Mia Jones, geboren am 13.5.1998, 175cm groß, blaue Augen und braune Haare. Das bin ich, naja zumindest steht es so in meinem Ausweis. Innerhalb der letzten 5 Jahre habe ich meine Haarfarbe so um die 6 mal geändert, einfach um das Leben auszukosten, viel blieb mir davon nicht mehr.
Mit 12 Jahren wurde bei mir akute Leukämie festgestellt, Blutkrebs. Glücklich darüber war ich ganz sicherlich nicht, ebenso wenig wie meine Familie und meine Freunde. Mit Schwindel und Fieber fing alles an. Unser Hausarzt hatte damals gesagt, dass ich einfach einen Mangel an Magnesium habe. Für mehrere Wochen habe ich dann Tabletten genommen, doch meine Lage hatte sich nicht verbessert. Immer öfters hatte ich Atembeschwerden und im Krankenhaus wurde mir letztendlich Blut abgenommen. Als dann wenige Tage später eine erneute Einladung in das Krankenhaus kam, begaben wir uns natürlich sofort auf den Weg dahin. Nur meine Mutter war mit mir dahingefahren, mein Vater musste zu der Zeit viel arbeiten. Damals wusste ich noch nicht genau, was Leukämie war, doch anhand der Tränen meiner Mutter konnte ich schnell erahnen, dass dieses nichts gutes war. Bisher war es jedoch nur eine Vermutung. Noch am gleichen Tag wurde mir Knochenmark entnommen und wieder kam wenige Tage darauf eine erneute Einladung. Akute lyphatische Leukämie war die Diagnose.
Die Krankenkasse machte viele Probleme, die Chemotheorie konnte deshalb nicht sofort begonnen werden. Doch etwa einen Monat später fand ich mich in einem Krankenzentrum wieder. Die Ärzte dort waren auf junge Krebspatienten wie mich eingestellt und konnten direkt beginnen. Als mein Vater von der Nachricht erfahren hatte, bat er um Urlaub. Zum Glück hatte sein Chef Verständnis und so fand ich mich in einem typischen Krankenhausbett wieder mit meinen Eltern an meiner Seite. Die ersten Tage blieb ich zur Untersuchung in dem Zentrum. Jedes Zimmer war mir fremd und ich mochte nirgendwo alleine sein. Zusammen mit einem mir zugewiesenem Arzt wurde eine Art Terminplan erstellt. Da ich noch schulpflichtig war, musste auf meine schulische Bildung geachtet werden. Alle 3 Tage musste ich das Zentrum besuchen, dort wurde der erste Teil der Therapie durchgeführt. Alle entarteten Blutzellen sollten dabei zerstört werden, doch die Therapie zeigte nach einem halben Jahr immer noch keine Wirkung. Mein Kampf ums Überleben ging weiter, doch die Therapie zeigte nur wenig Wirkung.
Der Arzt hatte mir zwar oft gesagt, dass ich nur noch 2 Jahre zum Leben hätte, vielleicht noch ein paar Monate mehr. Naja wie soll ich es sagen, aber er hatte Unrecht. Ich sitze hier auf meinem Stuhl, esse meine Frühstücksflocken und fühle mich gesund. Den Gedanken, dass ich Krebs habe, schleppe ich seit 8 Jahren mit mir rum, insbesondere, dass er anscheinend unheilbar ist, doch sterben will mein Körper auch nicht.
So, das war das 1. Kapitel meiner Geschichte, ich hoffe ich seid nicht allzu böse, dass es etwas langatmig geworden ist. Ich habe schon einen Plan wie es weiter geht und hoffe auf positives, sowie kritikreiches Feedback.
CZYTASZ
An alle, die mich liebten
FantasyMia ist 20 Jahre alt und erkrankte mit 12 Jahren an Leukämie. Ihr Tod und das Leben danach erwarten sie, sowie das Wiedersehen mit bekannten Personen.
