Never click suspicious links
Reminder: Wattpad will never ask for passwords, payment information, or other sensitive account security details.

Schlaflied

175 2 0
                                        

Schlaf, mein Kindchen, schlafe ein
Die Nacht, sie schaut zum Fenster rein
Der runde Mond, er hat dich gerne
Und es leuchten dir die Sterne
Schlaf mein Kindchen, träume süß
Bald bist du im Paradies


Sie sollte langsam wirklich schlafen gehen, doch sie kann nicht, zu sehr quält sie die Angst was kommen würde. Es würde kommen, das wusste sie. Es passierte immer, wenn er da war. So wie heute. Es würde heute wieder besonders schlimm werden, schließlich war er nach langen Geschäftsreisen immer noch gröber als sonst.

Denn gleich öffnet sich die Tür
Und ein Monster kommt zu dir
Mit seinen elf Augen schaut es dich an
Und schleicht sich an dein Bettchen ran
Du liegst still da, bewegst dich nicht
Das Monster zerkratzt dir dein Gesicht


Sie hatte die Zeit in der er weg war wirklich genossen. Eineinhalb Wochen hatte sie mal keine Schmerzen ertragen müssen und doch wusste sie, dass der Tag wieder kommen würde, an dem alles wieder von vorne anfangen würde, an dem es wieder und wieder passierte. Sie unterdrückte ein schluchzen als sie hörte, dass die Tür aufging und zog die Bettdecke bis unters Kinn. Er kam ihr immer näher und sie hörte sein lachen. Er berührte sie und zog die Decke schließlich weg. Am ganzen Leib zitterte sie, doch warum sollte ihn das interessieren?

Seine Finger sind lang und dünn
Wehr dich nicht, es hat keinen Sinn
Und es kichert wie verrückt
Als es deinen Hals zudrückt
Du schreist, doch du bist allein zu Haus
Das Monster sticht dir die Augen aus


Seine Hände fuhren unter ihr Shirt und zogen ihr es dann mit einem Ruck aus. Wie immer fühlte sie sich total entblößt und wimmerte kurz auf. Doch er lachte nur und seine Hände lagen schon längst wieder auf ihrer Haut. Sie hinterließen eine Spur von Gänsehaut, doch es war keine schöne Gänsehaut, es war Angst. Er fing an ihren Hals zu markieren und biss wie immer viel zu fest in ihr Schlüsselbein als er weiter herunterwanderte. Bei ihrer Brust angekommen lachte er nochmals und fing dann mit seinen üblichen Spielchen an. Sie griff ins Laken und ließ die Tränen stumm über ihre Wangen laufen. Er war inzwischen bei ihrer Hose angekommen und zog diese ebenso schnell wie ihr Shirt aus. Er drückte ihre Beine auseinander und öffnete auch seine Hose nun. Sie wusste was nun kam und doch schrie sie wie jedes Mal auf, als er in sie eindrang.

Dann bist du still, und das ist gut
Es beißt dir in den Hals und trinkt dein Blut
Ohne Blut bist du bleich wie Kreide
Dann frisst es deine Eingeweide
Dein kleines Bettchen vom Blut ganz rot
Die Sonne geht auf und du bist tot


Schnell war seine Hand auf ihren Mund gewandert und er fing wieder an ihren Hals kaputt zu machen. Er knabberte so lange an ihrem Hals bis sie blutete und er fing an zu saugen. Wieder wimmerte sie auf und die Hand auf ihrem Mund verhinderte einen weiteren Schrei. Doch als er anfing sich in ihr zu bewegen ließ sie es einfach über sich ergehen. Es würde ja eh nichts dagegen helfen. Das Laken musste nun schon Rot sein von ihrem Blut, welches den Hals unaufhörlich herunterrann und sie war sich sicher, dass das Laken einige cm weiter unten auch rot sein musste. Sie wusste wie sie morgen aussehen würde. Blass und mit tiefen Augenringen und ihre beste Freundin würde ihren Schal wegnehmen und fragen "Ist er wieder da?"

Schlaf, mein Kindchen, schlaf' jetzt ein
Am Himmel stehen die Sternelein
Schlaf, mein Kindchen, schlafe schnell
Dein Bettchen ist ein Karussell
Schlaf, mein Kindchen, schlafe jetzt ein
Sonst kann das Monster nicht hinein


Sie spürte wie er sich ergoss und dann ging. Einfach so. Wie immer. Und dann war sie wieder alleine und rollte sich mit schmerzendem Unterleib vom Bett um sich ihre Klamotten wieder anzuziehen. Ins Bad würde sie nicht mehr gehen und so versuchte sie sich wieder so vorsichtig wie möglich ins Bett zu legen und zu schlafen.

SchlafliedGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt