01. Raketen der Liebe

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Dieser Oneshot wurde requestet. An dieser Stelle liebe Grüße an Simon.

Es war ein heißer Nachmittag unter der nordkoreanischen Sonne und die stickige Luft klebte an seiner schweißnassen Haut. Zärtlich fühlten seine stummeligen Wurstfinger den roten Knopf auf dem hölzernen Schreibtisch ab, spürten das eingravierte Radioaktivitätszeichen. Wie würde sich wohl sein roter Knopf anfühlen? Kim-Jong säufzte auf, er hatte mal wieder seine ganze Zeit mit Tagträumereien verbracht. Er erhob sich aus dem knarzenden Stuhl und ging ein paar langsame Schritte auf das hohe Fenster zu, durch das die späte Nachtmittagssonne sein Büro so gelb färbte wie ihn selbst. Ein kühler Herbstwind fegte durch den Fensterspalt hinein und streichelte Kim-Jong sanft durch das pechschwarze Haar. Tage wie diese erlebte er viel zu oft, die Schatten von Pjöngjang wurden länger, immer weniger Menschen passierten die Straßen, bis ihn schließlich die rote Sonne mit ihrem letzten Lichtstrahl blendete bevor sie hinter den Baumkronen verschwand. Früher hatte er diese kostbaren Momente genossen, heute jedoch stimmten sie ihn traurig. Ein weiteres Mal kitzelte eine warme Träne seine speckige Wange. Kim-Jong schloss das Fenster, zog den roten Samtvorhang zu und vergrub das Gesicht in seinen pummeligen Händen, sank zurück in den Ledersessel und ließ die restlichen Tränen fließen. Hatte er nicht genug provoziert? Warum hatte er ihn noch nicht bemerkt? Sollte er eine Falschmeldung über neu entdeckte Ölquellen auf nordkoreanischem Boden verbreiten lassen? Wo blieb sein orangefarbenes Opium? Wo blieb Daddy Donald?

Das weiße Haus hatte seine namensgebende Farbe verloren, das kalte Bakongeländer schnitt in seine Hände, kühler Westwind wehte durch sein Toupet. Es war kein besonders schöner Tag in Washington D.C., aber seit seine Tochter mit ihm Schluss gemacht hatte, gab es für Donald keinen schönen Tag mehr auf der Erde. Er hatte sich an die innere Kälte gewöhnt, sie machte ihm nichts mehr aus, doch die Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit stieg mit jedem Tag, bis sein korpulenter Körper fast zu explodieren drohte. Der Präsident verließ den Balkon und setzte sich an seinen Schreibtisch. Er nahm einen Schluck Erdöl aus der roten MAGA-Tasse und ließ seine Gedanken abschweifen. Er bemerkte nicht, dass er unbewusst über den großen, roten Knopf auf dem Tisch streichelte, der ihm Halt gab und ihn beruhigte. Seine Augen fielen auf das eingerahmte Bild neben dem Knopf, welches mittlerweile von Samen derart überkrustet war, dass man die abgebildete Person nur noch schwer erkennen konnte. Sofort fing sein Republikanischer Riesenriemen an, in der engen Anzughose zu pulsieren. Er schaute sich verstohlen um, ob sich nicht doch ein russischer Spion im Raum befand, knöpfte sich die Hose auf und fing an, seine Kampfdrohne zu schrubben. Innerhalb Sekunden stöhnte er „America First!" und feuerte seine Ladung gezielt auf das Porträt, als wäre es eine arabische Hochzeit. Er säuberte seinen Kapitalismus-Kolben mit einem Fünfzig-Dollar-Schein, verstaute ihn in der Anzughose und war den Tränen nahe. Seit Wochen hatte er nichts anderes getan, schließlich war für Lösungen für Armut, Krankenkassen und den Klimawandel keine Zeit, denn seine Gedanken waren immer bei ihm. Bei Kim. Jetzt jedoch reichte es ihm. Heute würde er sich ein Herz fassen und den ersten Schritt gehen. Der Präsident seufzte und setzte sich daran, eine Mail zu schreiben, die alles verändern sollte.

Kim-Jong kackte sich beinahe ein, als ihn das Geräusch einer angekommenen E-Mail aus seiner Gedankenstarre riss.

Hey, mein Koreanischer Cumdumpster! Daddy möchte dich spüren ^w^
Morgen landet mein Privatjet vor deiner Haustür, also dehn besser schon mal deine nordkoreanische Nougatschleuse.

