Mittelerde verbirgt so einige Wunder. Eines davon sind die Halbgeister. Menschen mit zwei Leben die schon eins davon verloren haben und nun mit ihrer unsterblichen Geisthälfte durch die Welt ziehen. Sie sehen aus wie normale Menschen doch können Sie...
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Kapitel 1
„Mal wieder nix los hier." maulte ich gelangweilt. „Was erwartest du? Edoras ist halt net so spannend." gab Lara von Schreibtisch aus zurück. Im Gegensatz zu ihr schwebte ich mitten im Raum. „Hey ist in ner Woche nicht Die Wintersonnenwende?" überlegte Caro vom Bett aus. Sie spielte mit zwei Kugeln die vor ihr in der Luft schwebten. Ich setzte meine Kräfte ein und klaute ihr eine. Im gleichen Atemzug drehte ich mich um so das ich nun mit dem Bauch nach unten in der Luft schwebte. „Und wo wollen wir die feiern? Also ich bleib nicht hier." stellte ich klar. „Wir könnten wieder ins Auenland." schlug Lara vor. „Ja stimmt da ging es ganz lustig zu." überlegte ich. „Und die Hobbits haben auch nichts gegen uns." dachte Caro weiter. „Aber..."kam Lara auf einmal verheißungsvoll. Wir sahen sie erwartend an. „...wieso wollen wir nicht mal wieder richtig Halbgeist spielen und uns mal in Bruchtal austoben." „Geile Idee!" jubelte ich. An Bruchtal hatte ich garnicht gedacht. Wir benahmen uns einfach wie normale Menschen die zum Fest kamen wie viele und dann stifteten wir etwas Verwirrung. „Hach das wird ein Spaß." freute Caro sich.
Sofort gingen wir an zu packen. Neben unseren vornehmen Kleidern die echt schön waren landeten noch unsere Waffen im Gepäck (die Hälfte der Waffen trugen wir bis nach Bruchtal eh am Körper), auch wenn wir keine Nahrung benötigten aßen und tranken wir schon noch und so fanden ein paar Äpfel,Brot,Quellwasser und andere Früchte in der Tasche. „So hätten wir doch alles." stellte Lara fest. „Na dann los." grinste ich.
Bis nach Bruchtal war es für einen Normalsterblichen von Edoras aus mindestens zwei Wochen doch wir brauchten keinen Schlaf und kannten keine Müdigkeit auch wenn wir noch aus alter Gewohnheit und der normalen Menschen um uns herum noch schliefen. So konnten wir also eine Woche durchlaufen.
Wir waren gerade durch die Stadttore als die Sonne ihren Zenit erreichte. „Kennt wer Wandellieder?" rief Caro von hinten. „Nur das von Bilbo was wir schon zich mal durchgekaut hatten." rief ich zurück. „Machen wir einfach selbst eins." sagte Lara und so verbrachten wir die nächsten zwei Stunden mit dem Versuch ein einigermaßen ansehnliches Wanderlied zustande zu bringen. Und dabei ging es immer weiter Richtung Bruchtal.
„Wir sind da!" hüpfte Caro eine Woche später jubelten an mir vorbei. „Ach ne. Hätte ich jetzt nicht gedacht." lachte ich und wir folgten der Gruppe Menschen die auch für das Fest herkamen. Was für uns eine gute Deckung bedeutete. Elrond war ein Jahrtausend Jahre alter Elb. Wer weiß ob der den Geisteranteil in uns nicht doch bemerkte.
Was dann nicht der Fall war. Wir kamen unerkannt an dem Halbelb vorbei und eine halbe Stunde später hatten wir unsere Gästezimmer die direkt nebeneinander lagen. „Ok," begann ich die Besprechung in meinem Zimmer. „Das Fest beginnt bei Sonnenuntergang. Bis dahin sind es noch drei Stunden. Jetzt mal her mit euren Ideen was wir den anstellen wollen."
„Wir könnten vor einzelne Elben durch die Wand gehen." überlegte Caro. Sie war noch nicht so lange mit ihrer Geisterhälfte vertraut. „Ne lieber nicht. Das ist zu auffällig." sagte ich. „Wir könnten schon durch die Wand gehen. Nur nutzen wir das für einen anderen Plan. Zum Beispiel um an Orte zu kommen die abgeschlossen sind wie der alte Wachturm." warf Lara ein. „Und was wollen wir in dem Wachturm? Staubkörner zählen?" witzelte ich. Lara streckte mir die Zunge raus. „Ne,wir verschaffen uns einen Überblick über das Fest bevor wir zu eben diesem gehen. Und wir könnten da ja Geist spielen." Mir kam plötzlich eine Idee. „Wir locken einen Elben, der es geschafft hat sich leicht zu betrinken, zum Wachturm und im Wachturm gruseln war dann ein bisschen durch die Gegend."
„Na dann hätten wir unseren Plan schon." freute Caro sich und wir bereiteten uns auf das Fest vor. Mann,das würde noch lustiger werden als letztes Jahr bei den Hobbits.
„Elben vertragen für meinen Geschmack echt zu viel Alkohol. Das macht ja gar keinen Spaß." muffelte Caro. Da stimmten wir alle zu. „ Vorsicht,Elrond auf drei Uhr." flüsterte Lara noch rechtzeitig und ich verkniff mir eines der Dessert Teile schweben zu lassen. Solche Elben vermasseln einem wirklich jeden Spaß. Da ich die Älteste war und somit die meiste Erfahrung im menschlich sein hatte musste ich das folgende Gespräch leiten.
