CAITLYN'S P.O.V
Als ich am nächsten Morgen aufwachte, hatte ich das Gefühl als würde mein Kopf platzen. Mir war schlecht und ich hatte höllische Kopfschmerzen wobei das noch untertrieben war.
Mein Blick fiel auf die Uhr.- 2.29pm.
Innerlich dankte ich Gott dafür das es Samstag war und ich nicht in die Schule musste, denn dies wäre nicht möglich gewesen.
Ich setzte mich auf, was sich als keine sonderlich gute Idee erwies. Mein Kopf dröhnte nur noch mehr.
Wie viel hatte ich gestern getrunken?! Ich versuchte mich an den gestrigen Abend zu erinnern, doch das einzige was ich noch wusste war, dass wir draußen irgendein albernes Trinkspiel gespielt hatten. Je mehr ich versuchte mich zu erinnern, desto schlimmer wurden die Schmerzen. Ich beschloss erst einmal etwas gegen meine Kopfschmerzen zu tun, bevor ich weiter versuchte meinen Filmriss zu schließen.
Also wollte ich von meinem Bett aufstehen, um mir im Badezimmer eine Kopfschmerztablette zu holen.
Ich setzte einen Fuß auf den Boden und stand auf. Im nächsten Moment allerdings, landete ich hart auf dem Boden und riss die Lampe von meinem Nachttisch mit. Mir war so schwindelig das ich nicht mehr stehen konnte.
"Fuck.", stöhnte ich und rieb mir meinen Kopf.
"Alles in Ordnung?", hörte ich nun Harrys Stimme vor mir. Er hatte sich vor mich gehockt und guckte mich besorgt an.
"Ich weiß eigentlich klopft man an, aber es hatte sich gerade so angehört als würde hier irgendein Kampf stattfinden."
"Ja ein Kampf zwischen meinem Körper und meinem Kopf. Die beiden wollen nicht mehr zusammenarbeiten."
Harry grinste, stand auf und hielt mir seine Hand hin. "Bei mir arbeiten beide noch wunderbar zusammen."
Ich nahm seine Hand und er half mir hoch. "Setz dich lieber. Nicht das du wieder umkippst und diesmal nicht nur deine Nachttischlampe dran glauben muss."
"Das ist nicht lustig.", grummelte ich und setzte mich auf mein Bett und stützte meinen Kopf in meine Hände. Die Kopfschmerzen brachten mich noch um.
"Ich komm gleich wieder.", sagte Harry schnell und verschwand aus meinem Zimmer. Keine Minute später stand er mit einem Glas Wasser und einer Kopfschmerztablette vor mir.
"In 20 Minuten sollte es besser sein."
"Danke.", sagte ich und lächelte leicht.
Er lächelte ebenfalls und brachte ein "Kein Problem" heraus.
Ich legte mich wieder auf meinen Rücken. Und guckte an die Decke. Harry stand immer noch neben meinem Bett und ich konnte im Augenwinkel erkennen das sein Blick auf mir lag.
"Was ist gestern Abend passiert?", sagte ich nachdem wir uns eine Weile angeschwiegen hatten.
"Nichts.", antwortete Harry schnell. Zu schnell damit es der Wahrheit entsprechen konnte.
Mein Blick fiel von der Decke zu ihm. "Harry..."
Er fuhr sich einmal durch seine Haare.
"An was kannst du dich noch erinnern?"
"Daran das Collin, Alex und ich mit den anderen draußen irgendein kindisches Trinkspiel gespielt haben."
"Was danach war nicht?"
Ich schüttelte meinen Kopf, was die Schmerzen wieder aufkommen ließ.
"Okay, also ich bin irgendwann auch nach draußen gegangen weil ich nach d-... weil ich mal gucken wollte was draußen so los ist. Als Collin und du nicht mehr draußen ward, habe ich Alex gefragt wo ihr seid. Und als sie mir keine Antwort darauf geben konnte, habe ich eins und eins zusammengezählt und naja bin die Treppen hoch und habe euch dann beide entdeckt..."
Mir wurde heiß und kalt gleichzeitig.
