Der Deal

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Leise betrat Jin den Raum in dem er Tae gesehen hatte. Und tatsächlich stand Tae am anderen Ende des Raumes vor einer Statue. Doch was Jin daran erschreckte war das die Statue sich bewegte und zu Tae sah, welcher den Blick ängstlich erwiderte. “Wenn du den Deal annimmst und mir nicht innerhalb der drei Wochen bringst was ich verlange wirst du für immer in der  Welt bleiben die ihr alle als Hölle bezeichnet“, sprach die Statue mit einer recht dunklen Stimme. “Aber ich bekomme so oder so meine Flügel zurück?“, fragte Tae leise. “Wie soll ich dir etwas wieder geben das ich nicht besitze? Ich kann dir erst Flügel geben wenn ich welche habe. Aber wenn du den Deal erfüllen solltest hättest du sie wieder“, antwortete die Statue. Jin lief auf Tae zu und hielt ihn am Handgelenk fest. Erschrocken blickte Tae zu Jin welcher jedoch die Statue ansah. “Was wenn ich den Deal für ihn eingehe?“, fragte Jin vorsichtig. “Du würdest in mein Reich kommen bis er mir gebracht hat was ich will. Und deine Flügel verlieren“, erklärte die Statue belustigt. Erschrocken sah Tae Jin an und murmelte:“ Jin was tust du da? “. Doch Jin ignorierte ihn und sah wieder zur Statue:“ Ich nehme den Deal an“. Tae sah erschrocken zu Jin welcher nur entschlossen aussah. Ein lachen war zu hören als der Herr der Hölle durch ein Portal neben den beiden auftauchte. “Wieso tust du das Jin hyung? Bist du wahnsinnig geworden?“, fragte Tae geschockt. Jin antwortete ganz ruhig: “Nein aber ich konnte nicht weiter zu sehen wie du es wirst. Du sollst wieder fliegen können“. Jin umarmte Tae vorsichtig und flüsterte ihm ins Ohr: “Keine Angst ich weiß was ich tue“. Lauter ergänzte er: “Namjoon wird dir helfen. Vertrau mir jetzt einfach und dreh dich um“. Jin stellte sich vor den Herrn der Hölle welcher die beiden grinsend beobachtet hatte. Er drückte Jin runter so das dieser nun vor ihm kniete und stellte sich hinter ihn. Gehorsam streckte Jin seine Flügel aus während seine Hände sich zu Fäusten ballten. Im nächsten Moment spürte er wie in seinem gesamten Rücken der Schmerz explodierte. Er kippte leicht nach vorne doch fing sich wieder als er Tae entsetzt seinen Namen rufen hörte. Jin drehte sich zu Tae um welcher auf ihn zu stürzte. Bevor Jin irgendwas tun konnte hatte Tae die Arme um ihn gelegt und hielt ihn so fest es ging ohne auf die riesigen Schnitte zu drücken.
Die beiden saßen eine Zeit lang so auf dem Boden bevor Jin die Umarmung langsam auflöste. Er stand vorsichtig auf. Dabei merkte er noch stärker welche Auswirkungen die Schnitte an seinem Rücken hatten, doch er ließ es sich weiter hin nicht anmerken. Jin streckte Tae seine Hände hin: “Steh auf Tae“. Dieser hörte sofort auf Jin und stand auf. Ein letztes mal umarmte Jin Tae, flüsterte ihm was ins Ohr und schubste ihn leicht Richtung Tür. “Die anderen warten schon. Also los geh“, sagte Jin so ruhig er konnte. Tae wollte erst stehen bleiben, doch als er Jin ansah entschied er sich besser auf ihn zu hören. Langsam ging er in Richtung Tür während er sich immer wieder umdrehte um zurück zu gucken. Jin hatte sich in der Zeit zum Herrn der Hölle gedreht und folgte diesem nun zum Portal in die Hölle. Und auch Jin drehte sich immer wieder um, um zu sehen wo Tae war. Einen Moment sahen sie sich beide an bevor der Herr der Hölle, welcher hinter Jin gelaufen war, ihn durch das Portal schubste.

Tae stand noch an der Tür bis sich das Portal vollständig geschlossen hatte unfähig den Blick davon abzuwenden. Jin war wegen ihm darin verschwunden. Tae war klar das das einzige was er machen konnte um Jin zu helfen das war was er ihm gesagt hatte. Er musste mit den anderen reden und dann würden sie zusammen den Kerl finden der ihm die Flügel genommen hatte und ihn gegen Jin eintauschen. Als Tae langsam den Raum verließ bildete sich in seinem Kopf die Hoffnung das man so auch seine Flügel finden könnte und so auch Jin wieder fliegen könnte.

A Devils game Where stories live. Discover now