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Umzug

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,,So, Anastasia, deine Schwester holt nun den letzten Umzugskarton aus dem Wagen und wir müssten dann auch los." hörte ich meine Mutter aus dem Flur sagen
"Was? Wieso? Ich dachte wir könnten noch was essen gehen." sagte ich zurück. "Wir müssen den Umzugswagen heute noch abgeben und ich muss morgen wieder arbeiten" erwiderte meine Mum. In dem gleichen Moment kam meine Schwester Nadia rein, sie stellte den Karton ab und umarmte mich. Tränen stiegen mir in die Augen hinein, meiner Schwester und Mama ebenso. ,,Du hast in den letzten Monaten so viel durchmachen müssen, ich bete das du hier endlich ein Leben führst das du verdienst hast! Ich werde dich so oft besuchen kommen wir nur möglich und wenn irgendwas sein sollte kannst du immer auf Mama und mich zählen." Sagte meine Schwester weinend. Meine Mama kam zu Umarmung hinzu und sagte das ich stark sein soll und das ab jetzt alles gut wird. Nach dem Abschied stand ich am Fenster und winkte bis sie wegfuhren. Mein Gesicht war Tränen durchströmt. Ich weinte vor Sehnsucht, das ich jetzt 300 Kilometer von meiner Schwester und Mama wohne, diese waren meine einzige Familie hier in Deutschland, der Rest wohnte in der Ukraine. Ich weinte vor Angst was mir der Start hier in Berlin bringen würde ohne Hilfe in der Nähe. Ich weinte vor Erleichterung, die letzten Monate waren die Hölle für mich und der Umzug sollte ein neues Leben bedeuten.  Ich weiß nicht wie lange ich so im Fenster stand, aber das Knurren in meinem Bauch erinnerte mich daran, das ich einkaufen und anschließend die restlichen Kartons auspacken muss.

Ich nahm mein Portemonnaie, Schlüssel, Handy und packte alles in meine Tasche und verließ meine Wohnung. In meinem Auto tippte ich die Straße des nächstgelegenen Einkaufladens ein und fuhr los. Als ich alles gekauft habe was auf meiner Liste stand, ging ich schnell etwas essen und fuhr zurück. Als ich mit gefühlt tausend von Einkaufstaschen versuchte die Treppen hochzulaufen, nahm auf einmal eine Frau im Alter meiner Mutter mir eine Tasche ab und meinte: ,,Ich helfe ihnen sonst kippen sie ja gleich um." Ich sagte ihr das ich mich schlecht dabei fühlen würde, wenn eine ältere Frau von mir, mir bei hochtragen hilft und zu weiteren Worten bin ich nicht gekommen, da sie mit einer Einkaufstasche nach oben gegangen ist. Als wir vor meiner Haustür ankamen bedankte ich mich bei ihr für die Hilfe und lud sie auf einen Kaffee zu mir ein. ,,Kein Problem Nachbarn helfen sich doch gegenseitig " sagte sie und nahm meine Einladung an. Wir setzen uns in mein Wohnzimmer und begannen zu reden.

unsere Liebe war nicht lang, aber sie war echt... Historias para obsesionarse. Descúbrelo ahora