So Leute!
Ich hatte Lust dazu einen neuen Larry One Shot zu schreiben :) Hier ist er!
Zu Ende geschrieben ist er noch nicht, deshalb gebt einfach mal eure Meinung ab und sagt mir ob es sich lohnt ihn weiterzuschreiben! ♥
Die Idee hab ich durch meine Lieblingsserie Misfits bekommen, also wundert euch nicht, wenn ihr Ähnlichkeiten oder auch an manchen Stellen übernommene Sätze findet c:
Viel Spaß euch x
______________________________________________________________________
Louis und Harry wurden zu gemeinnütziger Arbeit verurteilt. Sie müssen Bänke neu anstreichen, Graffiti wegschrubben, Müll wegräumen und all den anderen Kram erledigen, mit dem sie ihre Straftaten ausgleichen sollen.
Louis scheint mit schnippischen Kommentaren und einem frechen Grinsen Harrys Aufmerksamkeit erregen zu wollen, Harry aber versucht es zu ignorieren. Irgendwann fängt Harry doch an, ihm zu antworten - was Louis als Anlass sieht, um ihn herauszufordern.
-*-
Es fing alles mit einer Zigarette an. Zuerst waren es diese einfachen Krebserreger, danach kamen Joints dazu. Louis machte sich keine Gedanken darüber, es war ihm egal. Er mochte es, bekifft zu sein und einmal abschalten zu können. Bis er schließlich auffällig wurde und als Einziger in seiner Clique mit dem Zeug erwischt wurde.
Harry hingegen bekam seine sozialen Stunden durch reinen Frust aufs Auge gedrückt. Gemobbt zu werden war keine schöne Sache - und irgendwann wehrte man sich auch mal dagegen, das war ganz normal, richtig? Doch er schien ein wenig zu weit gegangen zu sein. Er wurde mitten bei einem Einbruch bei seinem größten Feind erwischt und landete damit im Gemeindezentrum.
-*-
Ein ganz normaler Morgen, stimmts? Nicht ganz. An diesem Morgen mussten Harry, als auch Louis, ihre Wecker auf eine für ihre Umstände viel zu frühe Uhrzeit stellen. Denn um 8 Uhr mussten sie ihre erste Sozialstunde antreten. Beide hatten die Highschool schon längst beendet; Harry war 18, Louis 20 Jahre alt.
Und so, wie sie es sich selber eingebrockt hatten, machten sie sich beide rechtzeitig auf den Weg zum Gemeindezentrum, das ziemlich zentral in der Stadtmitte lag.
Louis, mit einer hochgekrempelten, schwarzen Skinnyjeans, einem schwarzen Hoodie darüber, der locker auf seiner Hüfte hing und weißen Toms. Sowohl an seinen Armen sah man einen Teil seiner Tattoos, auch an seinen Knöcheln. In seinem Gesicht glänzten zwei schwarze Ringe, die beide durch die rechte Seite seiner Lippe gestochen waren. Die obligatorische Kippe durfte natürlich auch nicht fehlen. Aber am Auffälligsten waren seine 10 Millimeter großen Tunnel.
Harry schien ihm kleidungsmäßig vielleicht ähnlich zu sein - mit einer schwarzen, ziemlich engen Jeans, einem schwarzen Nirvanashirt, seinen dunkelblauen Chucks und einer Jeansjacke mit Fellkragen darüber - trotzdem waren sie vom Charakter her sehr unterschiedlich. Der hellpinke Blumenkranz auf seinem Kopf erschien dagegen seltsam, ebenso wie der Bestseller, der unter seinem Arm klemmte. Schon von Weitem konnte man hören, dass laute Rockmusik auf seine Ohren einhämmerte.
Harry war der Erste, der den Umkleideraum betrat. Er stand zufällig direkt vor dem Spint mit der Nummer 23, und drehte das Schloss etwas ungeschickt zweimal um die eigene Achse, damit die Tür sich aufziehen ließ. Harry schob seinen Rucksack in den Spint und sah sich im Raum um. Zusammengelegt auf einer Bank lagen zwei orangene Overalls. Er schien also nicht der Einzige zu sein, der etwas ausgefressen hatte.
Als Louis fast schon zu spät die ersten Spinde des Raumes erblickte, war Harry schon beinahe fertig damit, sich umzuziehen. Louis' Augen fielen direkt auf den gut gebauten jungen Mann vor ihm, wie er sich den Anzug über die Beine streifte und die Ärmel an seiner Hüfte zusammenband. Der Unbekannte zog sein Shirt zurecht und schüttelte seine Locken, ein letzter Handgriff und er war fertig. Louis bemerkte gar nicht, dass er stehengeblieben war, bis ein Grinsen sich auf seinen Lippen ausbreitete und er seinen Weg fortsetzte.
Er sagte nichts, fand es aber ziemlich amüsant, als der Lockenkopf neben ihm vor Schreck fast schon zu auffällig zusammenzuckte. Mit einem Schmunzeln öffnete Louis den Spind mit der Nummer 21 und hängte seinen mit Sicherheitsnadeln und Pins verzierten Rucksack hinein, ehe er den bereitgelegten Anzug auf der Bank an sich nahm. Er öffnete seinen Gürtel und zerrte sich seine Hose etwas mühevoll über die Beine, dann schlüpfte er in den Anzug und streifte sich seine Schuhe über, die ihm von den Füßen gerutscht waren, als er seine Hose ausgezogen hatte. Zuletzt zog er sich noch seinen Hoodie über den Kopf, unter dem er noch ein schwarzes T-shirt trug, und kroch in die Ärmel des Overalls, dessen Rückseite das auffällige Logo 'Community Payback' schmückte. Er zog den Reißverschluss bis zur knappen Mitte seiner Brust nach oben.
Gerade wollte er seinen Mitstreiter mit Good morning beautiful begrüßen, da bemerkte er, dass dieser sich gar nicht mehr im Raum befand.
»Na wirds bald!« Der Bewährungshelfer, der mit Harry schon längst draußen auf dem Vorhof stand, schaute ungeduldig auf seine Armbanduhr. Harry lehnte sich an das Geländer, das als Abgrenzung zum See angebracht war, der direkt ans Grundstück anschloss und zog sich die Stöpsel seiner Kopfhörer aus den Ohren.
Gleich darauf kam Louis aus dem Gebäude gelaufen und wurde genauestens von Harry gemustert. Etwas nervös rückte er den Blumenkranz auf seinen Locken zurecht und griff anscheinend lässig auf beiden Seiten seines Körpers nach den Stangen des Metallgerüsts und hielt sich daran fest.
Harry gefiel es nicht, dass Louis so klein war und dennoch so gefährlich aussah. Allein schon, dass er sich so einfach eine Zigarette zwischen die Lippen steckte und sie anzündete. Sein Blick wanderte über die hochkrempelten Beine des Overalls und die Tattoos, die die Knöchel des Anderen zierten.
Würde es bei ihm genauso bescheuert aussehen, die Beine des Anzugs so hochzukrempeln?
»Jetzt wird nicht geraucht!« Mit einem Handgriff hatte der Bewährungshelfer Louis die Zigarette aus dem Mund gerissen, schmiss sie auf den Boden und trat sie aus.
»Wixer.« murmelte der Punk und vergrub seine Hände in seinen Hosentaschen, bevor er sich direkt neben Harry stellte, sodass nicht mal ein halber Meter zwischen ihnen war. Mit einer hochgezogenen Augenbraue sah Louis Harry seitlich an, fing aber an zu lächeln, als sich eine leichte Röte auf Harrys Wangen ausbreitete.
Die Blumenkrone hatte etwas Zauberhaftes an sich, dachte sich Louis, obwohl sowas eigentlich ziemlich kitschig aussehen sollte.
Der Mann stellte sich breitbeinig vor die beiden Teenager, die in seinen Augen jugendliche Straftäter waren. Was ja im Prinzip auch stimmte.
»So seid ihr also hier gelandet. Müsst den Dreck von Anderen wegräumen, nur weil ihr nichts anderes zu tun habt, als Gras zu rauchen oder in fremde Wohnungen einzubrechen.« Er behandelte sie wie Abschaum, fast schon so, als hätten sie jemanden mit blanken Händen zur Strecke gebracht.
»Das ist eure Chance. Eure Chance etwas Positives zu machen; etwas zurückzugeben. Ihr habt vieles in eurem verkacktem Leben falsch gemacht und das könnt ihr mit diesem Job hier ausgleichen. Da draußen gibt es viele Leute, die denken, dass ihr der letzte Dreck seid, weil ihr hier gelandet seid. Und genau hier ist eure Möglichkeit, ihnen zu zeigen, dass sie falsch liegen.«
»Aber was ist, wenn sie Recht haben?« bemerkte Louis, der Kommentar spiegelte seine Persönlichkeit wieder - offensiv und immer bereit für eine Herausforderung.
»Manche Leute scheinen eben geborene Straftäter zu sein. Sonst gäbe es wohl keine Teenager wie uns, die den Scheiß von anderen Leuten wegzuräumen haben.« fügte er hinzu und deutete zwischen sich und dem Jungen neben ihm hin und her.
