Ein Wort zuviel

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Mit jedem Wort was du sagst, stichst du mit einem Messer auf mich ein.
Aber du redest nur lächelnd weiter und merkst nicht, das ich eigentlich innerlich schon Tod war.
Schon lange höre ich dir nicht mehr zu.
Ich bin in meinen Gedanken versunken und Stelle mir vor wie ich nichts tue. Einfach nur rumsitzen, ohne schmerzen die mich quälen oder Pflichten die mich stressen.
Ich Stelle mir vor, wie ich früher, als ich ein kleines Kind war mit meinen Freunden gespielt habe.
Glücklich, und ohne sorgen. Die einzigen Sorgen, die ich damals hatte, waren ob meine Freunde am nächsten Tag wieder einen Ball mitnehmen würden.
Bei diesen Gedanken musste ich lächeln. Ich lächelte nicht oft. Meist war ich kalt und zeigte keine Emotionen. Menschen die mir wichtig waren, wusten das ich eigentlich sehr gefühlvoll und verletzlich bin.

Als du mit einer Hand schnippsend vor meinem Gesicht rumweldeste, wurde ich aus meinen Gedanken gerissen und in die bittere Realität zurück geholt.
"Hörst du mir überhaupt noch zu?!"
waren deine einzigen Worte.
"Klar, wieso fragst du?.." fragte ich nur ironisch.
Ironie war noch nie dein Fachgebiet, was man wieder mal merkte.
Du fingst nur wieder an mit mir zu reden. Ich weis nicht wieso du unbedingt mit mir reden musstest.
So viel Menschen mit denen du reden könntest. Und genau ich muss darunter leiden.

Zu oft schon benutzte ich ausreden um weg zukommen von dem leid.
Weg von dem leid was DU mir zufügst.
Doch auch als ich nicht mehr bei dir war, war das leid nicht erloschen.
Wunden brauchen Zeit zum verheilen.
Zeit, die ich nicht habe.
Zeit, in der du mich weiter leiden lässt.

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Das was dich einmal verletzt hat, wird dich immer verletzen, egal wie viel Zeit vergangen ist...

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⏰ Last updated: Sep 18, 2019 ⏰

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Ich liege sterbend vor dir und DU schießt weiter auf mich ein-.. Stories to obsess over. Discover now