WiR hAbEn kEin gEld (dabei), schrie sie lüsternd über die Ladentheke hinweg.
Die umwerfend gutaussehende Schwarzhaarige drehte sich bereits demonstrativ, von tiefer Scham ergriffen, weg, während sich die Kongobiene keiner Schuld bewusst war.
Ein einnehmendes Gefühl kroch in ihr Hoch
Agonie
, versuchend die stätig bröckelnde Fassade aufrechtzuerhalten, während die Kleinere verzweifelt versuchte ihre irritierende Konversation fortzuführen.
Hunger und Sehnsucht, nach dem luftig gepudertem Gebäck, standen ihr wie ins Gesicht geschrieben.
Doch sie mussten die erschütternde Wahrheit akzeptieren: weder ihr unstillbare Appetit auf frisches Gebäck, noch ihr leidenschaftlicher Hunger auf andere Sachen würden heute gestillt werden. Stattdessen galt es mit hängenden Köpfen den Rückzug durch die höhnende Meute, die sie umringte als seien sie auf dem Weg zum Scheiterhaufen, anzutreten. Die Erniedrigung saß den beiden tief in den Knochen und brachte ihre Leiber unkontrolliert zum Zittern. Mit aller Kraft versuchten sie zu verhindern, dass aus ihren kackbraunen Augen die ersten Tränen kullerten, während ihre Magen wie wilde Tiere im Kolosseum brüllten.
War es das nun? Hatten sie endgültig verloren?
Zweifel und Ängste plagten die Zwei Rentner auf dem Weg zum immer währenden Resultat ihrer Projektwahl welches sie 130 Stufen weiter oben erwarten würde.
Doch eins war ihnen unbewusst.
Wie Siegmund Freud zu sagen vermochte,latent bis zum erschütternden Ergebniss der Realität.
Schreie erfüllten den Korridor. Babys weinten. Hoffnung und Vertrauen in die Menschheit gingen Verloren.
Alles innerhalb einer Sekunde, jedoch hörte das Paar nichts. Das Alter lag Ihnen schließlich schwer auf den Schultern und früher erschien Ihnen alles besser.
