Chapter 25

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OMG danke für 1000 Reads! Ich hätte niemals gedacht, dass es so viele mit der Zeit werden. Ich kann grade einfach nur danke sagen...

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Matts P.o.V:
Heute war es soweit. Lina kam und ich konnte Vani nur noch am Vormittag sehen. Ich stand früher auf, in der Hoffnung, dass sie auch wach war. Dann hätten wir vielleicht noch Zeit, zusammen was zu unternehmen. Ich schlich mich leise aus dem Zimmer, während ich mir einen großen Hoodie überzog und klopfte leise an Vanessas Tür. "Ja?" Ein leises Flüstern war aus ihrem Zimmer zu hören. Warum sie wohl so früh wach war? Ich kam rein und sah Shawn neben ihr schlafen. Ein komisches Gefühl löste es schon in mir aus. Nur wusste ich nicht, welches Gefühl es war.

Dann blickte ich rüber zu Vanessa. Ihre Haare waren offen und in alle Richtungen verteilt. Ich musste grinsen. Ihr verschlafener Blick und die Haare sahen so süß an ihr aus. "Was ist?" Sie machte sich beschämt einen Zopf. "Komm, lassen wir Shawn lieber schlafen." Ich gab ihr meine Hand, um sie aus dem Bett zu ziehen.

"Wohin gehts?" Sie war noch müde und schliff hinter mir her. "Bleib mal bitte stehen." Sie schien zu merken, dass ich Richtung Garten wollte. "Ja?" Ich drehte mich zu ihr um. "Dreh dich bitte um.", bat Vani mich und deutete mit dem Finger. Ich gehorchte. Dann merkte ich, dass sie auf meinen Rücken sprang.

Wie konnte ich das vergessen? Sie war ja noch schwächlich, wegen ihrem Fuß. Also fiel es ihr schwer, die Treppen hoch unter runterzulaufen. Ich verstand es und ging einfach in den Garten und sie stand nun vor dem Pool. Sie setzte sich hin, sodass ihr Füße im Wasser waren.

"Ich hab gehört, dass Lina heute kommt?" Toll. Gerade diesen Satz wollte ich nicht hören. Immer griff sie auf Lina zu. Wieso? "Ja.", sagte ich nur und zuckte mit den Schultern. "Wieso reagierst du denn immer so, wenn ich etwas von Lina frage? Sie ist doch deine Freundin, da wäre man doch froh, von ihr zu reden." Ihr Blick änderte sich.

"Keine Ahnung." Ich setzte mich in einem Schneidersitz neben sie. "Du bist komisch.", meinte sie und lachte. "Hab ich schon oft genug gehört.", gab ich ab. Sie hatte so ein schönes Lachen. Es war so süß. Nun würde ich es nicht mehr so oft sehen.

"Matt?" Sie riss mich aus den kurzen Gedanken. Mir fiel nicht auf, dass ich sie schon förmlich anstarrte. Ich schüttelte kurz mit dem Kopf. "Ja?" Ich stand auf und richtete meinen Blick auf den Sonnenaufgang. Vanessa stand ebenfalls auf und stellte sich neben mich. "Wunderschön oder?" Ihre Augen funkelten in dem Morgenlicht.

Der Wind wehte in unsere Richtung, sodass ihr türkises Oberteil und ihre schwarzen Shorts nach hinten schlabberten. Ihre Haarsträhnen flogen im Wind hin und her. Sie hatte es nicht verdient, in Gefahr gebracht zu werden. Warum war ich so ein Arsch? Lina würde merken, dass meine Gedanken wo anders waren.

Vani fing an zu zittern. "Hier." Ich zog meinen Hoodie aus und gab ihn ihr. Ich vergaß, ein Shirt unter den Hoodie zu ziehen. "Aber dann frierst du doch.", widersprach sie. "Nein, mir ist nicht kalt. Zieh du ihn an.", versicherte ich ihr. Dann zog sie ihn an.

Vanessas P.o.V:
Es war süß, dass er mir seinen Hoodie gab, obwohl er eigentlich selber frieren konnte. Als ich ihn anzog, war mir wieder warm. Angenehm warm. Ich betrachtete kurz seinen Oberkörper. Er war zwar dünn, jedoch konnte man einen sportlichen Körper erkennen.

Der Hoodie roch nach ihm. Ich kuschelte mich ein und setzte mich schließlich auf eine der Liegen im Garten. Matt sah glücklich aus. Wahrscheinlich lag das daran, dass Lina nachher wiederkam.

Mein Magen knurrte. "Hast du Hunger?", fragte er mich. "Nein, ich unterhalte mich gerade mit meinem Magen." Er lachte und folgte mir in die Küche. Am liebsten würde ich diesen Hoodie den ganzen Tag lang tragen. Er roch so gut und ich fühlte mich so wohl. Unbeschreiblich dieses Gefühl. Man wollte nur nicht, dass es wegging.

Vanessa's lifeWhere stories live. Discover now