Prolog

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Mit versteinerter Miene blickten ich und mein Bruder zu den dunklen Gewitterwolken, die wie eine fast schon schwarz wirkende Masse über den Ozean auf uns zurollten. Man sah einzelne Blitze aus der Masse heraus zucken. Allerdings waren sie lila.
Schon von so weiter Entfernung hörte man einen darauffolgenden Knall. Das Meer verfärbte sich für kurze Zeit grell lila, als ein Blitz ins Wasser einschlug.
,,Wir müssen uns beeilen", meinte mein Bruder neben mir und sah so finster aus, wie die Gewitterwolken.
In dem Moment spürte ich einen leichten Lufthauch und ich wusste ganz genau, dass Chris neben uns aufgetaucht war, sah ihn aber nicht an.
,,Wir haben nichts gefunden", meinte er zögerlich. ,,Dass es dieses Mal so Schlimm wird hätte ich nicht gedacht." Er sah ängstlich den Horizont an.
,,Ich schon.  Lasst uns weiter suchen", sagte mein Bruder ernst. Er strahlte dunkle Energie ab, die sich langsam aber stetig auflud, als er sich umdrehte und über den Strand den Wald betrat.
Ich wandte mich nun auch von dem Geschehen ab.
Chris blickte mich ängstlich an. Nichts von seiner früheren Gelassenheit war mehr zu sehen. ,,Er hat seine Gabe doch unter Kontrolle?", fragte er zögerlich.
Ich lachte auf, aber es klang eher kalt als freundlich. ,,Nein, dass hat er ganz sicher nicht. Aber um ehrlich zu sein, hat denn überhaupt einer von uns sie unter Kontrolle?"
Damit wandte ich mich von ihm ab und folgte meinem Bruder. Hinein in die Dunkelheit des Waldes.

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