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Du regst dich darüber auf. Du, die doch immer versucht ruhig zu bleiben. Ich merke, wie es dir immer schlechter geht und die Wut sich langsam in unglaubliche Traurigkeit verwandelt. Du schaust mich wütend an und schreist mich an: Warum bist du so schwach? Kannst du dich nicht kontrollieren? Ich sehe an mir runter und unterdrücke meine Tränen, jedoch gelingt mir das nicht und meine Sicht verschwimmt ein wenig. Ich schaue auf während mir eine Träne übers Gesicht rollt. Ich streiche sie schnell weg und lasse mir vor dir keine Schwäche ansehen. Du schaust mich an. Wütend, aber auch gehässig und flüsterst mir zu: Du bist schwach. Wie willst du anderen weiß machen, dass es dir gut geht? Niemand wird dir glauben! Wieder schaue ich nach unten. Dieses Mal glänzt ein metallener Gegenstand mich an. Ich nehme die Flasche und putze ihn und verschütte dabei etwas auf meinem Arm. Langsam setze ich an und ziehe einen Strich nach dem anderen. Nach 4 Strichen höre ich auf und schaue wieder hoch. Du schaust mich nicht mehr wütend an. Du lächelst und sagst: So ist gut. Diesen Gesichtsausdruck musst du behalten. Es tropft und ich wische es schnell weg. Du beugst dich runter und hebst die Tücher auf, die ich auf den Boden geworfen hab. Dann nimmst du ein frisches Tuch und wischt mir den Arm ab. Den Gegenstand nimmst du aus meiner Hand und legst ihn zurück in den Schrank. Du lächelst mich an und sagst, ich könnte jetzt das Bad verlassen. Wir wären fertig. Also wische ich mir die Tränen ab, lächle und trete aus dem Bad. Mein Spiegelbild lasse ich dabei hinter mir.

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