer Vater ist wieder da, es gibt Wapiti, rief unsere Mutter Nimca. Mia und ich sprangen beide gleichzeitig elegant vom Baum herunter und landeten auf allen vier Pfoten. Dann liefen wir los, zu unseren Eltern.
Das Wapiti schmeckte hervorragend, doch als wir gerade unseren zweiten Bissen nehmen wollten, hörten wir ein Wolfsrudel in der Nähe heulen. Sofort sprangen Mama und Papa auf, Mia und ich wussten noch nicht, dass das Rudel uns unsere Beute wegnehmen wollte. Was ist denn los?, wagte Mia zu fragen.
Die Wölfe wollen uns unsere Beute wegnehmen, erklärte unser Vater mürrisch.
Carag, Mia, ihr geht jetzt in die Höhle, ich will nicht dass euch etwas passiert, befahl unsere Mutter. Mia und ich waren noch zu verwirrt und erschrocken, um zu widersprechen, also gingen wir in die Höhle. Erst war alles still, dann plötzlich erklang ein heulen, gefolgt von einem knurren. Wenig später entfachte, den Geräuschen zufolge oben ein heftiger Kampf.
Gebannt waren Mia und ich dem Ausgang der Höhle immer näher gekommen. Plötzlich standen wir draußen vor der Höhle. Vor uns tobte der Kampf. Mama und Papa sahen sehr angeschlagen aus, doch auch das Wolfsrudel aus acht Wölfen hatte einiges einstecken müssen. Aber lange nicht so viel wie unsere Eltern. Besorgt sahen wir zu, wie unsere Eltern die Wölfe bis jetzt noch erfolgreich abwehrten.
Auf einmal sprang ein grauer Wolf auf meine Mutter darauf und biss sie ins Bein, da sie es nicht geschafft hatte schnell genug auszuweichen. Mama!, rief ich ängstlich. Unsere Mutter sah zu uns herüber.
Hab ich euch nicht gesagt, ihr sollt in Dr Höhle bleiben?, fragte die uns streng.
Ja, schon, aber..., meinten Mia und ich eingeschüchtert. Inzwischen war Xamber unser Vater zu uns rübergekommen. Rückzug, wir haben keine Chance, rief er als er uns bemerkte. Zusammen liefen wir los, weg von diesen Wölfen. Hinter uns hörten wir das schaurige Geheul, der sich Freunden Wölfe. Die würden sich jetzt glücklich unsere Beute schmecken lassen.
Seit diesem Tag konnte ich Wölfe nicht mehr leiden. Inzwischen wusste ich, dass nicht alle Wölfe so sind wie die damals. Zum Beispiel waren Jeffrey und sein Rudel ganz in Ordnung, nach unserem langen Streit, hatten wir nun Frieden geschlossen. Tikaani, eine Polarwölfin hatte schon früher zu meinem Freundeskreis gezählt und seit Juni war sie meine offizielle Gefährtin. Wir hatte zusammen gegen unseren Erzfeind Andrew Milling gekämpft, Leute aus den Bergen gerettet und vieles mehr. Tikaani und ich waren unzertrennlich. Heute hatte ich mich mit ihr im Baumhaus verabredet.
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Woodwalkers Carags Sommerferien
FanfictionEs geht um Carag, der Sommerferien hat und da ziemlich viel erlebt
