Wahre Freundschaft ~ Tonia

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Ein kleiner Junge fragte sein Vater: "Was sind wahre Freunde?"
Der Vater antwortete: "wahre Freunde sind Menschen, für die du deine Hand in das Feuer legen würdest. Du erkennst sie nicht sofort. Es sind wie ganz viele Gänseblümchen auf einer Wiese. Zuerst sehen sie alle gleich aus, aber beim näheren Betrachten, siehst du unterschiede. Und irgendwann findest du die schönste Blume von allen. Diese Blume ist dir ähnlich. Es ist fast wie Liebe. Wahre Freunde sind nicht leicht zu finden. Wenn du sie aber gefunden hast, werden sie dir helfen, dein Leben zu überstehen. Du teilst mit ihnen Momente, die du bist du 100 bist nicht vergisst. Wahre Freunde ist eins der besten Dinge auf dieser Welt. Sogar fast so gut wie die wahre Liebe."

Der kleine Junge antwortete:" hast du wahre Freunde? "

Kurzes Schweigen. Da fing der Vater wieder an zu erklären:" oh ja ich hatte auch mal ein wahren Freund. Er hieß Nia. Ich kannte ihn, seit ich 18 war oder so. Wir waren unzertrennlich und machten alles zusammen. Durch gute aber auch durch schlechte Zeiten."

Der kleine Junge fragte: "lerne ich ihn mal kennen?" ist er eine sehr schöne Blume? "

Oh ja das war er. Er war einer der schönsten die ich je gesehen habe. Doch dann kam eine Frau. Ich fing an sie zu lieben. Doch sie wollte nicht, dass ich mit Nia befreundet war. Ich brach den kontakt ab und hörte lange Zeit nichts von ihm. Bis ich ein Zeitungsartikel las. Weißt du, manche Menschen auf dieser Erde sind gar keine Menschen sondern Engel. Die mögen diese Welt aber nicht und wollen zurück in den Himmel. Nia war so ein Engel. Und das wusste ich nicht. Er ist jetzt wieder zuhause... "

Meinte der Vater nur noch leise und eine Träne liefen ihm die Wange bis zu seinen Bartstoppeln runter. Er kramte ein Bild aus seiner Geldtasche. Darauf war ein sportlich gebauter Mann mit grünen Haaren und Bart. Der Junge erkannte, dass das sein Vater, nur jünger war. Daneben stand ein größerer Mann mit hell blauen, strähnigen Haaren. Sie lächelten beide in die Kamera.

"schau

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"schau. Das mit den grünen Haaren bin ich und der daneben... Das ist Nia..." sagte der Vater leise und schloss seine Augen.

"Toni? Ich würde mein Sohn wieder abholen." kam plötzlich eine kalte Frauen Stimme hinter den zwei.

Als der Junge weg war, schaute Toni immer länger auf das Bild. Sein Herz schmerzte in seiner Brust. Das Gefühl des Verlust war immer noch nicht weg. Seit 15 Jahren. Seit 15 Jahren gab er sich die Schuld an Nia's tod. Toni war es der den Kontakt abgebrochen hatte und seine besten Freund im Stich gelassen hatte.

Seine Körper krampfte sich zusammen, aus seinen Augen ströhmten Tränen. Warum war er so blind? "Es tut mir so verdammt leid. So verdammt leid nia..." flüstertet der nun 40 jährige. Vor lauter Tränen musst er nach Luft schnappen. Was hat er nur getan? Es wär alles besser gewesen, hätte Toni sich von dieser Frau früher getrennt. Nun war er ein Mann, alleine, sitzend auf einem Sessel. Verzweifelt, schuldig und weinend. Zwischen sein Fingern ein zerknittertes Foto.

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