Die Frau, die meine Mutter war, bekam ein Kind. Ich war ihr noch nie genug, dass sagte sie mir nun schon 9 Jahre lang. Mein 12. Geburtstag stand vor der Tür. Sie vergassen ihn sowieso wieder, wie jedes Jahr. "Hey Abschaum, sei still da hinten!", sagte der Mann, der mein Vater war. Wir fuhren nur fünf Minuten bis zum Krankenhaus. Beim Krankenhaus angekommen, liefen die Frau und der Mann schon, als ob es der schönste Tag ihres Lebens wäre. "Tante Marta! Tante Marta!", rief ich so fröhlich, wie wenn der Weihnachtsmann käme. Sie hob mich hoch, denn wir mussten Stunden warten, damit ich mich wie ein Passagier im Flugzeug fühlen konnte. Der Mann kam plötzlich aus einem der Zimmer gestürmt und bat nur Tante Marta herein, mich nicht... Ich war so wütend, aber auch so traurig, meinem Wolfs-kuscheltier drückte ich meinen Kopf auf den Rücken. Ich hatte ihn Legendary getauft. Seine weissen Auglein blitzten auf. Es beruhigte mich jedes mal seinen braunen Streifen der über seinen Kopf, zwischen die Augen und fast bis zur Schnauze reichte, zu streicheln. Er musste überall mit hin, sogar in die Schule. Eine Krankenschwester kam vorbei und fragte mich:" Was machst du hier so ganz alleine?" Meine Antwort lautete:" Ich muss auf den Mann, die Frau und Tante Marta warten." "In welchen Raum sind sie denn gegangen?" "Ich glaube, es war der da drüben." Die junge Frau im Schwesternkittel nahm meine Hand und klopfte vorsichtig an die Tür. Ein freundliches "Herein" kam hervor. Maggie, wie man auf ihrer Uniform lesen konnte, öffnete die Tür und ging mit mir hinein. Das kleine Mädchen lag in einer Wiege, nebeneinem langen goldenen Drachen. Ich trat zur Wiege, plötzlich schrie jemand auf:"Wieso hat sie schwarzes Haar? Sie sollte blondes haben! Wie wir! Ich will sie nicht!" Es war die Frau. Maggie fragte mich:" Nennst du deine Mutter immer die Frau und deinen Vater immer der Mann?" Ich konnte nur nicken.
Drei Jahre Später
Alice, meine kleine Schwester, ist jetzt drei jahre alt. Sie kann schon ziemlich gut laufen und sprechen. Ihr erstes Wort war nicht Mama, sondern Mia, mein Name. Legendary schleppe ich immernoch mit mir rum, auch wenn ich 15 bin. Alice nimmt ihren goldenen Drachen überall mit hin. Sie war nun wie ich: überall muss das Kuscheltier mit, Freunde zu finden ist schwer, aber möglich und zu letzt, die Frau und der Mann mögen sie nicht.
Es war Montag, ich wollte zur Schule los laufen. Der Mann zog mich, aber stattdessen ins Auto. Alice sass schon im Auto. Wir fuhren und fuhren und fuhren... Plötzlich gab es einen lauten knall... Rauch... Feuer... Legendary lag nicht in meinen Armen... Alice! "Alice, Süße, wo bist du?", ich wedelte heftig mit meinen Armen, um sie zu suchen. Tante Marta half mir hoch und hatte auch schon Alice im Arm. Sie zog mich sofort vom Auto weg.... "Das war alles an was ich mich erinnern kann", erzählte ich Tante Marta noch zu Ende, als wir zu ihr zogen.
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Gut und Böse- Zwei Geschwister
RandomIch mochte Tante Marta echt, abe sie war immer schon ein bisschen komisch. Als sie starb, waren meine kleine Schwester Alice und ich auf uns allein gestellt. Unsere Eltern starben bei der Fahrt ins Krankenhaus. Sie wollten uns beide Untersuchen lass...
