Eine unerwartete Wendung

21 2 0
                                        



Es ist früh am Morgen gerade hatte meine Wecker geklingelt und mich aus meinen Träumen geweckt. Heute war der erste Tag des neuen Schuljahrs, nur noch ein Jahr dann hab ich endlich meinen Abschluss. Naja jetzt erstmal unter die Dusche und mich wachrütteln. Nachdem ich geduscht, mich angezogen und gefrühstückt hatte ging ich auf zur Bushaltestelle. Dieses ewige Bus fahren wird mich wohl für immer verfolgen.

An der Schule angekommen sah ich es schon kommen nach diesem Jahr wird endlich alles zu Ende sein ich muss es nur noch dieses eine verdammte Jahr aushalten. Dann konnte ich endlich mit allem abschließen.

In der Klasse angekommen setzte ich mich wie immer auf meinem Platz in der letzten Reihe am Fenster. Als kurz vor dem Gong alle herein kamen war ich froh von niemandem betrachtet zu werden. Ich starrte regelrecht auf meinen Block und schrieb weiter irgendwelche Zeilen auf, die zu einem neuen Song werden sollten. Da alle aufstanden kam wohl grad unsere Lehrerin Frau Maier herein doch als ich nach vorne blickte war da ein recht junger Lehrer. Ich wusste nicht was ich über ihn denken sollte da ich ihn ja grad zum ersten Mal gesehen habe aber irgendwas war los nur was weiß ich noch nicht. Nachdem er an die Tafel Herr Frank schrieb und wir ihn begrüßten setzte ich mich wieder hin und schreib weiter Zeilen auf meinem Block. Er sagte irgendwas von neuer Klassenlehrer und das wir ihn in Mathe, Physik und Wirtschaft hätten aber das wurde mir irgendwann zu blöd. Durch das schreiben kam ich in eine ganz andere Welt in der ich für nichts verurteilt werde, in der ich einfach ich bin so kaputt und seltsam wie ich halt bin. Bei dem Gedanken daran das mir jemand diese aufgebaute Welt nehmen könnte wurden meine Augen glasig. Als ich plötzlich angesprochen wurde blickte ich hinauf es war Herr Frank „wie ist dein Name?" als er mir ins Gesicht sah wurde sein Blick kurz misstrauisch denn er sah das ich kurz vorm weinen stand. Nach unten blickend sagte ich „Maeve". Eher zu mir als zur Klasse blickend sagt er „gut Maeve bitte passe ein bisschen mehr auf es gibt gerade viele neue Information in der Pause hast du noch genug Zeit um zu schreiben" nickend schloss ich mein Block was für ihn reichte. An dem Pult ankommend sah er in die Klasse sein Blick haftetet auf mir. Ich hoffe das er mich nicht oft aufrufen wird denn ich bleibe lieber unerkannt. Ich habe mittelmäßige Note,  durch mein nicht vorhandenes mündliche beitragen aber dafür  bin ich schriftlich sehr gut. Als er fertig mit dem Vortrag war teilte er den Stundenplan aus. Bald war die Stunde zu Ende ich schaute immer wieder auf die Uhr und betete das es endlich gongte. Und da war es mein endlich erlösendes Geräusch. Schon auf dem Weg zur Toilette wurde ich im Türrahmen zurück gerufen.
„Maeve bleibst du bitte noch kurz hier" •••

Can he end it ?Where stories live. Discover now