We've updated our Content Guidelines.
Review the latest guidelines to keep sharing stories safely.

{Kapitel 1}

21 3 0
                                        

Ich sah ihn an. Er war verstört, traurig. Seine Jeans waren zerrissen. Sein Jacket verschlissen. Er wollte reden, brachte jedoch kein Wort heraus.

Es war erschreckend und ungewohnt ihn so zu sehen. Nicht oft zeigte ein Mikaelson,Elijah Mikaelson jegliche Gefühle,wie Trauer.

Trauer war ein starkes Gefühl. Es machte einen töricht und naiv. Es brachte Rachsucht hervor. Ob er auch die Phasen der Trauer durchleben würde? Oder haben Mikaelsons eine eigene Art zu trauern?

"Elijah?",fragte ich mit leiser Stimme,was ich selbst nicht erwartet hatte. Daraufhin sah er mir in die Augen. Seine braunen Augen strahlten seine Trauer aus. Doch dieser Moment wurde schnell zerstört,als die Stimme seines Bruders,die sich durch die Grabsteine des Friedhof New Orleans wand, erklang.

Elijah wandte seinen Blick von mir ab und sah hin zu seinem Bruder. Klaus der wie immer kein erbarmen zeigte stapfte auf uns zu.
"Klaus, du hast ein beeindruckendes Talent dafür private Momente zu stören!", zischte ich ihn an. Mein Blut geriet vor Zorn in Wallungen. Das starke Verlangen ihn zu töten, machte sich in mir breit. Ich wusste jedoch nicht wie.

Doch Klaus entgegnete mir nur sein altbekanntes Grinsen. Schnell aber entzog er sich unserem Blickkontakt,um zu Elijah zu sehen,der es geschafft hatte aufzustehen. "Bruder,was verschafft mir dir Ehre,dich hier zu sehen?",meldete sich Elijah zu Wort. "Es wurde Zeit,dich nach all den Jahren zu besuchen. Doch ich hatte nicht damit gerechnet,dich ausgerechnet auf einem Friedhof wiederzufinden,wohlgemerkt mit Katerina.",antwortete Klaus kühl auf die Frage seines Bruders.

"Tja, Klaus. Du wirst jetzt wohl damit leben müssen, dass ich eine weitaus wichtigere Rolle im Leben deines Bruders übernehmen werde als du!", entgegnete ich Klaus der mich im Bereich seiner mimischen Möglichkeiten verdutzt ansah.
"Dann solltest du vielleicht lernen ohne ein Herz zu leben!"
Mit jedem Schritt, mit dem Klaus mir entgegen kam, steigerte sich meine Nervosität. Nach außen hin ließ ich mir das natürlich nicht anmerken. Hilfesuchend blickte ich zu Elijah. Doch er wich meinem Blick aus.

Klaus stand direkt vor mir,ich konnte seinem Atem auf meiner Haut spüren. Unbemerkt bekam ich Gänsehaut,die aus reiner Angst bestannt. Zur meiner Rettung meldete sich Elijah zu Wort: "Ich bitte euch jegliche Art von Gewallt zu unterlassen! Es ist nicht der richtige Zeitpunkt,es wurde schon genug Unheil angerichtet." Daraufhin drehte Klaus seinen Kopf in Elijahs Richtung,bevor er einige Schritte zurückwich.

"Das hast ausgerechnet du zu sagen?", zischte Klaus wütend Elijah an. Sein Gesicht, zu einer wütenden Fratze verzogen, war rot angelaufen, jegliche Art von positiven Gefühlen waren aus ihm gewichen.
"Wovon redet ihr?", riss ich die beiden aus ihrem Anstarwettbewerb. Sie sahen sich an. Sie sahen mich an. Sie blickten beschämt auf den Boden.
"Kann mir jetzt mal jemand sagen, was zur Hölle hier los ist?"

Schweigen.

Keiner machte Anstalten mir irgendetwas zu sagen,weswegen ich deutlicher wurde: "Das Klaus nichts von sich gibt,ist verständlich. Er ist eher ein Mann der etwas unternimmt,als zu reden. Aber du,Elijah. Von dir habe ich mehr erwartet!" Nachdem diese Worte meinen Mund verlassen hatten,wagte es Elijah wieder seinen Kopf zu heben. Er wagte es mich anzusehen,deutlich erkennbar war seine Reue. Meine Worte schienen ihn getroffen zu haben. Klaus hingegen blieb stur,etwas anderes war nicht zu erwarten. Er sah zwar ebenfalls auf,doch strahlte wiedereinmal nur kälte aus.

You've reached the end of published parts.

⏰ Last updated: Sep 20, 2019 ⏰

Add this story to your Library to get notified about new parts!

Zwischen zwei Welten || Katlijah FFStories to obsess over. Discover now