Ich sah nichts, es war alles kalt und weiß. Das einzige was ich sah war eine weiße Fläche. Ich zitterte, wo war ich ? Die Kälte wurde unerträglich während ich mich mit kleinen Schritten vorwärts schleppte, bei jedem Schritt knackte es und langsam Begriff ich, das ich auf Eis stand. Panisch begann ich zu rennen, der eisige Wind peitschte mir ins Gesicht, während ich durch das eisige Schneeland rannte. Ich rannte und rannte, ohne Ziel und ohne Gewissheit ob ich überhaupt überleben würde. Nach einer Zeit wurde mir schwarz vor Augen, ich sah nichts, es war alles weg, eine düstere Finsternis umgab mich und das letzte was ich spürte war das meine nackten Hände die eisige und kalte Fläche berührten.
Ich spürte etwas nasses und feuchtes auf meinem Gesicht. Ich drehte und wandte mich wie wild um dieses komisches etwas zu verscheuchen, doch es hörte nicht auf. Nach einer Weile öffnete ich langsam meine Augen und was ich sah überrascht mich, ich dachte Anfangs es wäre ein Bär, doch vor mir stand ein Husky. Seine hellblauen Augen schauten mich sorgenvoll und gleichzeitig auch freundlich an. Er bellte laut und half mir auf. " Wem gehörst du denn ?" Fragte ich mit zittriger Stimme und streichelte seinen Kopf, der Hund schaute mich nur fragend an und stupst mich mit seiner Schnauze an. Ich schaute mit zusammen gekniffenen Augen nach vorne und sah wie immer nur eine weiße Fläche " Hoffentlich finde wir vielleicht ein Dorf oder eine Siedlung" sprach ich meine Gedanken laut aus und stapfte weiter durch den Schnee. Der Husky folgte mir auf Schritt und Tritt und ich gab ihm den Namen Balou.
Gemeinsam gingen wir weiter durch die kalte Schneelandschaft, plötzlich hörten wir ein lautes Brüllen und sahen aus der Ferne ein riesiges Wesen auf uns zu stürmen. Ich erstarrte als ich durch das dichte Schneetreiben einen Eisbären sah. Da ich keine sonderlich guten Waffen außer ein Messer besaß holte ich dieses schnell aus meiner Felljacke. Balou bellte den riesigen Bären gefahrlos an, doch ich wusste das ein Hund keine Chance gegen einen ausgewachsen Bären hätte, aber Balou wich trotzdem keinen Schritt zurück, auch nicht als der Bär ihn laut anbrüllte. Leise schlich ich mich von der Seite an und sprang dem Bären auf den Rücken, ich versuchte das Messer in seinen Rücken zu rammen, doch dieser schüttelte mich einfach wie eine lässtige Mücke ab, sein Schütteln war allerdings so wild das ich hart auf den Boden aufprallte und fast bewusstlos zu Boden ging. Mit schwachen Augen sah ich wie Balou sich auf den Bären stürzte um mich zu verteidigen, doch auch der liebevolle und treue Husky hatte keine Chance. Ich musste mir fast die Ohren zuhalten als ich den lauten und qualvollen Ruf meines treuen Freundes hörte *Nein Ballou !* schrie ich laut in Gedanken und sah wie der Bär Balou fest ins Bein biss und herum schleuderte wie ein totes Tier. Mir kamen die Tränen und das letzte was ich sah war, wie der Bär Balou gegen einen Stein schleuderte. Danach fielen mir wieder die Augen zu und ich war wieder in der Dunkelheit gefangen.
So das war das 1. Kapitel, ich würde mich sehr über Feedback freuen :) ~Eisflamme
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Gefangen im Eis
FantasyAllein, Verlassen, Einsam. Genauso fühlt sich Amber. Doch die weiß nichts von dem was noch auf sie zukommt. Das sie nicht die ist, die sie zu scheinen mag und auch nicht das sie bald auf eine gefähliche Reise gehen wird. Was erwartet sie ? ☆Anmer...