"H-haben Collin und ich m-miteinander-"
"Nein ihr hattet keinen Sex keine Sorge. Ich kam rechtzeitig. Aber wer weiß wie weit es gekommen wäre wenn ich nicht früh genug ins Zimmer gekommen wäre. Du warst so betrunken, dass du dich noch nicht einmal mehr wehren konntest, geschweige denn überhaupt realisieren konntest was gerade passierte. Collin hingegen war noch ganz beisammen. Er war kein bisschen betrunken."
Mir wurde schlecht. Ich hätte also fast mit Collin geschlafen wenn Harry nicht rechtzeitig gekommen wäre? Ich war betrunken und Collin hätte es eiskalt ausgenutzt?
"Ich hab ihn anschließend von dir weggezogen und bin zusammen mit dir nach Hause. Vorher allerdings musste Collin sich natürlich aufspielen...Naja ich habe dich schließlich nach Hause gebracht und habe dich ins Zimmer oder besser gesagt ins Bett getragen. Du warst so voll, dass du noch nicht einmal mehr gerade laufen konntest-"
HARRY'S P.O.V
"Du warst so voll, dass du noch nicht einmal mehr gerade laufen konntest...und du-", ich stoppte kurz. Sollte ich ihr sagen das wir uns fast geküsst hätten? Das sie mich fast geküsst hätte? Eigentlich war es unwichtig. Caitlyn war so betrunken das sie sich sowieso nicht mehr daran erinnern konnte.
"Du hast...mich...Ach ist egal."
Ihre Augen trafen auf meine.
"Habe ich dich geküsst?", in ihrer Stimme lag Unsicherheit.
"Nein.", antwortete ich leise und guckte zu Boden. "Nein, du warst zu betrunken und ich wollte das nicht ausnutzen. Du hättest es sowieso nicht ernst gemeint.", innerlich hätte ich mich für meinen letzten Satz schlagen können.
"Okay...gut.", antwortete sie.
"Ja...", ich guckte sie noch einmal kurz an, bevor ich ohne ein weiteres Wort zu sagen ihr Zimmer verließ.
Bevor ich allerdings die Tür hinter mir schließen konnte, hörte ich wie Caitlyn ein leises "Scheiße." flüsterte.
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
Das ganze Wochenende hatte ich mir Gedanken über mein jetziges Vorhaben gemacht. Doch ich war entschlossen es durchzuziehen. Es hatte keinen Sinn. Ich musste es einfach machen.
Ich befand mich gerade mit Brad, ein paar anderen Kumpel von mir und Jenna in der Cafeteria.
"Können wir reden?", sagte ich nach einer Weile und guckte Jenna auffordernd an.
"Was ist los?", fragte sie und guckte mich skeptisch an.
"Können wir das woanders besprechen? Nicht hier?", sie nickte und wir entfernten uns ein paar Meter vom Tisch.
"Also was ist?", fragte Jenna und guckte mich mit ihren strahlenden Augen an. Sie war der Traum eines jeden Jungen. Sie hatte die perfekte Figur. Sie hatte die perfekten Kurven, hatte dünne Beine aber dennoch einen Hintern für den sie viele Mädchen beneideten und sie hatte eine Monsteroberweite. Außerdem war sie mehr als nur gut im Bett.
Anfangs dachte ich sie wäre die perfekte Traumfrau, doch ihr Charakter stimmte nicht. Es fühlte sich nicht richtig an zwischen uns.
Ich liebte sie nicht. Egal wie sehr ich es mir auch einredete.
Konnte man es Liebe nennen, wenn die Person einen nervte?
Konnte man es Liebe nennen, wenn man beim Küssen nicht das selbe fühlt wie bei einer anderen Person?
Konnte man es Liebe nennen, wenn die Gedanken mehr um eine andere Person kreisten als um die Person mit der man zusammen war?
Ich brauchte nicht lange darüber nachdenken. Die Antwort auf die Fragen hatte ich schon vor Tagen wenn nicht sogar Wochen für mich beantwortet.
Aus diesen Gründen fielen mir die Worte die ich jetzt zu Jenna sagte nicht sonderlich schwer.
"Ich mache Schluss."
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-KimCarrot ❤️
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The son of my mother's lover-h.s
FanfictionEs war offiziell! - Mein Leben hasste mich. Als wäre es nicht schon schlimm genug das ich wohl ohne Date auf den Abschlussball gehen würde, musste meine mum natürlich genau jetzt einen neuen Freund bekommen, um mir nach jedem Date mehr oder weniger...
