note one

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Obwohl es ein so wunderschöner Frühlingstag war, die Sonne schien und die Blumen langsam wach wurden, war mir kalt.
Wir standen vor dem Gemälden, in der kleinen Galerie, die niemand so wirklich kennt, denn man läuft nur dran vorbei anstatt rein zu gehen, vor dem Gemälde, wo wir uns das erste Mal begegnet sind.
Wo ich das erste mal deine Stimme hörte, deinen Geruch vernahm.
Die Farben, der abgebildeten abstrakten Kunst, strahlten durch das eintreffende Sonnenlicht noch mehr, als es Neon Gelb und Grün normal schon taten.
Die Glasfront, durch die uns jeder sehen konnte, bat der Sonne eine Gelegenheit, den Raum mit einem grellen Licht zu füllen.
Du standest neben mir, du warst still.
Es war keine dieser Stillen die man gerne hat, die angebracht waren, wenn man in einer Galerie ist. Nein diese Stille war ungewollt, dramatisch und traurig.
Diese Art von Stille tut weh. Meine Herz wurde schwer, deins auch.
„Du gehst?", ergriffst du nun endlich das Wort, in einer Tonlage, die ich zu vor noch nie gehört habe.
Ich schluckte.
„Ich muss.", gab ich monoton und knapp von mir, ohne meine Tonlage preis zugeben, denn sie hätte zu viel über meine Gefühle verraten.
„Du musst nichts", sagtest du schroff und ich ließ meinen Blick von dem Gemälde zu dir wandern.
Du warst bleich, dein Blick fixierte einen Punkt auf Bild und ich fragte mich welcher dies war.
Die Vögel sangen draußen, mein Blick wanderte zurück zum Gemälde, wir wollten uns nicht anschauen.
Du griffst nach meiner Hand.
„Geh nicht.", murmeltest du leise.
Ich drückte deine Hand, sie war so warm.
Die Sonne lag in meiner Hand.
Und obwohl ich deine warm Hand hielt und dieser Frühlingstag so schön war, war mir so kalt.

~ notes Onde histórias criam vida. Descubra agora