Es war ein Wundervoller Tag an der an der Ostsee, auf der Privatinsel meines Vaters, als ich Pin das erste mal sah. Das ist jetzt etwa drei Jahre her. Seitdem war er jede Ferien mit anderen seins Alters hier. Mein Vater Vermietete ein großes Haus auf der Insel an große Gruppen. Hauptsächlich Jugendgruppen. Und Pin war in einer von denen.
Heute, drei Jahre nachdem Pin das erste mal hier war, war das Haus fast immer vermietet. Und ich musste meinem Vater helfen. Das machte ich aber auch gern. "Hi Jana.", sagte plötzlich eine Stimme, welche mir bekannt vorkam. Ich drehte mich also um und sah Toni, eine, die mit Pin immer herkam. "Hi Toni, schön dich mal wieder zu sehen.", sagte ich und schloss sie in die Arme. "Und, bist du über Pin hinweg?"; fragte sie plötzlich. Ich musste lachen, aber schüttelte mit dem Kopf. "Schade, aber dann hab ich ja eine gute Neuigkeit für dich.", sagte sie geheimnisvoll. Ich wollte unbedingt wissen, was Toni sagen wollte, aber dann hörte ich jemanden nach ihr rufen. Und ehe ich mich versah, war Toni auch schon wieder weg. Und dann sah ich ihn. Pin. Er hatte sich nicht viel verändert, nachdem ich ihn das letzte mal sah. Er hatte noch immer dunkel braune Haare und blaue Augen. Er ist immer noch durchtrainiert und größer als ich. Er ist mein Traumtyp. "Hi Jana.", hörte ich Pin rufen und merkte, wie ich ihn immer weiter anstarrte. Plötzlich lief er auf mich zu. "Hey, ich habe mir gedacht, dass ich dich hier finde.", sagte er und umarmte mich. "Warum hast du dir gedacht, dass du mich hier finden würdest?", fragte ich verwirrt. Er stand schließlich die ganze Zeit dort, wo er herkam. "Äm. Ja...", sagte er nur. Ich musste lachen. "Ich muss noch ein paar Zimmer machen. Ihr seid etwas früh.", sagte ich etwas verlegen, wegen des Gespräches vorher.
Ich ging also in eines der Zimmer, welches ich noch nicht gemacht hatte. Dort fegte ich, wischte das Badezimmer sauber und machte die Betten. Dann ging ich in das Nächste Zimmer. Als ich mit allen Zimmern fertig war, ging ich zu meinem Vater und sagte ihn, dass alle einziehen könnten. "Jana, bitte mach du das mal, mit der Schlüsselübergabe.", sagte mein Vaterplötzlich, als ich ihn die Schlüssel geben wollte. "Weißt du denn, wo die sind?", fragte ich. "Woher soll ich das denn wissen?", fragte mein Vater genervt. "Gut. Dann suche ich eben." Ich dachte ich sollte erstmal am Meer gucken. Und tatsächlich waren sie dort. "Woho! Wir bekommen die Schlüssel."; schrie ein Junge, welcher bei, letzten mal auch dabei war. "Jana, schön dich wieder zu sehen."; sagte Mala, eine sehr gute Freundin. Zur Begrüßung umarmte sie mich. "Hey, ich habe die Schlüssel mitgebracht."; sagte ich. "Das ist schön.", sagte der Leiter plötzlich. Er ging auf mich zu und ich gab ihn die Schlüssel. Ohne sich zu verabschieden ging er. "Pin, hey wie geht's?", hörte ich plötzlich jemanden sagen. Ich drehte mich in die Richtung von Pin und sah dort ein Mädchen. Ich kannte sie noch nicht. Aber ich war mir sicher, dass Pin sie kannte. Sie war kleiner als ich. Was aber auch nicht so eine große Kunst war, die meinen ein Meter fünfundsiebzig. Dazu war sie auch noch verdammt hübsch und mega schlank. "Hey Jana komm her.", sagte Toni plötzlich. Ich drehte mich also zu Toni um und ging auf sie zu. "Wer ist die neben Pin?", fragte ich. "Ach du meinst Jasmine? Das ist seine Freundin.", sagte Toni, mit einem bedrückten Unterton. "Er hat eine Freundin?" Nachdem Toni mir sagte, Pin hätte eine Freundin, fühlte ich mich leicht bedrückt und wollte nur noch aus seinem Blickfeld. "Toni ich gehe mich umziehen und dann können wir ins Meer.", sagte ich schließlich und hoffte, dass ich so abgelenkt werden würde.
Alls ich mich umgezogen hatte und zurück zum Strand ging, sah ich Toni und ein paar andere schon vom weitem, wie sie sich im Meer vergnügten. Ich fing an zu rennen und merkte, nach einer Ewigkeit, wie gut das eigentlich tat. Ich rannte in Richtung Strand und in kürzester Zeit merkte ich, dass ich schon im Wasser war. Ich blieb stehen und sah mich nach Toni um. Dann sah ich Pin. Und Jasmine. Ich sah wie sie sich küssten und noch viel mehr miteinander taten. Es löste in mir ein unbeschreiblich schlechtes Gefühl in mir auch, als ich die beiden da zusammen sah. Und dann. Dann hörte ich jemanden nach mir rufen. Es war Toni. Ich ging zu ihr. "Jana, komm her! Und löse deine Blicke endlich von ihn.", sagte sie, als ich auf sie zu ging.
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Ostseeliebe
RandomEine Privatinsel in der Ostsee, ein Eigenes großes Haus und Partys schmeißen wann immer man will. Das ist das Leben von Jana. Doch ein Problem gibt es. Sie ist unsterblich in Pin, der immer in den Ferien kommt, verknallt. Wird sie es schaffen sein H...
