Aller Anfang ist schwer
Wow ich sitze endlich im Flieger in die USA. Ich bin so wahnsinnig aufgeregt. Ein ganzes Jahr in Amerika. Ohne Familie. Ohne Freunde. Alles wird anders.
Ich steckte mir die Kopfhörer ins Ohr und blickte zum Fenster hinaus. Nach ungefähr 1,5 Stunden Flugzeit machte ich meine Musik aus und scrollte ein bisschen in meiner Filmliste. Schlussendlich entschied ich mich für einen Liebesfilm. Bei denen konnte ich immer so gut einschlafen.
Als ich 5 Stunden später aufwachte, weil ich dringend aufs Klo musste blickte ich zum Fenster hinaus und sah auf das unendliche Meer. Die Gefühle der Freiheit und des Glückes überkämmen mich und ich musste Lächeln. Es war echt ein Wunder das ich wieder Lache den seit diesem einen Vorfall vor ca. 7 Monaten habe ich mich Komplet verändert und fast gar nicht mehr gelacht. Ich habe niemanden mehr in mein Herz gelassen und keinem mehr Vertraut. Und nach langem Überlegen beschloss ich ein Jahr nach Amerika zu gehen um Abstand von allem und jedem zu bekommen. Meine beste Freundin und ich werden weiterhin Kontakt haben aber sonst werde ich mit allen den Kontakt abbrechen. Ich möchte mich selbst wiederfinden und diesen Schrecklicher Vorfall einfach nur vergessen. Die Vergewaltigung hat mich mein komplettes Selbstvertrauen und das Vertrauen in die Menschen gekostet. Ich war so ein Lebensfroher Mensch und nun Vertraue ich keinem mehr. Nicht einmal mir selber.
Eigentlich hätte ich noch etwas länger aus dem Fenster geschaut und das Meer betrachtet aber meine Blase drückte. Ich stand auf und ging aufs Klo. Wie jedes Mal, wenn ich in einem Flugzeug aufs Klo musste erschreckte ich mich als ich auf die Klospülung drückte. Ich betrachtete mich im Spiegel und stellte fest das ich gar nicht so schlecht aussah für das, dass ich so lange geschlafen habe. Ich öffnete die Tür und trottete wieder zurück auf meinen Platz. Da ich gerade riesen Lust hatte noch einen Liebesfilm zu schauen suchte ich mir noch einen Film aus. Irgendwann schlief ich auch bei diesem Film ein und wurde von einer Durchsage wieder geweckt. Da ich nicht mitbekam was in der Durchsage gesagt wurde warf ich einen Blick aus dem Fenster und bemerkte das ich schon über Amerika flog. Ich drückte meinen Kopf an die Scheibe und sah den Flughafen. Wieder überwältigte mich das Gefühl das ich endlich was richtig gemacht hatte und ich freute mich.
Ich packte schnell alle meine Sachen wieder ein und wartete bis wir gelandet sind. Alle standen auf und liefen zur Ausgangstür also tat ich es ihnen gleich. Als ich meine Füße auf den Amerikanischen Boden stehle, fühlte ich mich richtig gut. Ich zog mir die warme Luft tief in die Lunge und öffnete meine Augen. Ich sah mich nach meiner Pflege Familie um und sah sie dann auch schon. Sie hatten ein Schild mit meinem Namen drauf in der Hand. Neben meinen Pflegeeltern Mary und Jakob stand ein Mädchen in meinem Alter. Sie hatte braune kurze Haare und war etwas mollig. ,,Hallo ich bin May ich glaube ihr seid meine Pflegefamilie?" ,,Ja richtig hallo May wie du sicher schon weißt bin ich Mary und das ist mein Mann Jakob. Und das hier ist unsere Tochter Jessy ihr werdet in einer Klasse sein." ,,Oh Super das freut mich hallo Jessy." ,,Hei May." Durch ihre braunen Knopfaugen musterte sie mich und als sie bemerkte das ich sie auch ansah lächelte sie mich schnell an.
,,Also kommt Kinder wir gehen jetzt nach Hause May ist sicher noch ganz erschöpft vom Flug oder?" Ich nickte Mary an. Also eigentlich war ich ja müde aber um jetzt noch in die Stadt zu gehen und mir alles ein wenig anzusehen, dafür hätte ich noch genug Energie.
Als wir an meinem Zuhause ankamen Gerit ich erst mal ins Staunen. Ich durfte in einer Villa wohnen und sie sah von außen schon sehr imposant aus. Wir gingen rein und bei jedem Raum Gerit ich noch mehr ins Staunen. „Jessy kannst du May bitte in ihr Zimmer bringen ich kann mir jetzt gut vorstellen das sie sich etwas ausruhen will?" ,,Ja mach ich Mom." Wir gingen eine Treppe hinauf und durch gefühlt hundert Gänge bis wir an einem Zimmer ankamen. ,,So das ist dein Zimmer wenn du drinnen bist sind rechts an der Wand noch zwei Türen die gehen zu deinem eigenen Bad und deinem Ankleidezimmer. Und da wir ja wissen wie groß du bist haben wir dir gleich ein paar Sachen zum Anziehen gekauft. Nimm es als Ankunftsgeschenk." ,, Wow ja danke." Ich hatte drei Räume die nur mir gehören. Krass. Ich ging rein und war erst mal vollkommen geschockt. Es war ein riesen Raum mit zwei Stufen hinauf zu einer Chillecke und dann noch einer Treppe die in meinen Dachboden ging. Ich hatte ein riesen Bett und als ich ins Bad ging traf mich der schlag. Es war ein absolutes Luxusbad und im Ankleideraum kam ich nicht mehr auf mein Leben drauf klar. Er war riesig und mit ca. 10000 neuen Kleidungsstücken nur für mich. Ich wusste was ich heute noch mache. Mode Show. Eigentlich hasse ich Mode Shows aber bei so viel Kleidung ist das echt drin. Und im Dachboden war ein Fernser und eine Couch. Und wenn man aus dem Fenster stieg saß man auf einem Dach. Wahrscheinlich durfte ich das nicht aber es war mir egal den von da oben konnte man sicher richtig toll die Stadt und die Sterne betrachten. Ich konnte es nicht fassen und schmiss mich erst mal auf mein riesiges Bett. Ich starrte die Decke an und kam auf den Punkt das ich nichts hatte bis auf dieses Zimmer und diese Familie aber ich war Glücklich. Oder bessergesagt Glücklicher als sonst oder ich bin mal zur Abwechslung nicht wütend und Gefühlslos. Übermorgen war mein erster Schultag und wenigstens war ich nicht alleine aber trotzdem ich glaube nicht das Jessy zu den Beliebten gehörte die viele Freunde hatte. Zwar macht es mir nichts aus wie ein Mensch aussieht aber sie war jetzt nicht besonders hübsch und gesprächig war sie jetzt auch nicht aber was soll man machen.
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In your hand
RomanceMay ist gebrochen. Ihre Seele wurde ihrem Körper entnommen. Sie will aufgeben. Sie weiß nur noch einen Weg zu entkommen. Ein Jahr Amerika. Doch als sie dort ankommt wird sie schneller mit ihrer Vergangenheit konfrontiert als Gedacht. Eathen verdreh...