»Was auch immer! Dir liegt es wahrscheinlich nicht so recht, andere zu respektieren. Ich kann euch gerne auch noch ein paar Stunden draufrechnen und sie mit 'Widerstand gegen staatliche Mitarbeiter' begründen!«
Harry verschränkte seine Arme vor der Brust und sah vom Boden auf, den er vorher so konzentriert angestarrt hatte, »Ich hab nichts damit zutun.«
»Wow, Curly kann reden.« Gespielt fasziniert wandte der Punk sich Harry zu. Dieser widerum schüttelte nur ungläubig den Kopf und ließ ein Schnauben hören.
»So, Tomlinson, du hast dir die Aufgabe verdient, dieses schöne Graffiti dort mit all deiner Mühe wegzuschrubben.« Der Bewährungshelfer grinste herausfordernd, zeigte auf die Steinmauer an der einen Seite des Gemeindezentrums und trat ihm den mit Wasser gefüllten Eimer vor die Füße.
»Ein Stück Gerechtigkeit in diesem Land.« Harry grinste und steckte seine Hände, diesmal wirklich lässig, in seine Hosentaschen.
»Du schrubbst den Mist auch weg, Styles. Viel Spaß dabei, das Werk der Jugendlichen wegzuputzen, die schlau genug waren, bei ihrer Straftat nicht erwischt zu werden.« Und mit dieser Aussage verschwand er gut gelaunt pfeifend durch die Eingangstür des Gemeindezentrums.
»Super.« knurrte Harry vor sich hin, schnappte sich den anderen Eimer, der auf der Parkbank stand, und machte sich auf den Weg zum Graffiti gegenüber.
»Hey Curly! Du hast doch nicht ernsthaft vor, das wirklich zu machen, oder?«
Am Anfang fand Harry ihn noch attraktiv. Das war natürlich, bevor er wusste, dass er kiffte. Aus reinem Trotz fing Harry an, den Punk zu ignorieren.
»Ich hab noch nie einen Hipster mit einem Blumenkranz gesehen, ernsthaft.«
Nun ging Louis direkt neben ihm her. Harry steckte sich seine Kopfhörer wieder in die Ohren, stellte den Eimer vor der Wand ab und wrang den Schwamm aus, der in dem schaumigen Wasser schwamm. Hipster? Er war kein Hipster. Er war das komplette Gegenteil. Hipster waren seine Feinde, sonst hätte er bestimmt nicht versucht, bei einem von ihnen einzubrechen.
Gerade als Harry anfangen wollte, die leuchtend rote Farbe von der Wand zu schrubben, wurde der rechte Stöpsel seiner Kopfhörer aus seinem Ohr gezogen.
»Ich rede mit dir, Styles.«
»Und was willst du machen, wenn ich dir nicht antworte? Willst du weiter deine große Fresse raushängen lassen?« Harry wandte sich nun Louis zu und stellte sich aufrecht hin. Erst in diesem Moment fiel Louis auf, wie viel kleiner er war, und wie hoch er sein Kinn recken musste, um ihm direkt in die Augen zu sehen.
»Er hat wieder was gesagt! Wow, ein Weltwunder!«
Harry griff den Kragen von Louis' Anzug und zog ihn zurecht, zerrte ihn aber dann unerwartet schnell zu sich ran und drückte ihn vor die Wand, von der er in diesem Moment eigentlich die Farbe hätte entfernen sollen.
»Du denkst wirklich, dass du der Beste bist, oder?« hauchte Harry ihm direkt in sein Ohr und blieb ihm so nahe es ging, ohne ihn zu berühren.
»Wenn es aber darauf ankommt,..« Er hielt inne, bemerkte genau, wie viel hektischer der Atem des Jungen vor ihm geworden war, »bist du eine Lusche..«
Harry ließ seinen Kragen los, fuhr seinen Bauch hinunter bis kurz über seinem Schritt, stieß sich dann aber mit seiner anderen Hand an der Wand ab und wandte sich wieder seiner Arbeit zu.
Er nahm den Schwamm erneut aus dem Wasser heraus und fing an ihn die Wand hoch und runter zu schieben.
Wieso zur Hölle war er ihm so nahe gewesen? Sein Herz schlug immer noch in einem rasendem Tempo.
TO BE CONTINUED
___________________________________________________________________________
Wenn ihr wollt dass dieser One Shot fortgesetzt wird, dann kommentiert mit #Thisneedstobecontinued :)
Elisa ♥
YOU ARE READING
One Shots &' (Dirty) Imagines (KEINE ANFRAGEN MEHR!)
Fanfiction(Größtenteils) Dirty-One-Shots mit 1D :) Die Texte brauchen echt viel Energie und nehmen mega viel Zeit in Anspruch, aber ich versuche immer regelmäßig zu updaten! ♥ Viel Spaß beim Lesen :3 x
