Teil 1.

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Es war einmal ein Kaufmann, der überaus reich war. Er hatte drei Töchter und weil dieser Kaufmann ein vernünftiger Mann war, so scheute er keine Kosten bei der Erziehung seiner Kinder und hielt ihnen allerlei Lehrmeister. Seine Töchter waren alle sehr schön, vor allem aber wurde die jüngste bewundert, und man nannte sie nur, als sie klein war, das schöne Kind. Diesen Namen behielt sie, und das erregte bei ihren Schwestern viel Eifersucht. Die Schöne war auch viel besser als als ihre Schwestern.

Auf einmal kam der Kaufmann um sein Vermögen, und er behielt nichts übrig als ein kleines Landgut, sehr weit von der Stadt. Er sagte unter Tränen zu seinen Kindern, sie müssten auf dieses Gut ziehen, und sie könnten dort selbst leben, wenn sie wie die Bauern arbeiteten. Als sie auf ihrem Landgut angekommen waren, so beschäftigte sich der Kaufmann damit, das Feld zu bebauen. Die Schöne stand morgens um vier Uhr auf und eilte, das Haus reinzumachen und die Mittagsmahlzeit für die Familie zu bereiten. Ihre beiden Schwestern hätten hingegen vor Langeweile fast sterben mögen. Sie standen morgens um zehn Uhr auf, gingen den ganzen Tag spazieren und vertrieben sich die Zeit damit, dass sie ihren schönen Kleidern nachtrauerten.

Diese Familie hatte nun ein Jahr in der Einsamkeit gelebt, als der Kaufmann Briefe erhielt, worin man ihm meldete, es wäre ein Schiff, worauf er Waren gehabt hatte, glücklich angekommen. Das bedeutete, dass die Familie wieder reich wurde.

Die Schöne Und Das BiestStories to obsess over. Discover now