Prolog

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Erneut übte ich. Wie immer in meiner Freizeit übte ich das spielen an meiner Flöte. Sie war alles, was mir wichtig war. Meine Familie und Freunde waren mir nicht wichtig, klar sie sind nett aber ich könnte sie ohne Probleme opfern um irgendetwas anderes zu retten. Das einzige, was ich nicht verlieren durfte, war meine Flöte. Deshalb saß ich hier, auf der Zugspitze ganz oben und übte die verschiedensten Lieder, die dann im Tal noch hörbar waren. Etwas den Berg hinunter stand das Haus meiner Familie und ich ging nur zum schlafen und zum Essen zu ihnen. Sie machten sich Sorgen, dass wusste ich aber es war mir egal. Ich fühl mich nicht so, als gehöre ich in diese Welt. Die Welt voller Krieg, Verachtung und ohne Hoffnung. Wo die Medien die neuen Generationen einnehmen und gegen die älteren Generationen kämpfen lassen. Die Welt ist schrecklich und ich glaube, sie alle sind blind. Es gibt solch schöne Orte wie diesen und sie wollen trotzdem alles zerstören. Wie schrecklich sie doch sind. Aber ich habe die Wahrheit, das Wahre Potenzial der Menschheit entfacht. Die Ruhe und Kontrolle. Meine Lieder kontrollieren die Geister der Menschen und lösen gleichzeitig eine unglaubliche Ruhe in ihnen aus so, dass sie entspannen können. Weil ich sonst niemanden kenne, der mich auch nur ansatzweise zu verstehen scheint, glaube ich, dass ich nicht in diese Welt hinein passe.

Wie immer vor dem Mittagessen, spielte ich 'Universums Sprung', um mich zu beruhigen, bevor ich von meiner Familie ausgefragt werde. Als der letzte Ton erklang, öffnete ich meine Augen. Sofort erstarrte ich und sah mich verwirrt um. Ich war in einem riesigen Tempel und dieser schien zu schweben. Allerdings schien der Tempel sehr alt zu sein, als wäre er seid 100 Jahren unbewohnt. Ich stand auf und hörte es klacken. Schnell drehte ich mich um und sah, dass meine Flöte von einer Plattform weiter oben hinunter fiel. Sofort rannte ich in die Richtung und fing sie im letzten Moment noch auf. Dann drehte ich mich wieder um und erkannte nun, wo ich zu sein schien. Ich war im südlichen Lufttempel war und das anscheinend zu dem augenblick, in dem Aang von Katara und Sokka gefunden wird. Nicht lange und sie würden hier her kommen. Sofort lief ich den Weg entlang und sah mir den gesamten Tempel an. Das einzige was mir verschlossen blieb, war das Heiligtum. Sofort entschied ich mich dazu, die Insel aufzuräumen und damit alle Rüstungen und Leichen der Feuernation zu verbrennen oder einfach in den Abgrund zu werfen. Deshalb befestigte ich meine Flöte an meinem Gürtel und fing sofort an.

Nach einigen Stunden, hatte ich alle Leichen und Rüstungen die ich fand weggeworfen und kurz für sie gebetet. Klar sie hatten Krieg geführt, aber keiner verdient den Tod. Als ich dann das Skelett von Mönch Gyatsu fand, wurde ich traurig. Ich wusste von früher noch, dass er für Aang sehr wichtig war und das er hier den Avatar Zustand betreten wird. Hier lies ich die Leichen der Feuernation liegen und ging wieder in den Tempel. Schnell fing ich an alles zu putzen und vom Dreck zu befreien, ehe ich mir eines der Zimmer aussuchte und mich in das Bett legte. Sofort schlief ich ein.

