|1| Faszinierende Haare

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Schnell rannte ich in mein Zimmer, bevor ich die Tür zudonnerte und zusperrte. Langsam lies ich mich an dieser hinunter sinken. Warum konnte ich kein normales Leben haben? Ich wollte nicht, dass mir jeder nach rennt, als wäre ich ein kleines Kind. Ich war 16! Ich konnte für mich alleine sorgen!

Schließlich stand ich auf und ging auf meinen Schreibtisch zu, auf welchem eine meiner neusten Zeichnungen lag. Ich liebte es zu zeichnen, was sollte ich auch sonst den ganzen Tag machen? Schnell schnappte ich mir meinen Bleistift und fing an weiterzuzeichnen. Zuerst zeichnete ich die Haare der Person fertig, danach die Kleidung, während ich leise vor mich hinsummte.

Ein Klopfen unterbrach mich, wodurch ich meinen Stift bei Seite legte und mich umdrehte. "Maurice! Mach die Tür auf!" drang die raue Stimme meines Vaters durch die Tür. Das war nicht gut..
Es würde nichts bringen ihn warten zu lassen, im Gegenteil. Es würde ihn nur wütender machen. Also schloss ich die Tür wieder auf und ging einen Schritt zurück. Die Tür wurde aufgeschlagen, wodurch ich nun meinen Vater anschauen konnte. "Was soll das, Maurice?! Wir hatten das Thema schon viel zu oft!" Ich wusste genau über was er redete..

Ich wollte in eine Schule gehen..in eine normale, öffentliche, wo andere Kinder auch hingingen. Ich wusste nicht mal warum ich das wollte, sonst wollte ich so wenig Kontakt wie möglich zu anderen. Ich blickte nur zu Boden, worauf er seufzte. "Du willst das wirklich, hab ich Recht?" Ich nickte nur kurz. "Na gut..Du darfst, aber wenn ich etwas mitbekomme, dass es dir dort nicht gut geht, wirst du wieder hier unterrichtet. Ist das klar?" Ich strahlte ihn an, bevor ich stürmisch umarmte. "Danke, Papa! Du bist der Beste!"

Eine Zeit lang saß ich auf meinem Bett, mit dem Bild meiner Mutter in der Hand. Ich vermisste sie sehr, aber ich weiß, dass sie auf mich aufpasst und mich beschützt.
Schließlich stellte ich das Bild wieder zurück auf meinen Nachttisch und stand auf, bevor ich aus meinem Zimmer ging. Schnell fragte ich meinen Vater, ob ich rausgehen dürfte, was er bejahte. So kam es, dass ich nun mit zwei Angestellten von uns in der Stadt herumlief.

Es war schön nach langer Zeit wieder mal frei herumzulaufen, ohne irgendein bestimmtes Ziel. Plötzlich stachen mir grüne Haare in meine Augen, worauf ich mich zu der Person drehte. Ich konnte nicht viel erkennen, da er gerade von mir weg gedreht war, aber mich faszinierten seine Haare total. Ich hatte noch nie jemanden mit gefärbten Haaren gesehen.

Ohne zu überlegen ging ich zu ihm und tippte ihn an, worauf er sich umdrehte und mich musterte. Plötzlich verbeugte er sich vor mir, weswegen ich ihn verwirrt ansah, bis ich es checkte. Ich war ein Prinz! Vor Prinzen verbeugt man sich nun mal! Schnell schüttelte ich meinen Kopf , worauf er mich nur verwirrt ansah.

Ich zeigte auf seine Haare und lächelte schüchtern, um zu symbolisieren, dass sie mir gefiehlen. Ich bemerkte, wie sich meine Wangen rosa färbten, weswegen ich meinen Kopf senkte. Leise hörte ich ihn kichern, hob meinen Kopf allerdings nicht. Das war alles viel zu peinlich.
"Ein Prinz sollte nicht so schüchtern sein, oder? Und, danke. Die meisten finden meine Haare komisch" fing er an zu erzählen, während ich meinen Kopf wieder hob und ihn fragend ansah. "Das erzähl ich dir ein anderes mal" antwortete er zwinkernd, worauf ich nur nickte. Nächstes mal... "Na dann sehen wir uns b-"

"Prinz Maurice!" hörte ich Sebastian rufen, worauf ich mich umdrehte und in sein besorgtes Gesicht sah. "Sie dürfen doch nicht einfach weglaufen! Wir-- Wer ist das denn?" fragte er, während er auf Fabian zeigte. "Ich bin Fabian. Prinz Maurice hat mich mehe oder wenuger angesprochen" Wie kann jemand nur so selbstbewusst sein?

Verwirrt betrachtete mich Sebastian, bevor er fragte, ob das denn stimmt, worauf ich nur nickte. "Na gut..Wir müssen zurück mein junger Herr" Er griff nach meinem Handgelenk und wollte mich mitziehen, jedoch befreite ich mich aus seinen Griff und umarmte Fabian ein mal. Ich wusste nicht, was in mich gefahren war, aber es fühlte sich zu gut an, um falsch zu sein. "Wir sehen uns.." flüsterte er mir noch zu, bevor wir uns lösten. Lächelnd nickte ich und ging mit Sebastian zurück zum Schloss...

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Neue Story neues Glück ^-^ Naja hoffentlich.. Ich hab mir jetzt schon zwei Kapitel vorgeschrieben, damit ich nicht so 'nen Stress habe mit schreiben und so.
Wie findet ihr die Story bis jetzt? Und was könnte ich generell verbessern oder was wüncht ihr euch wer/was vorkommt?

Mein kleiner Prinz |DadoSaftStories to obsess over. Discover now