Ein heftiger Taifun tobte in Yukuhashi. Dicke tief schwarze Wolken verdeckten die Sicht auf die Sterne und den Mond. Der heftige Sturm riss Bäume um, schmiss Gegenstände durch die Luft. Wie kleine Steine prasselten die Regentropfen gegen die Fenster und verursachen einen Höllenlärm.
Über einem Wald in der Nähe der Stadt befand sich das Auge des Taifuns. Wie unter Spannung zogen sich die Blitze in dem Auge hin und her. Es bewegte sich wie ein Tornado herab und schoss 12 mal riesige Blitze in den Wald auf immer dieselbe Stelle. Während die Blitze einschlugen rührte sich eine Gestalt in der Einschlagsstelle. Nach jedem Treffer rührte es sich mehr, als würde dem Schatten Leben eingehaucht werden.
Der nächste Morgen brach an. In einem Einfamilienhaus im Erdgeschoss lief der Fernseher, der Hausherr saß hinter der Couch auf einem Holzsessel vor dem Esstisch und hielt eine Zeitung in den Händen. Die Hausherrin stand in der Küche und bereitet das Frühstück für die Familie zu. Nana, das Mädchen des Hauses kam hastig die Treppen des Oberen Stockwerkes herunter: Morgen. Sie setzt sich an den Tisch und nahm eine Scheibe Brot. Die Mutter kam mit einem Teller mit Spiegeleiern und Speck in den Händen. Morgen, sagte sie. Im Hintergrund hörte man leises Gerede aus den Nachrichten. Nana drehte sie lauter. es ist eine Katastrophe. Der Taifun hat gestern Abend die Straßen unsicher gemacht. Viele Bäume, und Strommasten sind umgestürzt und versperren nun die Straßen. Einige Teile der Ortschaft sind daher ohne Strom. Es werden auch Menschen vermisst die in eingestürzten Häusern verschüttet wurden. Wir können nicht genau sagen wie viele es derzeit sind, aber. Der Vater von Nana sagte: In der Zeitung schreiben Sie, dass es so an die 100 Tote gibt, und deutete auf die Seite. Nana sah zufällig auf die Armbanduhr die ihr Vater trug und sprang auf: Ich komm zu spät zur Schule!, sagte sie laut und rannte zum Eingang mit dem Brot im Mund. Schnell schlüpfte Nana in die Schuhe, nimmt die Schultasche und mit einem 'Tschüß' flitzte sie aus dem Haus. Im gleichen Augenblick spazierte ein nackter Junge den leichten Hang auf dem Gehsteig hinunter und sah erstaunt um sich. Ohne darauf zu achten ging er auf die Kreuzung. Nana kam gerade zufällig zu der Kreuzung gerannt und übersah den Jungen. Mit einem kurzen Schrei, landete sie mit ihm auf dem harten Asphalt. Unter Schmerzen rappelte sie sich etwas auf und erschrak. Sie saß auf den Oberkörper des Burschen. Schockiert sprang sie auf und bekam ein rotes Gesicht bei dem Anblick seines Penises. Der Junge fuhr sich mit der rechten Hand über das Gesicht und stützte sich mit der linken auf: Wer bist du? Kannst du. Plötzlich schlug sie ihm ins Gesicht und brüllte: PERVERSLING!sie nahm ihre Tasche, die am Boden neben dem Jungen lag und rannte weiter. Der Bub hielt sich kurz die Wange mit dem roten Handabdruck darauf, stand auf und lief Nana hinterher. Erstaunte Blicke kamen den Jungen entgegen, als er durch die Gassen hinter dem Mädchen her lief. Nana kam etwas erschöpft bei der Schule an: Oh, nein, ich bin zu spät! Der Lehrer wird mich streng bestraffen, dachte sie laut und schlich durch die Menschenleeren Gänge bei den Klassen vorbei zu der Mädchenumkleide. Sie zog sich rasch um. Da ging die Türe vom Sportplatz zur Garderobe auf. Überrascht blickte Nana auf zu der Schülerin, die sofort nach draußen schrie: Nana ist hier! Sie schwänzt die Stunde!, dann sah sie zu ihr und sagte mit einem unheimlichen Grinsen: Du bekommst bestimmt mächtigen Ärger. Der Lehrer kam herein und zehrte Nana raus auf den Platz: Wo hast du gesteckt?!brüllte er mit einem finsteren Blick. Nana wusste nicht was sie sagen sollte und stotterte vor sich hin. Der Lehrer war so wütend, das er nicht bemerkt, das er Nana weh tat: Du wirst jetzt 20 Runden um den Sportplatz machen. Und wehe du schleichst dich nochmal davon!, er schupste sie Richtung Laufbahn und widmete sich wieder der restlichen Klasse. Nana stand auf und fing etwas stolpernd an zu laufen. Ihre Handflächen und Knie waren aufgeschürft von dem steinigen Erdboden. Da tauchte plötzlich der Junge im Gestrüpp hinter dem Sportplatz auf und beobachtet die Klasse beim Bockspringen. Nana, die eineinhalb Runden absolviert