Dein Daddy Donald

Der dicke Diktator konnte es nicht glauben. Er las die E-Mail nochmal und nochmal und war vor Glück beinahe taub. Er bemerkte auch nicht, dass er angefangen hatte, seine sozialistische Spritzgurke zwischen den Fettfingern zu reiben, bis es zu spät war und er seine radioaktive Reproduktionsflüssigkeit quer über den Schreibtisch geschleudert hatte, wie die nordkoreanische Staatspolizei eine beim Fluchtversuch ertappte Familie ins Arbeitslager.

Am nächsten Morgen küsste ihn die Sonne zärtlicher wach als jemals zuvor. Sofort sprang Kim-Jong aus dem Bett, zog sich eine verführerische Uniform an und erwartete sehnsüchtig die Ankunft des Präsidenten seines Herzens. Mit jeder Sekunde die verging schien sein Herz ein wenig schneller zu schlagen.

Einige Stunden später war es endlich soweit. In der Ferne entdeckte Kim-Jong ein rotes Flugzeug, welches direkt auf ihn zusteuerte. Der Privatjet landete und hinaus schritt Donald, links und rechts von zwei schwer bewaffneten Sicherheitsmännern begleitet. Kurz vor Kim-Jong angekommen gab der Präsident das Handzeichen, dass die Bodyguards sich nun entfernen durften, und schüttelte dem dicken Diktator die verschwitzten Wursthände. „D-daddy..." freute sich Kim-Jong und fiel seinem Mauer-Master um den Hals, oder genauer, um das Vierfachkinn. „Zu dir?" fragte Donald selbstbestimmt und lüstern. Der Kleinere nickte nur und strahlte wie eine detonierte Atomrakete.

Als sie endlich in Kim-Jongs Büro angekommen waren, knöpfte Daddy Donald endlich seine Anzughose auf, in der etwas großes, pulsierendes offensichtlich ins Freie wollte. Kim-Jong war schockiert, denn so ein prächtiges Atomwaffen-Arsenal hatte er noch nie gesehen. »Geh auf die Knie, du schlitzäugige Schlampe.« raunte ihm Donald verführerisch ins Ohr. »J-ja, Mister President~« keuchte Kim-Jong zurück und hockte sich vor den amerikanischen Adonis, der nun den letzten Knopf öffnete und sich die Hose herunterzog. Schlagartig schlug Donalds Star-spangled Schlong in Kim-Jongs Gesicht, welcher sogleich anfing, die Free-Market-Fleischpeitsche zu lutschen. Der Präsident ohrfeigte ihn, was Kim-Jong zu noch gewagteren Demonstrationen seiner Lutschkünste verlitt. »Mhh... D-daddy...« stöhnte er lustvoll und nur halbwegs verständlich. »Es heißt Mister President« brüllte Donald und ohrfeigte ihn sogleich nochmal, was den koreanischen Kohai aufkeuchen und rot wie die nordkoreanische Nationalflagge werden ließ. »Ja, Mister President« antwortete der nordkoreanische Nillenverkoster, ließ den Washington-Wichsknoten gänzlich aus seinem Mund gleiten, bevor er einen gewagten Diktator-Deepthroat zum besten gab, der Daddy Donald schließlich zum Höhepunkt brachte. »Mach dich bereit für eine Riesenladung Erdöl, Babyboy.« keuchte der Präsident und feuerte seine Atomraketen tief in Kim-Jongs Hals. Zur selben Zeit ejakulierte Kim-Jong mit seinem kleinen Kim-Schlong.

Das reichte dem turbokapitalistischen Top natürlich noch nicht, schließlich war er für ein wenig Sucki Sucki nicht um die halbe Welt gereist. Kurzerhand hob der Präsident seine koreanische Cockgarage hoch und platzierte ihn auf seinen eigenen Schreibtisch. "N-nicht so hastig, mein President..." keuchte Kim-Jong, doch Donald hatte bereits seine volle Länge (rund 2 cm) trocken in ihn gerammt und fing nun an sich in ihm zu bewegen. „W-was machst du da, mein Präsident?" stöhnte der dicke Diktator fragend. „Ich mache dein Arschloch great again." grunzte dieser und wurde rasant schneller. In wilder Ekstase schlug Donald dem gelben Gemächtsverschlinger kräftig auf den Arsch. *klick* machte es und der Präsident zuckte zusammen. Er hatte nicht etwa den wohlgeformten Hintern von Kim-Jong getroffen, sondern den roten Knopf mit dem Atomzeichen darauf.

So, liebe Kinder, wurde der Raketenangriff gestartet, der nicht nur drei Viertel der amerikanischen Bevölkerung innerhalb Sekunden ums Leben brachte, sondern auch den dritten Weltkrieg auslöste. Und die Moral von der Geschicht; auf dem Schreibtisch fickt man nicht.

Hai finito le parti pubblicate.

⏰ Ultimo aggiornamento: Nov 10, 2019 ⏰

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