Red Eyes

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Ich kann nicht schlafen immer muss ich an seine Blicke denken. Egal ob ich wach bin oder schlafe, ob ich sitze oder stehe, in der Schule oder Zuhause, immer hat er ein Auge auf mich. Wahrscheinlich steht er auch jetzt in diesem Moment am Fenster. Ich wage es nicht, das Licht an zumachen. Mein kleiner Stoffbär aus der Grundschule sitzt neben mir. Ich nehme ihn in den Arm und sage leise: „Beschütz mich Teddy“ Ich weiß das es albern ist, aber es gibt mir irgendwie Sicherheit. Plötzlich wird das Fenster aufgestoßen. Nur der Wind sage ich mir und krieche in eine Ecke. Doch dann höre ich eine zuckersüße Stimme: „Komm lass uns etwas spielen. Du fühlst was, was ich nicht fühl. Angst, Schmerz, es wird sowieso keinen interessieren, was mit dir geschieht. Für sie alle bist du einer von Tausenden. Niemandem bist du wichtig, akzeptier es.“ Oh natürlich es reichte ihm nicht mich zu töten, er musste mich auch noch leiden sehen. Ich sah ihn noch immer nicht, nur die funkelnden roten Augen in der Dunkelheit. „Dachtest du wirklich du könntest dich verstecken.“ Mein Herz schlägt schneller und schneller, alles beginnt sich zu drehen. Langsam wache ich wieder auf. Nur ein böser Traum, denke ich und will mir den Schweiß von der Stirn wischen, kann mich aber nicht rühren. Meine Arme sind hinter meinen Rücken gefesselt. Die roten Augen lauerten immer noch oder schon wieder in der Dunkelheit. Ich bin nicht mehr in meinem Zimmer, aber wo bin ich dann? Wieder redete er zu mir, mit der unnatürlich hohen Stimme: „Egal ob wir Kontakt hatten oder nicht ich werde dich so oder so niemals vergessen“ Boar fuck konnte diese Stimme nicht einfach gehen. Mich in Ruhe sterben lassen. „Ehrlich gesagt habe ich überlegt wie du am besten leiden könntest, ich meine du weißt: Der Mensch hat 212 Knochen, aber das Herz wird am meisten gebrochen.“ „Lass mich in Ruhe“, flehte ich. „Oh Nein weißt du ich hatte noch nie so ein Verlangen nach einem Menschen wie dir. Du bist nicht wie all die anderen. Du bist schlimmer und deshalb bist du der Auserwählte." "Sind wir jetzt bei Harry Potter", sagte ich leise. Sein böser Blick brachte mich zum schweigen

Also hielt ich den Mund und schwieg und lauschte gequält seiner Rede.
"Meine Großmutter hat damals immer so kluge Sprüche geklopft, so wie gute Omi's das halt machen. Willst du wissen was sie gesagt hat?"fragte er mich und seine roten Augen funkelten böse. Ich hielt ein ängstliches quieken zurück und wartete die Stille ab. Die Zeit fühlte sich tot an. So tot wie ich bald sein würde, wenn wir hier mit durchwahren. Er war eindeutig verrückt, mehr nicht.
"Meine Oma hat immer gesagt:Wer zu viel Vertrauen schenkt, bezahlt immer irgendwann mit Tränen."erzählte er mir und blickte auf mich herab. Sein starrer Blick jagte mir einen Schauer über den Rücken und ich versuchte den Atem anzuhalten. Schließlich löste er den Blick endlich von mir und ich entspannte.
"Weißt du was das Bedeutet?"fragte er mich und Schritt um meinen Körper herum.
Ich blieb still vor Angst.
"Ich hab dich was gefragt."schrie er und ich kassierte einen Tritt und jaulte auf. Nicht weil es wehtat, sondern weil ich bei jeder Berührung Angst bekam, dass es die letzte ist. Ich mochte mein Leben und wollte nicht, dass er es beendete. Ich errinerte mich an unsere ganze schöne gemeinsame Zeit, bevor er so war, wie er jetzt ist. Wir waren gute Freunde. Wie ying und yang, unzertrennlich. Perfekt auf einander angepasst und doch das komplette Gegenteil. Und eines Tages hatten wir dann plötzlich einen komplette Konraktabruch, der von ihm kam. Es war seine Entscheidung und bis heute verstehe ich nicht wieso. Was hatte ich ihm getan, dass er so reagierte. Doch auf einmal wurde es mir klar und ich antwortete:"Du bist nicht schlecht gelaunt, du bist verletzt. Da ist ein Unterschied."
Er sah mich aus seinen roten Augen verwundert an, aber der Ausdruck verschwand und er war kalt. Mittlerweile entdeckte ich etwas spitzes in seiner Hand, was ich nicht auf meiner Haut spüren wollte.
"Äußerlich machst du einen auf stark, aber innerlich gehst du immer mehr kaputt."bestätigte er mir regungslos. Und die Angst überkam mich erneut.

