Prolog

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Obwohl er die Dunkelheit schon kannte, machte sie ihm dieses mal besonders Angst. Oder besser gesagt, was sich in ihr versteckte. Er hatte die lange, dunkele Kapuze tief ins Gesicht gezogen und wartete. Auf was genau er wartete, wusste er nicht. Zumindest noch nicht. Irgendwo aus der Richtung des Waldes schrie eine Eule und eine schwarze Katze lief durch die Gassen, die er von den Dächern aus beobachtete. In dem großen, alten   Haus, das er von hier aus gut im Blick hatte brannten teilweise noch die Lichter. Kein gutes Zeichen.  Vielleicht hatte er trotzdem  Glück und heute Nacht würde sich nichts regen. Vielleicht hatte Joh ausnahmsweise mal Unrecht und sie würde sich ihm nicht  zeigen. Er hatte diese Leute noch nie gesehen . Obwohl er die Geschichten alle gehört hatte. Geschichten von ihnen und merkwürdigen Dingen. Aber ob sie wirklich wahr waren , sollte eine andere Sache sein. Joh hätte ihm sagen sollen, warum er jetzt hier saß. Doch das wäre nicht Johs Art gewesen. Also blieb er, wo er war und wartete. Irgendwann ließ er die Beine neben der alten, brüchigen Regenrinne baumeln und blickte den Autos auf der Landstraße nach, die immer zwei rote Lichtpunkte hinter sich her zogen. Er gähnte. Warscheinlich  sollte er  einfach zurück gehen und sich zumindest für ein paar Stunden aufs Ohr hauen. Er rieb sich die Augen und betrachtete wieder die Straße. Wie lange saß er schon hier? Er wusste es nicht. Gerade als er aufstehen wollte, um zu gehen, öffnete sich quietschend die Tür zu dem alten Haus.

Into the DarkGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt