<Intro>

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„Schnell, hier lang!“, rief eine Stimme aus der Ferne und Mary zögerte keine Sekunde. Sie humpelte in die dunkle Höhle und hörte draußen bereits die Meute. Wie sie suchen, wie sie nach ihrer Beute ausschau halten. Ein Schauer lief ihr über den Rücken als ein Weinen von ihrem Oberarm aus nach außen, außerhalb der Höhle, sicher zu hören war. Kurz darauf merkte sie wie eine fellige Hand ihr Gesicht streifte. Sanft und ruhig mahnte sie:„Ab hier musst du allein weiter, meine Liebe, lebe wohl und pass auf dich und die Jungen gut auf“ Mary wusste was das bedeutete und sie merkte auch wie auf ihrer Wange Tränen hinunter glieten. „Da!“, zusammen zuckend blickte sie auf den Höhlen Eingang, wo eine Fackel zu leuchten schien, „ich habe sie gefunden!“ Ein Knurren war deutlich genug gewesen um abzuschrecken und Mary wusste, dass sie nun fliehen müsste. Aber sie wollte nicht ohne ihn. Weitere Tränen flossen wie ein Wasserfall aus ihren angeschwollenen Augen und sie wischte sich diese so gut wie möglich weg. Ihre Arme schmerzten bereits vom Tragen der beiden Babys und ihre Beine vom Rennen um ihr Leben. Aber sie musste weiter rennen, wenn sie ihr Leben weiter beibehalten möchte. „Los, jetzt“, brummte seine Stimme und er ließ seine Krallen an den Wänden der Höhle entlang streifen um ein ohrenbetäubenes Geräusch zu erzeugen. Mary sah es als Befehl und zwang sich dazu Schritt für Schritt ihr Tempo zu erhöhen um die Dunkelheit als Schutz zu suchen. „Warum..Warum“, ihre Gedanken war fast ganz wie die Dunkelheit, leer und angespannt. Ein Jaulen und ein lauter Knall war in der Ferne und dann war es wieder still. Marys Augen weit aufgerissen und ihr Tempo sich verlangsament, sah keine Möglichkeit mehr zu fliehen. Auf einmal sah sie ein Licht. Hoffnung steig in ihre so schnell auf wie sie auch wieder verschwand als sie bemerkte, dass es nicht der Höhlenausgang sondern eine Fackel war. „Bitte nicht“, sogar bitten und flehen fiel ihr schwer,„bitte-“ „Schweig und folge mir“, unterbrach sie ein knurren, dass sie an ihn erinnerte. An seine sanfte und doch so hart klingente Stimme. Wie in einer Trance folgte sie der Silhouette in der Finsternis und sah schon bald ein noch größeres Licht. „Diesmal ist es keine Fackel“, dachte sie scherzhaft und merkte wie sie sich bereits verrückt an hörte. Das grelle Licht blendet sie und half ihr trotz dessen sich besser zu orientieren. Die Silhouette wurde nun auch sichtbarer und beim Anblick dessen Figur ließ sie das Gewicht in ihren Armen beinahe fallen. Genervt und mit dem Schwanz beitschend musterte die Gestalt das schwache Apothekersmädchen und nahm ihr vorsichtig die kleinen Beutel aus den Armen. „Leg dich hin, unsere Heilerin wird dich gleich versorgen, Zweibeiner“ „Nichts lieber als das“, wollte Mary entgegnen, aber alles was sie noch tun konnte, war zu nicken und sich in die derzeitige Sicherheit zu wiegen.

Moonshifter- Night Skies Are Blue TooHistorias para obsesionarse. Descúbrelo ahora