Kapitel 1
Chloe
Es war gerade Hochsommer in Miami. Ja Miami. Hier lebte ich momentan noch bei meinen Eltern. Aber nicht mehr lange, denn während andere gerade die schöne Mittagssonne am Strand genossen oder mit ihren Freunden shoppen gingen, stand ich in meinem Zimmer, vor einigen Koffern, und überlegte, was ich noch alles einpacken könnte.
Wenn ich so überlege, dass in knapp 2 Wochen schon mein Studium als Modedesigner in San Francisco anfing, lief es mir glatt den Rücken runter.
Es ist nicht so, dass ich mich nicht freute, aber jetzt fängt mein Leben erst richtig an.
Es wird sich so viel verändern. Ich werde neue Leute kennenlernen, neue Freunde finden und einfach komplett selbstständig sein.
Es wird komisch sein, alleine die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Ich kann zwar immer wieder zurück kommen oder meine Eltern anrufen wenn ich Hilfe brauche oder mal wieder am verzweifeln bin, aber es wird nicht das selbe sein. ICH werde nicht mehr die selbe sein. Nicht mehr das kleine schüchterne Mädchen, welches es hasst im Mittelpunkt zu stehen. Ich werde mich verändern und das ist die Sache die mir am meisten Angst machte.
Als ich irgendwann dachte und hoffte, dass ich alles gepackt hatte, ging ich ins Bad und wusch mir das Gesicht. Es war wirklich warm. Ich schaute mich im Spiegel an betrachtete mich kurz selbst.
Ich war recht groß und meiner Meinung nach nicht gerade hässlich, auch wenn ich mich manchmal neben meinen Freunden so fühlte. Ich benutze nicht viel Make up. Höchstens ein bisschen Mascara oder Concealer, aber für mehr, war ich um ehrlich zu sein, etwas zu faul.
Aber ich sah irgendwie anders aus. Erwachsener. Vielleicht kam es mir auch nur so vor. Ich weiß es nicht...
Meine braunen, leicht gewellten Haare hingen locker über meine Schultern und meine leicht gebräunte Haut, passte sich langsam mit der Farbe meiner Augen an. „Du schaffst das", flüsterte ich mir selber zu ging aus dem Bad
Ich schaute auf mein Handy. Es war gerade mal 15 Uhr, also rief ich mein beste Freundin Claire an. Sie kommt mit mir nach San Francisco. Worüber ich richtig stolz bin. Wir haben uns zusammen eine kleine Wohnung dort gemietet und konnten es gar nicht abwarten, zusammen zu ziehen.
Claire war wirklich toll. Das genaue Gegenteil von mir. Sie war selbstbewusst und wusste genau was sie wollte, was ich manchmal bei ihr beneidete.
Nach kurzem tuten ging sie auch sofort dran.
„Na du. Schon alles gepackt? Oder soll ich dir doch helfen"
ich lachte kurz auf, weil ich ihr gestern versichert hatte, dass ich ihre Hilfe nicht brauchte. Sie hatte schon vor gefühlten Wochen alles gepackt „ Nein alles gut. Hab so gut wie alles fertig", antwortete ich auf ihre Frage. „Hast du Lust noch in die Stadt. Den letzten Tag hier genießen?", fragte ich.
Eine Welle von Traurigkeit überkam mich, wenn ich wieder daran dachte, wie schrecklich ich hier alles vermissen werde.
"Klar, aber es ist ja nicht für immer, Süße. Mach dir keinen Kopf. Warte erstmal ab, bis wir da sind. Dann wirst du keine Zeit mehr für Trauer haben", lachte sie.
Claire wusste immer wie es mir ging. Auch wenn ich es nicht immer zeigte oder sie Kilometer entfernt war. Manchmal hatte ich sogar das Gefühl, dass sie Gedanken lesen konnte.
Ich stimmte mit ihr ein und schmiss mich aufs Bett, was sie wohl gehört haben muss „Ey, du brauchst dich gar nicht erst aufs Bett schmeißen, denn jetzt wird geshoppt also bis gleich" ich lachte wieder kurz und murmelte „Bis gleich" und schon legte sie auf.
Ich seufzte und nahm meine Tasche. Als ich die Treppe nach unten ging, lächelte mich meine Mutter traurig an.
Sie war wirklich sehr traurig über meine Abreise, doch sie musste auch akzeptieren, dass ich nicht mehr ihre kleine zehnjährige Tochter war, denn so behandelte sie mich des Öfteren. Ich war erwachsen geworden und darauf war ich stolz
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Das erste Kapitel ist draußen. Die Geschichte hört sich zwar jetzt noch recht langweilig an, aber sie wird noch...
Ich hoffe sie gefällt euch bis jetzt trotzdem.
Achtet bitte nicht so auf die Fehler. Ich versuche sie zu vermeiden ; )
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Rocking on heavens door
RomanceEine Minute sind immer 60 Sekunden. Eine Stunde 60 Minuten, und ein Tag dauert immer 24 Stunden. Jede Wissenschaft bestätigt, dass Zeit sich nicht verändern kann. In Wahrheit verändert sich ihr Tempo aber doch. Manchmal musste man nur kurz die Augen...