„Guten Abend. Ich hoffe euch gefällt die Feier." begrüßte der Halbelb uns. Caro stand halb hinter Lara. Sie war die jüngste und so mussten wir befürchten das eher ihr was Dummes passierte als mir und Lara. „Ja die Feier gefällt uns sehr gut. Es ist herrlich hier." log ich das sich die Balken bogen. Etwas mehr Action wäre schon net schlecht. „Woher kommt ihr den?" fragte Elrond weiter. „Wir kommen aus Edoras und dachten uns das wir dieses Jahr zu der Wintersonnenwende mal wo anders hingehen." sage ich zum ersten Mal die Wahrheit.
Ok,ne halbe Stunde Elrond Gelaber ertragen. Man ist der Typ nervig. Und ganz süß,aber ich würde mich hüten das jemanden zu sagen. Ich zog Caro und lara hinter mir her. Die beiden folgten ohne zu zögern. „Unsichtbar machen. Jetzt geht es los." grinste ich und wir liefen hinter einen Pfosten. Und kamen unsichtbar dran vorbei.
Wir Halbgeister sahen uns gegenseitig und so deuten ich auf Elrond. Das er ein Ringträger war wurde nun klar. Hier aus der Geistersicht leuchtete sein Körper heller und bläulicher als bei den anderen Elben. Wir schlichen weit um ihn herum. Nicht das der uns dank seinem Ring noch bemerkte. Dann könnten wir unseren Plan für dieses Fest ganz an den Nagel hängen.
Ich deutete gerade auf ein paar Elben die für unseren Plan in Frage kämen als Caro mir wild auf die Schulter klopfte. Ich wollte sie schon stumm anfahren was sie den mit meiner armen Geisterschulter vorhatte als ich es sah. Elrond hatte den Kopf in unsere Richtung gedreht und runzelte die Stirn. „Sieht er uns?" piepste Lara erschrocken. „Nein das ist nicht möglich aber es kann sein das er uns spüren kann. Verschieben wir das lieber auf später mit unserem Vorhaben. Das wird mir zu brenzlig. Wie rennen jetzt in den Garten und erst da machen wir uns sichtbar."flüsterte ich. Die anderen nickten und als Der Elb Anstalten machte in unsere Richtung zu kommen rannten wir los.
In einem der verworren Gärten blieben wir stehen und im Mondlicht materialisieren wir uns wieder. „Elben sind echt Spaßbremsen." ätzte Caro. „Das mit unserem tollen Einfall wird wohl nix mehr." sagte auch Lara. „Seit lieber ruhig falls Elrond uns noch folgt. Verstecken wir uns hier." überlegte ich und kurz darauf hockten wir hinter einem großen Rosenstrauch. Ich wollte garnicht wissen wieviele Jahre es gedauert hatte bis der so gross und gesund geworden ist. Magischer Herrscherring hin oder her.
Und ich hatte gerade zur rechten Zeit den rechten Einfall. Elrond kam um die Ecke und sah sich suchend um. Caro und Lara hielten sich die Hand auf den Mund während ich meinen Kopf unsichtbar machte und über die Ecke linste. Der Halbelb sah sich suchend im Garten um. Er konnte uns so wohl nicht ganz orten. „Ich weiß das ihr hier seit." halte seine Stimme durch den Garten. Ich blieb sie ruhig wie es mir möglich war. „Was wollen Geister in Imaldris?. Wer seit ihr?"
Ich hockte mich wieder zu den anderen und machte ein Zeichen für teilweise Entwarnung. Er schien nicht zu wissen das wie Halbgeister waren. Das heißt uns genau konnte er auch nicht verdächtigen. Trotzdem mussten wir hier schleunigst weg bevor er uns lokalisiert hatte.
In dem Moment machte es bei mir Klick. Ohne den Ring konnte er uns nicht orten. Das heißt der Ring muss weg.
Ich signalisiere meinen Freunden was ich vorhatte. Wir schmiedeten einen kleinen Plan und kurz darauf bündelte ich meine mentalen Kräfte auf Elronds Ring.
Er flog in hohem Bogen von seinem Finger. Fluchend suchte der Elb sofort danach. Das nutzen wir um uns an die andere Seite des Gartens zu bringen wo die Feier war. Unauffällig würden wir wieder sichtbar und schlenderten so als wäre nichts gewesen wieder in den Garten hinein. Tarnung ist alles.
Elrond,der den Ring noch vergeblich suchte tat so als wäre nichts. Natürlich er wollte keine Panik verbreiten.
Erst als wir quer durch den Garten und wieder zurück waren erlaubt ich mir ein Grinsen. Hinter der nächsten ruhigen Ecke runzelten meine Freunde die Stirn und ich öffnete meine Hand in der der Ring mit dem blauen Saphir lag. Jetzt grinsten auch Caro und Lara. Wir waren wieder im Geschäft.
Hey,das ist meiner erste Geschichte hier auf Wattpat. Normalerweise bin ich nur auf Fanfiktion.de unterwegs. Schreibt mir ruhig was ihr von der Geschichte haltet. Es war eine ganz spontane Idee gewesen ;)