Als ich wieder aufwachte, stand ich sofort auf und machte das Bett wieder ordentlich. Da die Heiligtümer nun alle von Dreck befreit waren, wollte ich zuerst weiter üben und in der zweiten Tageshälfte weiter putzen. Ich ging also wieder raus und sah mir den Tempel an, ehe ich an den Tempelwänden anfing zu klettern. Recht schnell kletterte ich zur Spitze des Tempels und stellte mich konzentriert auf die Spitze. Sofort hatte ich mein Gleichgewicht gefunden und stand nun mit einem Fuß auf Spitze, während ich den anderen auf mein Knie des stehenden Fußes legte und nun meine Flöte nahm. Ich setzte an, jedoch wurde ich unterbrochen. Aang und seine Begleiter flogen hier gerade hin. Sofort packte ich meine Flöte weg und versteckte mich. Ich rutschte außerhalb ihrer Sicht an dem Dach runter und fing an sie zu beobachten. "Wer ist da?" fragte Aang plötzlich und sah in meine Richtung. Er sah direkt in meine Augen, jedoch wusste er es nicht, denn ein kurzes leises Flötenlied hatte mich unsichtbar gemacht. Er drehte sich wieder nach vorne und ging nun mit den anderen zum Heiligtum. Schnell aber leise ging ich ihnen nach und als sie vor der Tür stehen blieben, stand ich direkt neben Aang. Nur, dass ich immer noch unsichtbar war. Nach einigen Wörtern zwischen der Gruppe, öffnete Aang die Tür und wir betraten den Raum. Sofort merkte ich, dass ich die Kontrolle über meinen Körper verlor und ich wieder sichtbar wurde. "Wer bist du und was machst du hier?" fragte Aang sofort mit Stab auf mich gerichtet. Ich zog meine Flöte aus dem Gürtel und er lies erschrocken den Stab fallen, jedoch ignorierte ich das und setzte an, während ich auf eine bestimmte Statue zu ging. Ich fing an zu spielen. Aang kam sofort zu mir und legte eine Hand auf meine Schulter. Er sah betrübt zu Boden, ehe ich zu Boden fiel. Sofort fing er mich auf und legte mich auf den Boden. Wortlos ging er zu der Statue von Avatar Roku. "Avatar Roku." sprach er dann ruhig und Katara und Sokka gingen zu ihm. "Er hat keine Inschrift, woher weißt du das?" wollte Katara sofort wissen. Ich stand wieder auf und ging schnell zu ihnen. "Entschuldige unannehmlichkeit Aang!" sprach ich ernst und sah ihn ebenso entschuldigend an. "Nicht weiter schlimm!" grinste er und drehte sich sofort um, als er einen Limuren hörte. Sofort rannten er und Sokka ihm nach, ehe ich Kataras Hand nahm und sie hinter mir her zog. "Hey, was soll das?" fragte sie wütend. "Alles gut, vertrau mir. Ich weiß wo der Limur hin will und Aang wird nicht erfreut sein." sprach ich ruhig und lies sie los, weshalb sie mir nun eigenständig noch lief. Allerdings blieb sie stehen, als ich einfach über das Geländer in einen Abgrund sprang. Geschickt landete ich auf einem Stein und sprang sofort nach links weiter. Schnell war ich angekommen und gerade rechtzeitig, denn Aang fand gerade die Leiche von Mönch Gyatsu und sah ihn wie paralysiert an. Sokka und Katara tauchten hinter ihm auf, allerdings war es zu spät. Er betrat den Avatar Zustand und ich zog meine Flöte. "Wag es nicht, Meisterin!" sprach er wütend mit einem Blick zu mir und sofort fing ich an zu spielen, weshalb er auf mich zu raste. Schnell sprang ich zu ihm und direkt vor ihm, fiel ich nach unten und sofort drehte er um. Ich spielte weiter, während ich vor ihm weg rannte. Schnell war das Lied beendet und der Avatar Zustand erlosch. Ruhig, jedoch traurig landete er wieder und sah mich etwas geschockt an. "Du bist eine Flötenmeisterin!" stellte er erstaunt fest und zum Glück lenkte es ihn von Gyatsus Tod ab. "So ist es Avatar." sprach ich ruhig. "Ich bin hergekommen, weil ich euch begleiten möchte. Ich bin die letzte, deshalb ist unser Zuhause verschwunden." sprach ich ruhig weiter. "Und deshalb waren die Heiligtümer sauber! Du hast sie geputzt!" sprach er weiter und ich lächelte. "Sie sind Heilig, sie verstauben zu lassen würde mir kein Muskel meines Körpers erlauben." lächelte ich weiter und er nickte. Gleichzeitig verbeugten wir uns. "Willkommen im Team, Meisterin." sprach er ehrlich. "Vielen Dank, Avatar." sagte ich ebenso ehrlich und wir erhoben uns wieder.  "Was war das jetzt?" wollte Sokka wissen und wir drehten uns zu ihm um. "Bist du etwa eine Meisterin der Musik?" wollte Katara wissen und ich lächelte sofort. "Das bin ich! Und zu deiner Frage Sokka, Aang hat mich in euer Team aufgenommen." erklärte ich ruhig. "Ihr solltet Respekt vor ihr haben. Sie ist stärker als wir drei zusammen!" sprach Aang plötzlich erstaunend ruhig. "Warum bist du dir da denn so sicher?" wollte Katara wissen. "Früher, zu Zeiten der alten Avatare, lebte mein Volk noch vollständig. Wir waren seid unserer Existenz immer die Begleiter der Avatare, um sie zu unterstützen. Wir können spüren, wenn Leute schlechte Absichten gegen den Avatar haben oder ob sie gut sind. Neutralität oder Unwissen über seine Person wird uns ebenfalls nicht versteckt bleiben. Allerdings wurden wir schon vor Jahrhunderten ausgelöscht. Ebenfalls von der Feuernation, da unsere stärksten Mitglieder Absichten der Zukunft vorhersagen konnten. Sie hatten Angst vor uns und als dann dieser Krieg genau vor 900 Jahren vorhergesagt wurde, brachten sie alle um." erklärte ich ihnen. "Und wieso lebst du noch?" wollte Sokka misstrauisch wissen. Sofort sah ich bedrückt zu Boden und erinnerte ich an das Massaker von damals. "Wegen der Musik." sprach ich dann als Antwort und er schien immer noch misstrauisch, jedoch beließ er es dabei. "Wann fliegen wir weiter, Avatar?" wollte ich dann wissen, um die Stille zu unterbrechen. "Und was ist euer Ziel?" wollte ich weiter wissen. "Wir reisen zum Nördlichen Wasserstamm. Ich würde vorschlagen, dass wir sofort fliegen." sprach Katara und ich nickte bloß. Sie kam zu mir und legte einen Arm auf meine Schulter. "Schön, dass ich nicht mehr das einzige Mädchen bin!" lächelte sie und auch ich lächelte. "Ihr seid schneller gekommen, als ich erwartet habe." fing ich an und Aang grinste mich sofort an. "Wie lange bist du denn schon hier?" wollte er wissen. "Seid gestern morgen." sagte ich. "Und davor war die letzte Nacht, in der ich trainiert habe." endete ich und sein Grinsen wurde noch breiter, wenn das überhaupt noch ging. "Ich verstehe, soll ich dich hoch bringen?" fragte er und ich lehnte ab. "Ich kletter lieber!" grinste nun auch ich. "Wer zuerst oben ist!" rief er, als er schon los gelaufen ist. Sofort rannte ich nach und den ersten Meter der Wand sprang ich einfach hoch, während ich den Rest der Tempelwände elegant und geschickt hoch kletterte. Schnell hatte ich ihn eingeholt und er sah mich kurz erstaunt an, ehe er auch weiter kletterte. Er schaffte es nicht mehr, mich einzuholen, weshalb ich recht schnell ganz oben war und wie zuvor da stand. "Trotz Vorsprung werde ich dich im Klettern wohl nicht schlagen!" lächelter er, während er den Rest der Strecke auf der Luftkugel hoch kam. "Wohl nicht!" lächelte ich ebenso und nahm meine Flöte raus. Er setzte sich an den Rand des Daches und ich setzte meine Flöte an. Gespannt sah er mich an und ich fing an zu spielen. "Das Lied der Weisheit!" staunte er sofort und ignorierte es und spielte weiter. Als die Noten immer höher wurden, ging ich etwas weiter in die Hocke und als der höchste Ton des Liedes kam, sprang ich ein Stück nach vorne und gleitete mit den Füßen das Dach hinunter. Sofort folgte Aang mir und ich sprang nun auch vom Dach runter. Mit seinem Gleiter flog er neben mir runter und während er über dem Boden weiter flog, landete ich geschickt und im selbem Moment mit der Landung, endete das Lied.

Ist Dort Ein Fünftes Element? | Avatar, Der Letzte LuftbändigerBağımlısı olacağınız hikayeler. Şimdi keşfedin