Die Sternschnuppe am Himme

6 1 0
                                        

Ich falle aus tiefer Dunkelheit und Nichts
Falle hinaus aus dem ewigen Licht
Begebe mich fort aus vertrautem Ort
Empfinde es als meine Pflicht
Ich kann mich nicht halten
Treibe dahin
Gehöre ich schon zu den andern?
Zu denen die fort ziehen von allem alten
Ganz ohne Ziel oder Sinn
Der Weg ist schon klar
Und doch nicht zu sehn
Ich muss schlafen und kann doch nur weiter gehn
Ich hab keine angst
Bin von kummer befreit
Meine Gedanken kreisen ewig und weit
So weit wie das All
Wie alles darin
Alles was leicht oder schwer auch wiegt
Weit wie das All und alles was dahinter liegt
Und falle ich auch
So fliege ich doch
Fliege hinaus und so unendlich hoch
Fliege hinab in Täler hinab
Verliere mich ständig im Alltagstrab
Und fliege ich auch
Fliege hinaus
Fliege vorbei
Ein stummer Schrei
Und schlage auf der Erde auf

SeelentagebuchStories to obsess over. Discover now