hatte, entdeckte den Spion und stellte ihn sofort zur Rede: Was machst du hier?sie kniete sich vor ihm hin damit sie niemand bemerkte. Er murmelte: Weil ich euch sehen wollte und kennen lernen. Hey! Wo ist Nana hin?!, sagte eine der Schülerinnen die gerade in der Warteschlange stand und um sich sah. Sofort fingen alle an nach ihr zu suchen. Nana sah kurz bei dem Baum hervor und zuckte zurück. Was ist den? fragte der nackte junge. Wir müssen hier weg. Komm mit. Flüstert sie und zerrt ihn am Arm durch die Büsche zu dem Schulgebäude. An der Ecke des Hauses blieben sie stehen: Ich hole dir etwas zum anziehen, warte hier, sagte Nana und lief schnell in die Garderobe. Nach einer kurzen Dauer brachte sie ihm eine Mädchenschuluniform: Zieh das an. Ich halte Ausschau. Sie dreht sich um und beobachtet die Schulkollegen die jeden Winkel absuchten nach ihr. Der Bub versuchte zu verstehen was er wie anziehen sollte. Ähh, ich brauche Hilfe, sagte er und stupste Nana mit einem Finger an, die sich zu ihm umdrehte und ihn genervt ansah. Er trug die Unterhose am Kopf, das Hemd hatte er verkehrt herum an und sah verwirrt durch den Rock hindurch. Stell dich nicht so an, Ich helf dir ja. Sagt sie und riss ihm den Rock aus der Hand. Herr Lehrer, wir haben alles abgesucht. Keine Spur von ihr. Sagt eine der Schülerinnen. Die Gruppe fand sich vor der Umkleide wieder zusammen. Da hörten sie eine Stimme und gingen ihr entgegen. Hör auf solche Geräusche von dir zu geben. Wie kann man so kitzlich sein. Halt still! sagt Nana andauernd. Sie kniete vor dem Jungen und richtet seine Socken. Die Schüler kamen näher und ertappten die beiden. Was treibt ihr da!? schrie der Lehrer Nana und den Jungen an. Sofort sprang Nana erschrocken auf und drehte sich zu ihrem Lehrer um. Der Junge in Mädchenschuluniform stand wortlos hinter Nana und fragte sich was hier vor sich ging. Ihr beide geht sofort zum Direktor! schrie er und zeigte auf das Schulgebäude. Die anderen Schüler kicherten im Hintergrund und brachten sich in Sicherheit: Herr Funiaka zerrte sie an den Armen zum Direktor und riss die Tür auf. Etwas erschrocken sah der Ältere Mann mit seinem wuchtigen Körper im engen Anzug auf, und legte den Hörer vom Telefon auf. Diese beiden hab ich beim schwänzen des Unterrichts entdeckt. Sagte Herr Funiaka aufgebracht und schupste Nana und den Jungen, der eine sehr weibliche Statur hatte, vor den Tisch. Es tut uns Leid her Direktor. Sagte Nana und verbeugte sich. Der Junge blieb wie angewurzelt stehen und starrte den Herren an. Sie gab ihm ein Zeichen und drückte ihn hinunter. Hahaha! Herr Funiaka, jetzt regen sie sich nicht so auf. Sehen sie nicht wie ihnen das leid tut? Sagte der Direktor mit einem Lächeln im Gesicht. Der Lehrer war entsetzt und stotterte: Aberaber Herr Direktor. Nana kam zu spät zum Unterricht und. Der Direktor unterbrach ihn: Also gut. Die beiden Mädchen werden nach der Schule den Hoff kehren und den Sportplatz sauber halten. Danke Herr Direktor, sagte Nana und begab sich zum Ausgang. Entschuldige bitte, wie heißt ihr beide denn? Fragt der alte Mann im Sessel. Nana drehte sich um und sagte: ich bin Nana und das ist. Ehhh.Mai. Schön dich kennen zu lernen Mai. In welche Klasse gehst du denn? Ich habe dich hier noch nie zuvor gesehen. fragte der Direktor. Mai grübelte: Also ich. Nana stellte sich an die Seite des Jungen und antwortete statt ihm: Sie ist neu in der Schule und ich zeige ihr alles. Toll, anscheinend kennt ihr euch schon länger. Gut, ich gebe Mai in deine Obhut. Sie sitzt ab sofort neben dir in der Klasse. Pass gut auf sie auf., sagte der Mann im Anzug und lächelte. Nana setzte ein falsches grinsen auf und zerrte Mai aus dem Büro. Was fällt dir ein dich in mein Leben ein zu mischen. Wegen dir habe ich nur Probleme. Stink sauer redete sie ununterbrochen auf Mai ein, ohne ihn an zu sehen. Mai war aber so sehr mit sich und der Umgebung beschäftigt, dass er ihr nicht zuhörte und sich mit ziehen ließ.
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Sekai no kodomo (Kind der Welt)
FantasyDas ist der erste Versuch eine meiner vielen unfertigen Geschichten zu veröffentlichen. Das ganze ist an Animes angelehnt und ich würde mich für Tipps zur Vorsetzung sehr freuen.
