Autumn.

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Prolog

Seine Hände umschließen meinen zitternden Körper und halten mich fest. Ich weiß, er wird mich nie wieder los lassen. Unsere Glieder sind vor Kälte taub geworden, aber bei seiner Berührung durchfährt mich ein heißer Schauer. Ich hätte nicht gedacht, dass mich jemals jemand so fühlen lassen könnte.                                                                                                                   Alles, was wir durchmachen mussten, scheint mit dieser Umarmung vergessen zu sein. Meine Tränen hören auf zu fließen und trocknen langsam auf meinen Wangen ein. Mein Körper hört auf zu beben. Er drückt mich fest an sich.

Plötzlich vernehme ich ein Geräusch im Busch hinter uns. Fast hätte ich es nicht gehört, so leise war es, doch es ist da. Er scheint es nicht bemerkt zu haben. Mit steifen Fingern deute ich über seine Schulter. Sofort begreift er und dreht sich um. Doch es ist zu spät. Eine dunkle Gestalt kommt hinter den Büschen hervorgesprungen und hält ihn fest. Ich versuche zu ihm zu gelangen, aber eine weitere Person hält mich bereits in ihrem eisernen Griff gefangen. Ich trete, kratze, schlage und schreie, doch es hilft nicht.

Mit Tränen in den Augen muss ich mit ansehen, wie er von drei Silhouetten weg geschleppt wird. Schlaff hängt er in ihrem Griff. Das zeigt mir, dass er gegen unsere Angreifer gekämpft hat.

Langsam verschwinden die vier und dann sehe ich nichts mehr.

Autumn.Where stories live. Discover now