Ich versuchte, so ruhig wie möglich zu atmen, damit er nicht bemerkte, dass ich Todesangst hatte. Plötzlich blieb er wie erstarrt stehen und starrte mich mit seinen roten Augen an. Es fühlte sich so an, als könnte er mit seinen Augen tief in mich hineinsehen. Ein kalter Schauer lief mir über den Rücken, als er dann wieder das Sprechen anfing: "Hast du etwa Angst?" Er schüttelte den Kopf und lachte leise. "woher...?" fragte ich , doch er unterbrach mich, bevor ich fertig sprechen konnte.
"Jemand, der dich wirklich kennt, weiß schon an deinen Blicken, wie es dir geht."
"du kennst mich nicht wirklich. Wir haben vor Jahren den Kontakt abgebrochen.", antwortete ich mit lauter Stimme, um stark zu wirken, obwohl ich das in diesem Moment ganz und gar nicht war. Leider fiel er nicht darauf rein. Obwohl er ein Psychopath war, war er ebenso sehr schlau. Ich würde sogar behaupten, die schlauste Person, die ich kannte. Doch genau das war auch so beängstigend an ihm."lügen klingen zwar schön, machen das Leben aber auch nicht leichter. Also hör auf dich selbst zu belügen und finde dich damit ab, dass ich die Person bin, die dich am besten kennt. Ich kenne dich in und auswendig, immerhin habe ich mich jahrelang nur auf dich konzentriert... " er machte eine kurze Pause und ging noch einen Schritt näher auf mich zu, ich konnte seinen Atem in me Gesicht spüren. Meine Augen waren nur auf da große Messer fixiert, welches er in der Hand hatte, er hätte  mich jederzeit umbringen können. Stattdessen redete er aber weiter. "Hast du es denn nie gespürt, wenn ich in deinem Zimmer war? Wie ich in manchen Nächten neben dir im Bett gelegen bin?"
Meine Augen füllten sich mit Tränen. Wie?! Und vor allem: Warum hatte er das alles gemacht?! Und sogleich kam auch eine Antwort auf meine Frage: "Es gibt Leute, die reden nicht über ihre Gefühle. Doch sie haben welche. Mehr als alle anderen... Doch das hast du leider nicht erkannt..." flüsterte er. Die Tränen flossen mir über die Wangen. Warum tat er mir das an? Am liebsten würde ich schreien, doch es würde auch nichts an meinem Schicksal ändern. Auf einmal spürte ich seine Lippen auf meinen. Seine Lippen fühlten sich kalt an. Wie die einer Leiche. Ich wollte schreien, doch irgendetwas hielt mich davon ab. Er löste seine Lippen wieder von meinen. "verstehst du es jetzt? Ich liebe dich. Und selbst in 10 Jahren werde ich nur dich wollen. Und genau deshalb muss einer von uns sterben." er hob sein Messer und holte aus. "Es tut mir leid. Aber es muss so sein." Ich kniff meine Augen zusammen. Ich wusste, das mein Ende gelöst war. Plötzlich spürte ich Blut in mein Gesicht spritzen. Eine Menge Blut. Sollte ich denn eigentlich nicht schon tot sein, bei dem vielen Blut, dass ich gerade verloren hatte. Doch es war nicht so.Als ich meine Augen wieder öffnete, merkte ich, dass er seine Worte erfüllt hatte. Ich stieß einen Schrei aus, als ich ihn vor mir liegen sah. Plötzlich hörte ich ein letztes Mal seine Stimme: " Ich habe dich wirklich geliebt..." dann regte er sich nicht mehr. Er hatte mich wirklich sehr geliebt. Zu sehr.

Hi, das ist eine Geschichte die Ich, BlaueKeksElite und Marsente geschrieben haben. Aus Liebessprüchen von Insta. Ich hoffe es hat euch gefallen. Ist mal was ganz anderes

Red EyesWhere stories live. Discover now