Prolog

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„Jungs, geht mit Lily, Ron und  Ginny nach draußen und spielt was mit ihnen!" sagte Molly zu meinen großen Cousins. „Ja Mom!" antwortete Charlie. Zusammen mit Bill, Charlie, Fred und George, Ron und Ginny ging ich hinaus. „Also, was wollt ihr spielen?" fragte Bill. „Verstecken!" riefen Ginny und ich. Wir waren die besten Freundinnen und unzertrennlich. „Na gut" sagte Bill, „Ich zähle bis dreißig. Eins..... zwei..... drei..... vier..... fünf....." Ich rannte als einzige in den nahegelegenen Wald.

Nun sollte sich mein ganzes Leben ändern: „Was machst du denn hier alleine im Wald So ein junges Mädchen schmeckt bestimmt gut!" „Fenrir? Wer ist das?" Eine schwarz gekleidete Frau mit schwarzen Haaren kam auf uns zu. „Warum frage ich überhaupt? Rote Haare, grüne Augen. Eindeutig eine Weasley. Wie heißt du?" fragte sie scharf. Ich hatte so Angst, dass ich einfach keinen Ton raus brachte. „Du willst also nicht reden? Na schön! Dann kommst du eben mit uns!" sie packte mich am Arm und disapparierte. Wir standen in einem großen dunklen Raum. „Willst du immer noch nichts sagen? Crucio!" Schmerzen durchströmten meinen ganzen Körper. Schmerzen, die nie aufhören wollten. Ich schrie und schrie. „Bella! Was machst du hier?" Endlich hörte der Schmerz auf. Ich lag auf dem Boden und weinte. „Aber doch nicht so!" „Narzissa! Wenn du an meinen Methoden zweifelst, dann beschwer dich beim Dunklen Lord!" dann drehte sie sich um und verschwand. Die andere Frau kam auf mich zu und ich hatte Angst. Angst vor dem, was sie mir antun würde. „Keine Angst, ich tu dir nichts. Ich bin Narzissa Malfoy und du?" „Li.....Lily We.....Weasley." stotterte ich. „Es ist alles in Ordnung, Lily. Ich tu dir nichts. Komm, steh auf. Ich bringe dich erst mal in das Gästezimmer, wo du dich ausruhen kannst. In der Zwischenzeit werde ich einen Brief an deine Eltern schreiben, wo du bist. Mach dir also darüber keine Sorgen. Mein Mann und mein Sohn müssten auch gleich kommen. Wie alt bist du denn?" „Acht." Langsam fasste ich Vertrauen zu Narzissa. So schlimm wie meine Familie immer meinte sind die Malfoys gar nicht, jedenfalls Narzissa. „Mein Sohn ist in dem gleichen Alter. Vielleicht versteht ihr euch ja? So, hier ist dein Zimmer im Moment. Ruh dich aus. Zum Abendessen rufe ich dich runter." Ich nickte und sah mich um. Das Gästezimmer war etwas heller als der Raum, den ich zuerst gesehen hatte. Ich legte mich in das Bett und schlief ein.

„Hey, Wach auf! Mutter will, dass du mit uns Abend isst." Ich öffnete die Augen. Vor mir stand ein Junge mit blonden Haaren. „Wer bist du?" fragte ich. „Hier stelle ich die Fragen! Ist das klar?" Ich nickte. Er war genau wie die Frau mit den schwarzen Haaren. Der Junge ging aus dem Zimmer und ich ging hinterher. Als wir in das große Esszimmer kamen, saßen an dem langen Tisch bereits ein Mann, den ich nicht kannte und Narzissa. „Guten Abend Lily. Komm, setz dich." Sie zeigte neben sich auf den Stuhl. „Das sind mein Mann Lucius und mein Sohn Draco." Nun wandte sie sich an ihren Mann und ihren Sohn. „Das ist Lily Weasley. Sie wurde hier von Bella gefoltert." Lucius sah mich mit hasserfülltem Blicke an. „Sie hatte sicherlich ihre Gründe. Warum hast du diese Blutsverräterin überhaupt aufgenommen? Du hättest sie sofort wegschicken müssen!" „Lucius, sie tat mir leid. Für ihre Abstammung und Familie kann sie doch nichts. Gib ihr eine Chance!"  Im gleichen Moment zersplitterte eine Fensterscheibe und eine Eule kam zu mir geflogen. Ich erkannte sie. Es war die Eule von Molly und Arthur. Der Brief landete genau vor mir, es war ein Heuler und schrie mich sofort an:

„Lily Alissa Weasley! Was machst du bei den Malfoys? Mach, dass du nach Hause kommst, sofort! Dann bekommst du eine Standpauke, die sich gewaschen hat!"

„Beruhig dich. Alles wird wieder gut!" versuchte Narzissa mich zu beruhigen und nahm mich in den Arm. „Nein! Nein! Nichts wird wieder gut!" Ich löste mich aus Narzissas Armen. Immer noch weinend rannte ich nach oben und suchte Pergament und eine Feder. Im Büro fand ich alles. Schnell ging ich in mein Zimmer und schrieb:

Lily Weasley-Fluch oder Segen?Tempat cerita menjadi hidup. Temukan sekarang