Ich glaube, ich muss diesen Schmerz einfach spüren. Jetzt heißt es durchhalten oder draufgehen.
Es ist nicht schön oder ästhetisch, aber er macht mich so unglaublich lebendig, dieser Schmerz. Psychisch fühlt es sich an, als könnte ich nicht ohne dich, wenn mir alle paar Tage auffällt, dass ich dich nicht gesehen habe.
Aber genauso tut es weh, wenn du da bist und dich dann umdrehst. In jedem Raum suche ich automatisch nach deiner Silhouette, einfach um zu wissen, dass es dir gut geht.
Ich bin zu stolz, um nach deiner Gesellschaft zu fragen, ich weiß. Aber jedes Mal, wenn wir zusammen sind, stehe ich in Flammen. Du musst mich nicht einmal dafür berühren. Du willst das beenden, ohne Erklärung? Sicher, mach nur.
Du denkst, du hast mir das Herz gebrochen, weil du denkst, dass ich dich liebe. Und nur durch einen Zufall tue ich es nicht. Aber es tut trotzdem so verdammt weh. Weißt du, du bist mir wichtig geworden. Ich würde alles tun, damit du glücklich wirst und wenn ich dafür auf deine Gesellschaft verzichten muss. Zumindest kann ich mir das einreden.
In Wahrheit verzehrt das Feuer jede Zelle in mir vor Sehnsucht und Verlangen. Wenn du mich ansiehst. Mich berührst. Mich anlächelst.
Ich glaube, ich muss lernen, mit der Stille zu leben. Wenn das der Preis ist, dich glücklich zu sehen, dann zahle ich ihn. Für dich und genauso für mich.
